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Auf der Internetseite der Diakonie in Niedersachsen finden Sie gute Vorschläge für Gottesdienstbausteine, Lieder und Predigten der Diakonie in Niedersachsen und der Diakonie Württemberg von 2023, passend zu unserem Jahresmotto #ausLiebe:

www.diakonie-in-niedersachsen.de/pages/presse/kampagnen/woche_der_diakonie/material_2023/index.html

Tischgespräche - eine weitere Aktion, die wir fördern

Diese gemeinsamen Veranstaltungen von Kirche und Diakonie wurden 2023 u.a. im Rahmen des Monats der Diakonie gefördert

Im Juni fand im Pfarrgarten der Ev. Kirchengemeinde Lichtenberg das Diakonie-Sommerfest statt, organisiert vom Projekt „Welcome!“ (SozDia Stiftung Berlin). Höhepunkte des Festes waren der Open-Air-Gottesdienst von Pfarrer Sebastian Fuhrmann, der Auftritt der Band von Leben Lernen gGmbH und das Theaterstück vom Parktheater Edelbruch. Superintendent Hans-Georg Furian betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Diakonie-Sommerfests und die Verbindung zwischen Kirche und Diakonie: "Ich bin heute gekommen, weil hier etwas mit Zukunft passiert! Unsere Gemeinden können und sollen sich in ihren Sozialraum öffnen. Hier treffen sie auf natürliche Partner: die diakonischen Einrichtungen."

Die gemeinsame Hoffnung bestehe darin, dass die Geschichte Gottes mit uns trotz aller Krisen weitergehe. Sowohl die Gemeindeglieder als auch die Mitarbeitenden der diakonischen Einrichtungen können voneinander profitieren und Stärkung für den Alltag finden. Und so waren zahlreiche diakonische Einrichtungen vertreten und boten den Besucher*innen einen Tag voller Begegnungen, Musik und Gemeinschaft. Für Groß und Klein gab es ein Seifenblasenrad, Hüpfburg, Grill, Kaffee und Kuchen sowie kleine Stände mit selbstgemachten Marmeladen, Socken und historischen Musikinstrumenten.

Das Diakonie-Sommerfest ermöglichte nicht nur einen unterhaltsamen Tag für die Gemeinde, sondern stärkte auch die Zusammenarbeit und Verbundenheit mit den diakonischen Einrichtungen.

Das Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise e.V. (BALZ) konnte nach der Corona-Zeit endlich wieder einen Jahresempfang veranstalten. Seit 2019 ist viel passiert. Das BALZ wurde 40 Jahre alt und der langjährige Vorsitzende Frank Steger ist in den Ruhestand gegangen. Auf die Feier des nachträglichen Jubiläums wurde dieses Jahr verzichtet. Der 50ste Geburtstag bleibt dafür reserviert. Aber die Verabschiedung von Frank Steger war Programm.

Die rund 170 anwesenden Gäste in der Apostel Paulus Gemeinde in Berlin-Schöneberg konnten lobende Grußworte der Diakoniedirektorin Dr. Schoen und der Sozialsenatorin Kiziltepe hören. Traditionell gibt es auf dem BALZ-Jahresempfang einen politischen Vortrag, den Wiebke Rockhoff von der Diakonie Deutschland über die Debatte zur Kindergrundsicherung hielt. Sie kritisierte die empathielose Haltung einiger Politiker und sprach damit dem Publikum aus dem Herzen. Der zweite Teil des Programms war ganz der Verabschiedung von Frank Steger, der seit 1993 das BALZ leitete, gewidmet. Neben vielen Wegbegleiter:innen, die sein Engagement lobten, kam auch Steger selbst zu Wort. In seiner Rede dankte er der evangelischen Kirche, der Diakonie, Spender:innen, Gewerkschaften und der Politik für die langjährige Unterstützung, ohne die es das älteste Beratungszentrum für Erwerbslose wohl kaum noch geben würde. Zugleich bot seine Rede dem Publikum einen aufschlussreichen Einblick in die komplexe Struktur und Arbeit des BALZ. Dieser Jahresempfang hat Mut gemacht: für die Arbeit des BALZ, für eine solidarische Stadt und für ein Netzwerk der Nächstenliebe aus Engagierten, Ehrenamtlichen und Funktionsträgern.

Nach dreijähriger Pause hat das Sommerfest für Senioren auf dem Hof der Diakonie in Rathenow endlich wieder stattgefunden. Am 7. September sind rund 90 Menschen der Einladung gefolgt und haben einen schönen Nachmittag bei Andacht und Musik, Kaffee, Kuchen und Bratwurst verbracht. Viele der Gäste besuchen regelmäßig die Begegnungsstätte, die „Insel“, und finden sich dort zu Spiel- und Sportgruppen zusammen. Pfarrer Enseleit von der Evangelischen Kirchengemeinde St. Marien Rathenow verglich die Diakonie in seiner Andacht „mit einer blühenden Wiese vor der Mahd“. Hier kommen viele Menschen zusammen, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen haupt- und ehrenamtlich engagieren. Sei es in der mobilen Pflege, in den Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz, beim “Essen auf Rädern“, in der Schulsozialarbeit und in vielen weiteren Bereichen. Gäste waren auch der Rathenower Bürgermeister, Jörg Zietemann und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rathenow, Corrado Gursch. Jörg Zietemann hob in seiner Ansprache - voller Dankbarkeit - die vielfältige Arbeit der Diakonie hervor. „Die Diakonie leistet wichtige Arbeit, die für die Stadt finanziell oftmals schwierig zu realisieren ist“.

Geehrt wurden im Rahmen des Festes auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Ilse Trogisch, Gisela Schmidt, Beate Uhlir, Elke Bergmann, Doris Uebe, Wolfram Streng: „Herzlichen Dank, dass ihr unsere Arbeit so sehr belebt und mit eurer Persönlichkeit bereichert!“

Einführungsgottesdienst in der Epephanien-Kirche
Auch in diesem Jahr fand unser traditioneller Einführungsgottesdienst, dieses Mal unter dem Motto „Träume“, in der Epephanien-Kirche statt. In diesem Gottesdienst wurden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Charlottenburg-Wilmersdorf in den Dienst der Diakonie eingeführt und zwei langjährige Mitarbeitende in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Am Ende gab es einem tollen Empfang.

Am 28. September 2023 veranstaltete die Evangelische Kirchengemeinde Perleberg zusammen mit EvaMigra e.V. (Jugendmigrationsdienst) ein Interkulturelles Frühstück in der Fußgängerzone Perleberg. Ein gedeckter Tisch mitten in der Altstadt lud ein, Platz zu nehmen, zu frühstücken und dabei mit Menschen mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte in Kontakt zu kommen. Das Buffet bestand teils aus Gerichten, die im arabischen Laden bestellt worden waren, teils aus mitgebrachten interkulturellen Spezialitäten, zu denen die jeweiligen Köchinnen die Zutaten aus dem Budget erstattet bekamen. Die Idee ist aufgegangen, dass immer wieder interessierte Passanten stehen blieben oder sich mit an den Tisch setzten. Andere kamen gezielt aufgrund der Werbung. Die Aktion wurde den ganzen Vormittag über gut angenommen und verbesserte auch den Kontakt mit dem Perleberger Stadtlabor, das uns den Strom zur Verfügung stellte.

Am 16. November 2023 fand ein Themenabend „Solidarität mit Geflüchteten“ mit Imbiss im Gemeindehaus Wittenberge statt. Neben der Evangelischen Kirchengemeinde Perleberg und EvaMigra e.V. waren hier die Flüchtlingsberatung der Stephanusstiftung sowie die Evangelische Kirchengemeinde Wittenberge Mitveranstalterinnen. Als Gast konnte Pfarrerin i.R. Ute Gniewoß gewonnen werden. Sie berichtete sehr eindrücklich mit Bildern und einem kurzen Film von dem Projekt „lesvos solidarity“ für Geflüchtete auf der Insel Lesbos. Eine Austauschrunde bot Raum für Fragen und Diskussionsbeiträgen rund um das Thema Flüchtlingsschutz in Europa. Ein Imbiss schaffte Gelegenheit für Gespräche im lockeren Rahmen.

Best Practice-Beispiele vergangener Jahre

© Beate Lindauer
© Lazarus Hospiz

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