Armutssensibilität im Familienzentrum
04.09.2026
Unter dem Titel „Armutssensibilität im Familienzentrum“ lud die LIGA Brandenburg unter Federführung des DWBO in Kooperation mit der Landesarmutskonferenz Brandenburg Fachkräfte aus Familienzentren, Kitas, Netzwerken, Bündnissen, familienunterstützenden Diensten sowie Vertreter:innen aus der Landes- und Kommunalverwaltung zu einem landesweiten Austausch ein. Mehr als 70 Teilnehmende aus verschiedenen Regionen des Landes nutzten die Veranstaltung am 2. September, um sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Der Fachtag begann mit einem Grußwort von Referatsleitung Frau Petra Untze aus dem MASGZ und einem Impulsreferat zu Armutslagen und armutssensibler Arbeit in Brandenburg (Holger Kilian, Kompetenz- und Netzwerkstelle Familie; Dr. Ingmar Dette, Stark-vor-Ort). Anschließend öffnete der „Markt der Möglichkeiten“ mit insgesamt 16 Ständen – ein Raum zum Kennenlernen von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, zum Fragenstellen und für Vernetzung. Nach der Mittagspause fanden drei parallele Workshops statt, in denen Praxisfragen vertieft wurden. Den Abschluss bildete die Präsentation der Workshop-Ergebnisse im Plenum.
An der Veranstaltung nahmen Fachkräfte aus Familienzentren, Vertreter:innen von Beratungsstellen sowie Akteur:innen aus der Migrationsberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung, Gesundheitsarbeit, Selbsthilfe, Suchthilfe, Pflegestützpunkten und weiteren Bereichen teil. Ziel war es, die lokale Praxis zu stärken und Wege zu finden, wie Familien schneller und besser in passende Unterstützungsstrukturen gelangen können.
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Auf dem Foto (v.l.n.r.): Dr. Ingmar Dette, Jerop Seurei, Almut Röhrborn, Petra Untze, Holger Kilian
Ansprechpartnerinnen im DWBO
Jerop Janet Seurei
Referentin für Existenzsicherung und Gemeinwesenorientierung (Elternzeitvertretung)
Seurei.J@dwbo.de 030 82097211