Monat der Diakonie 2017

Die Welt kommt uns manchmal so ungerecht vor: ungleiche Bildungschancen, unterschiedliche Behandlung im Krankheitsfall, Ausgrenzung und Diskriminierung. Am Diakonie-Sonntag schärfen wir das Bewusstsein für die Zusammengehörigkeit von Kirche und Diakonie und laden zur Mitverantwortung für die aus unserer Kirche und Gesellschaft nicht wegzudenkenden sozialen Dienste ein.

Im Monat der Diakonie denken wir nicht nur in den Gottesdiensten an Menschen, die sich in schwierigen Situationen befinden und Hilfe brauchen, sondern wir tragen vor allem ganz praktisch dazu bei, dass es gerechter zugeht.

In den vergangenen Jahren hat das Diakonische Werk innovative Projekte von Gemeinden und Diakonischen Einrichtungen gefördert. Dabei steht die Begegnung untereinander im Vordergrund. Gemeinschaft und gemeinsames Erleben hilft, Vorurteile abzubauen.

Wie Sie mitmachen können:

Die Wahrnehmung für vielfältige Lebenssituationen wird geschärft. Und es wird ganz konkret: Kitakinder, Menschen mit Demenz, Suchtgefährdete, schutzbedürftige Flüchtlinge, Schwersterkrankte nehmen ihren Raum ein, werden gesehen und kommen mit Gemeindegliedern in Kontakt. Neben Ausstellungen, Kunst- und Kochprojekten, Gottesdiensten und vielem mehr bieten Feste die einmalige Gelegenheit, auch kirchenferne Menschen im Kiez miteinander in Kontakt zu bringen.

Im Jahr des 500. Reformationsjubiläums wollen wir uns nun der Frage nach Gerechtigkeit stellen. Falls Sie in Ihrem Umfeld Ungerechtigkeiten feststellen, möchten wir den Fokus darauf lenken, wie dem bereits begegnet wird und was Sie – in Kooperation mit einer Kirchengemeinde und/oder Einrichtung der Diakonie – darüber hinaus noch tun können.

Etliche Fälle zeigen, dass die als kleine Initiative begonnene Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Einrichtungen der Diakonie sich über die Zeit fortsetzt, so dass neue Perspektiven des gemeinsamen Handelns von Kirche und Diakonie zum Tragen kommen.

Durch dieses gemeinsame Engagement können viel mehr Menschen erreicht werden und an der Verantwortung für eine gerechtere Welt mitwirken.

Weitere Informationen: