Brandenburg braucht eine starke Stimme der Zugewanderten
14.07.2026
„Die Brandenburger Wohlfahrtsverbände können vor der geplanten Auflösung des Teams der Landesintegrationsbeauftragten nur warnen. Der Wegfall der Beratungsstelle stellt eine strukturelle und fachliche Schwächung der Integrationspolitik im Land Brandenburg dar“, sagt Andreas Kaczynski, Vorsitzender der LIGA und Vorstandsvorsitzender Der Paritätische, Landesverband Brandenburg e.V.
„Die Landesintegrationsbeauftragte hat eine Vielzahl von nicht immer sichtbaren, aber notwendigen Aufgaben. Sie berät die Landesregierung in migrationspolitischen Fragen, entwickelt Vorschläge zum Abbau von Integrationshemmnissen und setzt sich gegen Rassismus und Diskriminierung ein. Fallen die Stellen in ihrem Team weg, dann schwächt das faktisch die dringend benötigten Integrationsprozesse und es widerspricht dem Ziel des Landes, internationale Fachkräfte zu gewinnen und Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu fördern. Brandenburg braucht eine starke, unabhängige Stimme der Zugewanderten – keine geschwächte Funktion“, so LIGA-Vorsitzender Andreas Kaczynski.
Hintergrund
Im Land Brandenburg spielen die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege eine wichtige Rolle als Anbieter sozialer, pflegerischer, erzieherischer oder auch betreuender Hilfen. Die Vielfalt der Träger und Konzepte stellt nicht nur einen großen fachlichen Reichtum, sondern auch eine Wahlmöglichkeit für Brandenburgerinnen und Brandenburger dar. Mit ihren rund 600 Unternehmen und Einrichtungen und über 70.000 Mitarbeitenden ist die LIGA Brandenburg ein wichtiger Arbeitgeber und ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor im Land.
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