15 Jahre Diakoniewerk Simeon
Wir sind Simeon. Für Menschen. Von Menschen. Mit Menschen. Unter diesem Motto hat das Diakoniewerk Simeon am Freitag, 4. September 2026, im Zentrum Dreieinigkeit seinen Diakonietag und sein 15-jähriges Jubiläum gefeiert.
07.09.2026
15 Jahre – eine Geschichte, die schon früher begann
Entstanden ist das Diakoniewerk Simeon aus dem Diakonischen Werk Neukölln-Oberspree e.V. und der Diakonie-Pflege Neukölln gGmbH sowie vielen weiteren Einrichtungen. Mit der Gründung 2011 kam zusammen, was bereits über viele Jahre gewachsen war: Menschen, Erfahrungen, Einrichtungen und qualitativ hochwertige Arbeit. Heute ist das Diakoniewerk in Pflege, Wohnen & Teilhabe, Jugend- und Familienhilfe sowie Soziales und Migration für Menschen da.
Verantwortung übernehmen – Haltung zeigen
Wie Geschäftsführer Dr. Oliver Unglaube in seiner Rede an die Mitarbeitenden betonte, verändert sich die soziale Lage zunehmend: Aufgaben wachsen, Spielräume werden enger, die gesellschaftliche Spaltung nimmt zu. "Dabei brauchen wir eine Gesellschaft, in der nicht jeder nur für sich verantwortlich gemacht wird. Die Würde eines Menschen darf niemals davon abhängen, was er leistet, woher er kommt oder welchen Nutzen er bringt. Wir wollen für ein WIR stehen, das Menschen einschließt, statt andere auszuschließen“, betont er.
„Wir sind Simeon“ ist damit mehr als ein Motto. Es beschreibt eine Haltung, wie Dr. Oliver Unglaube sagte: "Wir alle mit unseren Geschichten machen Simeon aus. Wir werden getragen von Menschen, von Beziehungen, von Vertrauen."
Ein Fest voller Simeon-Geschichten
Den Auftakt bildete der Gottesdienst mit Diakoniepfarrer Dr. Sascha Gebauer und Pfarrerin Nora Rämer vom Zentrum Dreieinigkeit. Der Stadtteilmütterchor sorgte für einen musikalischen Moment. Gezeigt wurden außerdem Simeon-Einblicke unserer Kolleg*innen im Jubiläumsfilm. Was bedeutet „Wir sind Simeon“ für sie? Für viele: Ankommen. Familie. Dazugehören. Ein Ort, an dem alle willkommen sind.
Höhepunkt war die Verleihung von zwölf goldenen Kronenkreuzen für 25 Jahre Dienst, Laudationen durch die Fachbereichsleitungen, verliehen von Frau Dr. Schoen vom DWBO (Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz). Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Superintendent Dr. Christian Nottmeier, seit 2018 Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Dabei waren auch Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Gerrit Kringel.
Am Nachmittag fand dann das Mitarbeitendenfest mit Live-Musik von Berlin Finest, Buffet und Geschichtenbaum statt. Die Felsenbirne mit den „Meine Simeon-Story“-Postkarten wird am Erich-Raddatz-Haus eingepflanzt – als Symbol für Gemeinschaft, die weiterwächst.
Danke
"Wenn ich auf 15 Jahre zurückblicke, sehe ich Menschlichkeit, die ganz konkret gelebt wird. Dafür möchte ich Euch allen Danke sagen", so Dr. Oliver Unglaube. Die tägliche Arbeit jedes Einzelnen sei nicht nur wertvoll, sondern unverzichtbar.
Zum Jubiläum gehörte auch ein Abschied: Frau Susanne Meyerhoff, die das Diakoniewerk in ihrer Zeit als Geschäftsführerin auf ihre eigene Weise geprägt hat und nun neue Wege geht, wurde von Dr. Nottmeier und Pfarrerin Rämer verabschiedet. Wir danken ihr herzlich und wünschen alles Gute.
WIR SIND SIMEON!