Aktuelles

Band für Mut und Verständigung 2020: Zivilcourage würdigen

Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen und Zivilcourage zeigen? Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz unterstützt diese Aktion. Wer soll Ihrer Meinung nach in 2020 mit dem Band für Mut und Verständigung geehrt werden? Und wofür? Diakoniedirektorin Barbara Eschen bittet um ihre Vorschläge: "Hinsehen und sich einmischen. Dafür braucht man Zivilcourage. Zivilcourage ist unerlässlich für ein friedliches und demokratisches Miteinander und verdient Anerkennung. Jede und Jeder ist aufgerufen, zu überlegen, welche Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen sich vielleicht schon lange engagieren, Verantwortung übernehmen und für Vielfalt eintreten."

Kann Diakonie Nachbarschaft?

Am 8. Juni 2020 führt der Senior Consulting Service Diakonie e.V. einen Fachtag in der Berliner Parochialkirche durch, in dem das Thema Sozialraum, also das Arbeiten und Zusammenleben im ländlichen Raum und in der Stadt, in den Fokus gerückt wird.

Evangelische Kirche und Diakonie bitten Betroffene um Beteiligung

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat ihre Bitte an Betroffene von sexualisierter Gewalt erneuert, sich am Prozess der Aufarbeitung und Prävention zu beteiligen. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz untertützt dieses Vorhaben.

Eine wichtige Initiative: Das Lieferkettengesetz

Wir leben in einer globalen Welt. Alles ist miteinander verbunden: Mensch mit Mensch, egal wie weit auseinander man ist. Die globalen Wirtschaftskreisläufe und Systeme, und auch der Mensch mit Natur. Alles hängt zusammen und um die Balance zu halten, müssen Respekt, Empathie und Fairness herrschen. Zusammen setzen wir uns für eine faire, offene und positive Welt ein.

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Am 24.1.2020 luden die Projekte "Ausbildungsbrücke - Mentoring gegen Ausbildungsabbrüche", "Jobbrücke Inklusion PLUS" sowie "Jobbrücke Geflüchtete PLUS Langzeitarbeitslose" zu einem Neujahrsauftakt ins Haus der Diakonie ein, um geleistetes Engagement zu würdigen und einen Blick ins neue Jahr zu werfen. Konrad Müller, Leiter des Freiwilligenzentrums ehrte langjährige Mentor*innen für ihr Engagement: Klaus Stognief erhielt eine Urkunde für 5 Jahre Engagement in der Ausbildungsbrücke, Reinhard Borrmann wurde für 3 Jahre Engagement in der Jobbrücke geehrt.

Nacht der Solidarität am 29. Januar 2020

Erstmals in Deutschland hat Berlin eine Nacht der Solidarität veranstaltet. Auf Initiative der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, soll so der erste Schritt zu einer Erfassung der wohnungslos auf der Straße lebenden Menschen in Berlin angestoßen werden. Seit Jahren fordert das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz eine Wohnungsnotfallstatistik, damit die Hilfsangebote verbessert und den Bedürfnissen der wohnungslosen Menschen angepasst werden können.

Jahresmotto 2020: Gemeinsam. Stark. An Deiner Seite. 

Gemeinsam: Von Lenzen bis Zodel, von Wismar bis Friedersdorf. Ob pulsierende Großstadt oder im Dorf auf dem Land. Ob Wohnungsnot, Mobilität, Strukturwandel oder Einsamkeit. Die Regionen und ihre Themen sind verschieden, die Aufgaben sind gleich: Nah dran sein an den Menschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Netzwerk (ehrenamtliche) Mitarbeitende der Kältehilfe

Wie geht man gut mit eskalierenden Situationen um? Was ist zu tun, wenn Menschen mit Pflegebedarf einen Schlafplatz im Nachtcafé suchen? Wie können Ehrenamtliche sich vor Überforderung schützen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden des Netzwerkes Kältehilfe des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.