Was tun bei einem Schicksalsschlag wie dem Tod eines geliebten Menschen? Wo bekommt man Unterstützung? Der Ambulante Hospiz- und Familienbegleitdienst der Berliner Johanniter leistet in solchen Krisenzeiten mit erfahrenen und empathischen Begleiter*innen Hilfe und Unterstützung.
© Juliane Schmidt
Berliner Johanniter geben Einblicke in die Angebote für trauernde Kinder und Erwachsene

Über ein Tabu sprechen

Was tun bei einem Schicksalsschlag wie dem Tod eines geliebten Menschen? Der Ambulante Hospiz- und Familienbegleitdienst der Berliner Johanniter leistet in solchen Krisenzeiten mit erfahrenen und empathischen Begleiter*innen Hilfe und Unterstützung.

13.04.2026

Über ein Tabu sprechen - Berliner Johanniter geben Einblicke in die Angebote für trauernde Kinder und Erwachsene

Was tun bei einem Schicksalsschlag wie dem Tod eines geliebten Menschen? Wo bekommt man Unterstützung? Der Ambulante Hospiz- und Familienbegleitdienst der Berliner Johanniter leistet in solchen Krisenzeiten mit erfahrenen und empathischen Begleiter*innen Hilfe und Unterstützung.

Im Rahmen der Berliner Stiftungswoche laden die Johanniter und die Johanniter-Stiftung herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein und stellen ihre Arbeit vor: am Donnerstag, 16. April 2026, von 16:00–20:00 Uhr im Ambulanten Hospiz- und Familienbegleitdienst in Berlin Charlottenburg.

Menschen werden sowohl am Lebensende in ihrer vertrauten, häuslichen Umgebung begleitet als auch Familien mit schwer erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ganz Berlin.

„Trauer und Tod sind häufig tabuisierte Themen in unserer Gesellschaft“, erläutert Ilona Schütz, Leitung Hospiz- und Familienbegleitdienst. Beim Tag der offenen Tür sollen die Trauerangebote vorgestellt und die ehrenamtlichen Begleiter*innen mit ihren Erfahrungen zu Wort kommen. „Wir wollen zeigen, wie wir arbeiten, und dass es bei uns nicht nur traurig zugeht“, so Schütz. „In unseren Räumen lachen wir auch herzlich, und liebevolle Musik begleitet unsere Gespräche. Weil das Lebensende so lebenswert ist.“

Pfützen springen — Kinder stärken im Umgang mit Verlust

Ein deutschlandweit einmaliges Präventionsprojekt richtet sich an Kinder: Mit „Pfützen springen“ vermitteln die Johanniter Wissen und Kommunikationsstrategien, damit es Erwachsenen leichter fällt, auch mit kleinen Kindern über Verluste zu sprechen. Zusätzlich lernen die teilnehmenden Kinder, wo ihre Kraftquellen und Ressourcen liegen. „So werden sie befähigt, Lösungsstrategien für Trauerprozesse zu entwickeln und künftig angstfreier und mutiger mit negativen Gefühlen umzugehen“, sagt Ilona Schütz.

„Hermann, das Leben ist schön“ ist der Song zum Projekt „Pfützen springen“ und stammt von 3Berlin, einer der bekanntesten Kinderbands Deutschlands. 3Berlin wird beim Tag der offenen Tür die Schirmherrschaft für „Pfützen springen“ übernehmen. Die Urkunde überreicht Björn Teuteberg, Regionalvorstand der Berliner Johanniter, an die Bandmitglieder Diane Weigmann, Tobias Weyrauch und Carsten Schmelzer.

„Wir sind wahnsinnig stolz bei einem so wichtigen Thema dieses wundervolle Projekt nicht nur musikalisch unterstützen zu dürfen. Damit wird nicht nur Kindern, sondern dem gesamten Umfeld der Kinder geholfen. Und das Projekt wird mit so einer Liebe zum Detail umgesetzt, das ist wundervoll“, so die Musiker der Band 3Berlin. 

Der Umgang mit Verlust und Erinnerung ist ein zentrales Thema, das uns alle betrifft. Unser Ambulante Hospiz- und Familienbegleitdienst lädt Alle dazu ein, sich mit der Endlichkeit auseinanderzusetzen und diesen Teil des Lebens aktiv zu gestalten.

Der Tag der offenen Tür findet am 16. April 2026, 16:00–20:00 Uhr, im Ambulanten Hospiz- und Familienbegleitdienst der Johanniter‑Unfall‑Hilfe, Kamminer Str. 2, 10589 Berlin‑Charlottenburg, statt.

Der Eintritt ist frei.

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Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Berlin
Leitung Kommunikation & Pressesprecherin
Sanna Martzahn
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T. +49 173 6193 410
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