Nothilfe für Betroffene – Bitte spenden Sie
Zwei schwere Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben Venezuela erschüttert und erhebliche Zerstörungen angerichtet, Schätzungen gehen von mehreren Tausend Toten aus. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist vor Ort und leistet Soforthilfe.
Die beiden Erdbeben ereigneten sich am 24. Juni 2026 gegen 18 Uhr Ortszeit im Abstand von nur 39 Sekunden und brachten zahlreiche Gebäude zum Einsturz. Das Epizentrum der Erdbeben lag westlich der Hauptstadt Caracas. Die Zahl der Toten nach dem Erdbeben ist laut Angaben der venezolanischen Regierung auf über 2.595 gestiegen (Stand 2.7.), rund 12.400 wurden verletzt. Mehr als 26.000 Menschen sind betroffen, davon haben 12.400 ihr Zuhause durch die Erdbeben verloren. Nach wir vor suchen venezolanische und internationale Helferteams in den Trümmern nach Überlebenden, bisher konnten sie 6.462 Menschen retten. Die Menschen in den Erdbebengebieten brauchen Zelte, sauberes Wasser und Essen.
Die Erdbeben treffen Venezuela in einer schweren sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise. Laut den Vereinten Nationen waren von den rund 28 Millionen Einwohnern zu Jahresbeginn fast acht Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit mehreren Jahren mit lokalen Partnerorganisationen vor Ort aktiv. Dabei stehen Gesundheitsdienste und eine funktionierende Wasserversorgung im Mittelpunkt – diese Erfahrungen sind nun wertvoll: „Gerade sauberes Trinkwasser und ausreichend Nahrungsmittel sind in den Tagen nach verheerenden Erdbeben überlebenswichtig“, sagt Martin Keßler, Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe.
Zahlen und Fakten
- 2 Erdbeben innerhalb von 39 Sekunden (Stärke 7,2 und 7,5)
- 700 Nachbeben
- Mindestens 2.295 Todesopfer
- Mindestens 11.267 Verletzte
- Über 26.000 Menschen von der Katastrophe betroffen
- Fast acht Millionen Menschen bereits vor den Erdbeben auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Die Diakonie Katastrophenhilfe stellte in einem ersten Schritt 100.000 Euro für Soforthilfe zur Verfügung und ruft dringend zu Spenden auf. Die Organisation ist seit mehreren Jahren gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen vor Ort aktiv. Diese setzen sich dafür ein, dass benachteiligte Menschen besseren Zugang zu Gesundheitsdiensten und sauberem Wasser erhalten.
Seit dem 26. Juni ist ein Assessment-Team der Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen im Katastrophengebiet tätig, um das Ausmaß der Schäden zu erfassen und die ersten Hilfsmaßnahmen zu planen. Wasserfilter sorgen für sicheres Trinkwasser.
Plakate zum Spendenaufruf
Spendenbeispiele
- Mit 7 Euro finanzieren Sie eine dringend benötigte Decke oder eine Taschenlampe, die Menschen in Notunterkünften Schutz bietet und Familien auch bei Stromausfällen Licht und Sicherheit schenkt.
- Mit 11 Euro tragen Sie dazu bei, eine Matratze bereitzustellen, damit Betroffene einen Schlafplatz haben.
- Mit 55 Euro helfen Sie, ein Notzelt bereitzustellen, das Familien Schutz und eine vorübergehende Unterkunft bietet.
Interview
Spendenkonto
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Erdbebenhilfe Venezuela
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Kontakt DKH:
Tommy Ramm
Pressesprecher
Tel.: 030 65211 1225 / 0162 2553859
tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de
Ansprechpartnerin beim Diakonie-Landesverband
Christiane Albrecht
Beauftragte für Nachhaltigkeit, Referentin Brot für die Welt
Albrecht.C@dwbo.de 030 82097203