Das Logo zum Pflegewort des Jahres der Johannesstift Diakonie

„Mut zur Pflege“ ist das Pflegewort des Jahres 2025

Johannesstift Diakonie gibt Gewinnerwort am Internationalen Tag der Pflege bekannt.

12.05.2025

„Mut zur Pflege“

Berlin, 12. Mai 2025 - Am heutigen Internationalen Tag der Pflege hat die Johannesstift Diakonie das erste „Pflegewort des Jahres“ gekürt: „Mut zur Pflege“. Mit mehr als 50 Prozent der rund 2.500 abgegebenen Stimmen setzte sich der Vorschlag deutlich gegen neun weitere Finalisten durch. Insgesamt wurden mehr als 250 kreative und engagierte Wortvorschläge eingereicht.

Mitmach-Aktion als Signal für die Pflege

Die Aktion „Pflegewort des Jahres“ war offen für alle: Pflegekräfte, Angehörige, Patient*innen, Interessierte – jede*r konnte in Phase 1 unter www.pflegewort.de beliebig viele kreative Vorschläge einreichen, als Zeichen für die Pflege und das Gesundheitssystem. Dabei kamen rund 250 Ideen zusammen – ernst, emotional, politisch oder humorvoll.

Anschließend wählte eine Fachjury die Top 10. Diese standen vom 7. April bis zum 4. Mai 2025 zur öffentlichen Abstimmung bereit. Am Ende setzte sich mit „Mut zur Pflege“ ein starkes und zugleich politisches Wort durch.

Zwischen Humor und Haltung

Unter den Finalisten fanden sich auch charmante und augenzwinkernde Vorschläge wie „Betten-Bingo“ oder „Feel-good-Manager*in“. Dass sich am Ende ein Ausdruck wie „Mut zur Pflege“ durchgesetzt hat, ist ein klares Zeichen:

  • „Unsere Idee hat gezeigt, dass die Menschen der Pflege eine Stimme geben wollen – für mehr Anerkennung und ein neues Selbstverständnis“

    Andreas Mörsberger Sprecher des Vorstandes der Johannesstift Diakonie

‚Mut zur Pflege‘ bringt auf den Punkt, was die Pflege heute braucht: Entschlossenheit, junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern, Ausbildung gezielt zu fördern und Pflege als tragende Säule unseres Gemeinwesens anzuerkennen, nicht nur mit schönen Worten, sondern durch konkretes Handeln“, so Andreas Mörsberger weiter. „Dieses Wort ist ein starkes Signal für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung.“

Drei Worte – eine klare Botschaft

Auch wenn „Mut zur Pflege“ genau genommen drei Wörter sind, war das kein Ausschlusskriterium. Im Gegenteil: Wie schon bei Sprachwahlen wie dem Jugendwort des Jahres („Läuft bei dir“) zeigte sich in der Vergangenheit, dass es vor allem auf die Aussagekraft, Relevanz und Resonanz ankommt.

Stimmen aus der Jury

Die Wahl wurde begleitet von einer Fachjury aus Pflegekräften, Pflege-Influencer*innen und prominenten Vertreter*innen aus dem Gesundheitswesen.

Joachim Prölß, Personalvorstand am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, gefällt die Vielseitigkeit des Ausdrucks „Mut zur Pflege“. Er interpretiert das Gewinnerwort als Motivation für potenzielle Auszubildende: „Sich den besonderen Anforderungen einer Pflegeausbildung oder eines Pflegestudiums zu stellen, benötigt auch eine gehörige Portion Mut.“

Auch Marc Schreiner, Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG), zeigt sich begeistert vom ersten Pflegewort des Jahres, denn auch die BKG will mit ihrer Kampagne #PflegeJetztBerlin Menschen Mut zur Pflege machen, erklärt er: „Pflege erfordert den Mut, sich tagtäglich für Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen einzusetzen, den Mut, einen medizinisch anspruchsvollen Heilberuf zu ergreifen und den Mut zu Menschlichkeit und gelebter Empathie.“

Andrea Lemke, Pflegedirektorin im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau, sagt: „Dieses Wort spiegelt den Stolz und die Entschlossenheit der Pflegenden wider. Es motiviert und erinnert uns daran, warum wir diesen Beruf gewählt haben.“

Pflegewort 2026: Jetzt schon mitmachen!

Die Johannesstift Diakonie freut sich über die starke Resonanz auf das erste Pflegewort des Jahres – und denkt bereits an die nächste Runde. 

„Wir freuen uns, wenn wir aus unserer Idee zum Internationalen Tag der Pflege eine Tradition machen können, die uns daran erinnert, welche gesellschaftliche Bedeutung Pflege hat“, so Andrea Lemke.

Auch 2026 wird es ein Pflegewort des Jahres geben. Vorschläge können ab sofort eingereicht werden unter www.pflegewort.de.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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