Aktuelles

Hauptsache gesund?! – Frühlingsausgabe des Magazins "Diakonie für Sie" ist da

Gesundheit ist das höchste Gut. Niemand möchte krank sein. Doch wer gewohnte Pfade verlassen muss, weil er krank geworden ist, braucht Unterstützung und Zuwendung. Ob Krankenhaus, ambulante Hilfsangebote zu Hause oder Begleitung auf dem letzten Weg: das Diakonische Werk bietet vielfältige Möglichkeiten und ist für Sie da.

Bilanz Kältehilfeperiode 2017/2018: 500 Plätze bleiben bis Ende April bestehen

Diakonie, Caritas und DRK ziehen Ende März 2018 Bilanz der Berliner Kälte­hilfe. Ursprünglich endete Ende März jeweils die Kältehilfeperiode, doch erstmalig stehen in diesem Doppelhaushalt 2018/2019 Mittel für 500 Plätze bis Ende April bereit. Diese Ausweitung wird von den Akteuren der Kältehilfe begrüßt, jedoch auch gemahnt, dass die Kältehilfe weiterhin ein reines Nothilfeprogramm ist und dem Überlebensschutz dient. Die Kältehilfe kann keine dauerhafte Lösung sein, sie unterstützt lediglich die Menschen, die noch nicht vom Hilfesystem erreicht wurden.

Sozialleistungen endlich erhöhen

Bei einer Pressekonferenz forderte Diakoniedirektorin Barbara Eschen als Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz (nak) entschlossene Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und sofortige Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung für alle hier lebenden, bedürftigen Menschen. Gemeinsam mit rund 30 bundesweiten Wohlfahrtsverbänden setzen sich die Fürsprecher dafür ein, dass Menschen, egal welcher Herkunft, nicht weiter auf Leistungen wie die der Tafel angewiesen sein dürfen.

300 Menschen für tolerantes und weltoffenes Berlin

Trotz winterlicher Temperaturen kamen auf der Kundgebung für ein weltoffenes und tolerantes Berlin Anfang März rund 300 Menschen zusammen, um dem zunehmenden Fremdenhass entgegenzutreten und sich für ein buntes und tolerantes Berlin einzusetzen.

Familie und Kind gerecht werden – Die Herausforderung der Erzieher*innen

Mit der Einführung der Ehe für alle erreichte unsere Gesellschaft im vergangenen Jahr einen neuen Meilenstein der Toleranz und Vielfalt. Die Sexualität ist bereits im Kindesalter Teil eines jeden Menschen und stellt schon Erzieher*innen in Kindertageseinrichtungen oft vor große Herausforderungen. Eine Broschüre soll jetzt helfen. „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ lautet der Titel der Broschüre der Bildungsinitiative QUEERFORMAT. Sie soll nun Erzieher*innen ermöglichen den verschiedenen Lebensformen, Traditionen und Lebenseinstellungen der Familien und den Kindern gerecht zu werden.

Aufnahmestopp der Essener Tafel ist ein Alarmsignal

„Das Alarmsignal der Essener Tafel ist eindeutig: Die Tafeln dürfen nicht länger Ausputzer der Nation sein. Die staatlichen Transferleistungen für Menschen, die von Armut betroffen sind, müssen deren Existenz zuverlässig sichern“, sagt Barbara Eschen, Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz und Diakoniedirektorin in Berlin-Brandenburg.