Presseschau - Tue Gutes und sprich darüber!
Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in der Presse...
18.08.2026
Pilotprojekt bringt Briefwahl zu Wohnungslosen
Bei einem Pilotprojekt in Berlin konnten sich in einer Tagesstätte wohnungslose Menschen für die Belinwahl im Bezirk Pankow registrieren und direkt per Briefwahl abstimmen. So solle der Zugang zur Wahl für Menschen erleichtert werden, für die der Weg ins Wahlamt mit besonderen Hürden verbunden ist, sagte der Leiter des Bezirkswahlamts Pankow, Marc Albrecht. Wohnungslose Menschen können sich in Berlin in das Wahlverzeichnis eintragen lassen. Dafür müssen sie in der Regel persönlich im Wahlamt des Bezirkes vorsprechen, in dem sie sich am 35. Tag vor der Wahl aufgehalten haben. Auch wohnungslose EU-Bürger könnten so die Bezirksverordnetenversammlung mitwählen. Die Berliner Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen forderte, dass die Stichtagsregelung geändert wird. Für Personen ohne festen Wohnsitz könne sich der Aufenthaltsort immer kurzfristig ändern, sagte sie. Das Verfahren solle so entwickelt werden, dass Menschen ohne Meldeadresse in dem Bezirk wählen dürfen, in dem sie sich für gewöhnlich aufhalten. Das Pilotprojekt wird getragen vom Bezirk Pankow, der Immanuel Beratung, der Berliner Diakonie und der Landesarmutskonferenz Berlin. Unterstützt wird es von der Union für Obdachlosenrechte.
TV
rbb24 Abendschau, rbb24 Berlin mit Studiogespräch mit Ina Zimmermann, Leiterin des Arbeitsbereichs Existenzsicherung und Integration in der Diakonie
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Agenturen
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4.8.2026
rbb24 Recherche: Altersarmut nimmt in Berlin deutlich zu
In Berlin beziehen ältere Menschen doppelt so häufig Grundsicherung wie im Bundesdurchschnitt. Ende 2025 waren mehr als 60.000 Berlinerinnen und Berliner darauf angewiesen – rund 50 Prozent mehr als neun Jahre zuvor. Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen im Gespräch mit rbb24 über Handlungsmöglichkeiten für Betroffene, Politik und Zivilgesellschaft.
Erschienen in rbb24 Abendschau, rbb24 BERLIN
4. - 19.8.2026
Sozial-O-Mat vergleicht Positionen vor der Berlin-Wahl
Sieben Wochen vor dem Urnengang schaltet die Diakonie eine digitale Entscheidungshilfe frei. Das parteipolitisch neutrale Angebot ermöglicht den Abgleich eigener Haltungen zu Wohnen, Pflege und Armut mit den Parteiprogrammen. Fragen rund um den Sozialstaat seien Top-Thema in bundesweiten Umfragen, erklärte Diakonie-Direktorin Ursula Schoen. «Eine verantwortungsvolle Wahlentscheidung braucht allerdings auch Information.»
Agenturmeldungen
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► rbb88.8: Nachrichten-Beitrag mit Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen
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27.-28.7.2026
Sorge vor weniger Pflegekräften und mehr Bedürftigen
„Ich weigere mich, von einer Reform zu sprechen“, sagte Andreas Becker, Geschäftsführer des Evangelischen Verbands für Altenarbeit und pflegerische Dienste (EVAP). „Die Vorschläge des Bundes sind destruktiv“, sagte Becker. Gäbe es bei dem geplanten „Pflegeneuordnungsgesetz“ keine Änderungen, werde es gerade in einem Flächenland wie Brandenburg zu Insolvenzen von Pflegeanbietern kommen. Das Bundesgesundheitsministerium hatte Anfang Juni einen ersten Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung vorgelegt. Aus Sicht der Verbände bedrohen gleich mehrere Punkte darin die Versorgung. So würde ein geplanter Wegfall der qualifizierten Beratungsbesuche 110 Vollzeitstellen treffen, rechnet Andreas Becker vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz vor. Eine geplante Tarifdeckelung in der Pflege würde zudem langfristig zu einer Unterfinanzierung von Unternehmen und Einrichtungen führen, warnte Becker. Die Szenarien reichen von drei bis sechs Stellen Verlust pro Einrichtung pro Jahr bis hin zur Insolvenz. „Die Versorgung zu Hause wird nicht mehr gewährleistet werden können“, so Becker.
Vertrieben über epd
Erschienen in Märkische Allgemeine, rbb24.de, Tagesschau.de, Märkische Oderzeitung, Tagesspiegel/PNN, AD HOC NEWS, Meeting Point Potsdam
Sozialverbände in Brandenburg kritisieren geplante Pflegereform
Mit einer großangelegten Reform will die Bundesregierung Einsparungen in der Pflege erreichen. Sozialverbände in Brandenburg warnen vor den Auswirkungen vor Ort. Kritisiert wird unter anderem ein drohender „Qualitätsverlust durch Professionalisierungsabbau“ und eine Finanzierungskrise. So sehe der Gesetzentwurf eine Aussetzung der Tarifpflicht für vier Jahre vor. Zudem wird vor Arbeitsverdichtung in der stationären Pflege und einer Kostenverschiebung zu Lasten der Pflegebedürftigen, Angehörigen und Kommunen gewarnt.
Vertrieben über epd, dpa
Erschienen in Mitteldeutsche Zeitung, General Anzeiger, GMX, Nordkurier, Web.de, Märkische Allgemeine, Märkische Oderzeitung 1, Märkische Oderzeitung 2, rbb24 Brandenburg Aktuell, oderwelle.de
21.7.2026
Pflege: Mehr als ein Kostenfaktor
Andreas Becker, Leiter des Arbeitsbereichs Pflege im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, warnt vor Versorgungslücken und fordert eine verlässliche Finanzierung. Ein Gastbeitrag.
Erschienen in Die Kirche, Evangelische Zeitung
Dieses Pflegeheim sucht keine Fachkräfte - es hat sie
„Wenn man ständig unter Strom steht, kann man niemanden gut anleiten“, sagt Praxisanleiterin Claudia Thiede. „Hier haben wir die Zeit, die es für eine gute Ausbildung benötigt.“ Für ihr Ausbildungskonzept erhielt die Ausbildungsstation des Evangelischen Seniorenzentrums Willi Kupas der Lafim-Diakonie im Jahr 2024 die Wichernplakette der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Während viele Pflegeeinrichtungen
händeringend Fachkräfte suchen, gibt es hier keine einzige offene Stelle. Fast alle Auszubildenden bleiben nach ihrem Abschluss im Haus.
Erschienen in Märkische Allgemeine
4.7.2026
Lobetaler Ukraine-Hilfe: Die Not bleibt groß
Seit dem Abzug der sowjetischen Soldaten aus Brandenburg in den 1990er Jahren schickt die Lobetaler Ukraine-Hilfe Hilfsgüter in das angegriffene Land. Mittlerweile helfen auch aus der Ukraine geflüchtete Menschen beim Sortieren der Hilfsgüter und dem Beladen der Lkw. Die Leiterin der Ukraine-Hilfe, Elisabeth Kunze: „Immer wieder werden die Städte beschossen, immer wieder müssen die Menschen in den Bunker. Die Kraft lässt nach.“ Um so wichtiger sei es, die Hilfe aus Lobetal fortzusetzen. Derzeit würden Materialien für Kinderferienprojekte, aber auch für den Schulbeginn im September gebraucht. „Viele Kinder werden in der Ukraine nur noch digital unterrichtet“, sagte Kunze. „Sie brauchen Tablets und Computer.“ Doch auch haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel oder Verbandsmaterial werde immer gebraucht. „Und wir freuen uns natürlich auch über Geldspenden“, sagt Kunze. Sie dienten sowohl für Transport- und Lagerkosten, als auch dazu, Menschen in der Ukraine mit vor Ort eingekauften Lebensmitteln zu unterstützen.
Erschienen in Der Prignitzer, Uckermark-Kurier und Lokalausgaben
3.7.2026
Woidke warnt vor Abbau des Sozialstaats
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat vor einem Abbau des Sozialstaats gewarnt. „Wenn wir darüber reden, dass es Vorstellungen gibt, man könnte durch einen Abbau des Sozialstaats den Standort Deutschland stärken, dann ist das falsch“, sagte der Sozialdemokrat beim Jahresempfang des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Erschienen in Der Prignitzer, Uckermark Kurier
1.7.2026
Wegner und Woidke betonen Bedeutung der Diakonie
Die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg haben der Diakonie der evangelischen Kirche eine
große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt attestiert. Wegner betonte, die Diakonie setze sich für die Menschen ein, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Dies sei an vielen Orten zu spüren, von Kitas über Beratungsstellen bis hin zu Pflegeeinrichtungen. Damit werde auch der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt und Berlin lebenswerter und menschlicher gemacht. Woidke erklärte, die Diakonie stehe für Mitmenschlichkeit und den Einsatz für ein lebenswertes und sozial gerechtes Land. Der Sozialverband begleite «konstruktiv und beharrlich auch die politischen Prozesse rund um die Reformen unseres Sozialstaats». Trotz notwendiger Reformen dürften Solidarität und Gemeinsinn nicht aus dem Blick geraten.
Vertrieben durch epd, erschienen in B.Z., Ostdeutsche Allgemeine Zeitung, MAZ Newsletter Politik
26.06.2026
Diakonie-Direktorin spricht über christliches Sozialstaatsverständnis
Passend zur politischen Diskussion über »Reformen« von Renten-, Gesundheits- und sozialen Sicherungssystemen hatten die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Katholische Akademie zu einer Podiumsdiskussion in Berlin eingeladen. Ihr Titel: »Welches Sozialstaatsverständnis folgt aus dem christlichen Bild vom Menschen?« Ursula Schoen, Direktorin des
Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, erwähnte die Sorgen der Menschen, ihr Empfinden sozialer Ungerechtigkeit und ihr schwindendes Vertrauen in die Gesellschaft. Vertrauen könne durch ein »nahes Umfeld« und »menschliche Nähe« wachsen, meinte Diakonie-Vertreterin Schoen. Das wirke sich auch gesamtgesellschaftlich aus. »Solidarität« müsse neu gedacht, neu gelebt werden.
Erschienen in Neues Deutschland
25.06.2026
Finanzierung der Freien Träger: „Herausgekommen ist ein Bettvorleger“
Brandenburg steht vor einem Sparhaushalt. Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen blickt im Gespräch auf die Haushaltsverhandlungen, Reformen in Pflege und Kita-Finanzierung und auf die Zukunft von Gesundheit und Sozialwirtschaft in der Region.
Erschienen in Der Prignitzer, Uckermark Kurier mit Lokalausgaben
17.06.2026
Zunehmende Gewalt: Berlin baut Schutzkonzepte für Frauen aus
Das Land Berlin möchte mit zwei neuen Frauenhäusern und zwei Beratungsstellen den Schutz für Frauen vor Gewalt erweitern. Die Leiterin des Frauenhauses „Bora“, Leyla Arslan, bekräftigte die positive Entwicklung der vergangenen Jahre: „Als ich angefangen habe, gab es sechs Frauenhäuser, dieses Jahr verdoppelt sich das fast“. Das Frauenhaus „Bora“ biete insgesamt 87 Plätze für Frauen und Kinder, die in akuter Gefahr sind. Oft kämen sie mit wenig Gepäck an, „manchmal auch nur mit einer Handtasche“, berichtete Arslan. Im eigenen Zimmer könnten sie zur Ruhe kommen. Doch diese Zimmer seien immer noch rar. Wenn im „Bora“ ein Platz frei wird, „ist er innerhalb von 30 Minuten höchstens besetzt“, sagte Arslan: „Also er ist sofort weg, sofort.“ Die Plätze vergebe eine übergeordnete Stelle, trotzdem erhalte das Frauenhaus täglich zwischen zehn und 15 direkte Anrufe.
Vertrieben über epd
16.06.2026
Neue Studie sieht dramatischen Anstieg der Demenzerkrankungen
PotsdamDie Zahl der Menschen, die in Brandenburg an Demenz erkranken, wird in den nächsten 30 Jahren um gut 40 Prozent steigen. Die Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Ursula Schoen, begrüßte den „Pakt für Pflege“ in Brandenburg. „Das Pflegesystem kann die Entwicklungen aber nur auffangen, wenn alle Akteure Ihre Verantwortung wahrnehmen“, sagte Schoen. Um Demente zu betreuen, brauche es „fachliche Spezialisierungen und Kompetenzen, die die individuellen Bedürfnisse wie die verbleibenden Fähigkeiten der betroffenen Person in den Mittelpunkt stellen“.
Erschienen in Tagesspiegel/PNN, Der Prignitzer, Uckermark Kurier
13.06.2026
Diakonie bemängelt Unzuverlässigkeit von Pfändungsschutz
Anlässlich der am Montag beginnenden Aktionswoche Schuldnerberatung hat die Diakonie auf den aus ihrer Sicht nicht funktionierenden Pfändungsschutz aufmerksam gemacht. Gerade das Einrichten eines Pfändungsschutzkontos, worüber Betroffene das gesetzliche Existenzminimum erhalten, sei problembehaftet. In Brandenburg seien 160.000 Menschen überschuldet, in Berlin 305.000. Oft scheitere das Einrichten des sogenannten P-Kontos an Fristen, Ansprechpersonen bei Banken und Freigabeprozessen. „Für Betroffene bedeutet das: Sie sind mittellos, obwohl das Einkommen oder Sozialleistungen bereits auf dem Konto eingegangen sind“, erklärte die Diakonie-Referentin für Existenzsicherung, Janet Jerop Seurei. Regelmäßig berichteten die 48 diakonischen Schuldner- und Sozialberatungsstellen in Brandenburg und Berlin von Verzögerungen bei der Umwandlung eines Kontos in ein P-Konto. Das Verfahren rund um ein P-Konto müsse verständlicher und verlässlicher organisiert werden.
Vertrieben über epd
Erschienen in Märkische Zeitung/ Oranienburger Generalanzeiger/ Märkische Oderzeitung mit Lokalausgaben
11.06.2026
Diakonisches Werk im Landkreis PM verstärkt Führungsebene
Peter Ruppert hat zum 1. Juni seine Tätigkeit als Geschäftsführer beim Diakonischen Werk im Landkreis Potsdam-Mittelmark e.V. aufgenommen. Er verantwortet die betriebswirtschaftliche und administrative Leitung des Vereins und führt die Organisation künftig gemeinsam mit der bisherigen Geschäftsführerin Claudia Wipfli. Das Diakonische Werk im Landkreis Potsdam-Mittelmark e.V. ist seit Dezember 1993 als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe im Landkreis Potsdam-Mittelmark tätig. Zu seinen Angeboten gehören unter anderem Schulsozialarbeit, Familienzentren, Jugendclubs, kooperative Lerngruppen sowie ambulante Unterstützungs- und Begleitangebote.
Erschienen in Märkische Allgemeine
09.06.2026
Gegen Sparpläne im Sozialbereich
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin und die in der Liga der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossenen regionalen Spitzenverbände (AWO, Diakonie, DRK und der Paritätische) haben eine gemeinsame Haltung zu den Sparplänen des Bundes im Sozialbereich abgestimmt. Die zentrale Botschaft: Bei den sozialen Leistungen darf nicht zulasten der Schwächsten gespart werden. „Hinter jedem Sparvorschlag stehen konkrete Menschen – Kinder mit Behinderung, Alleinerziehende, junge Volljährige ohne familiären Rückhalt“, so Tobias Kindt von der Liga OPR und Geschäftsführer des Diakonischen Werks OPR. „Gerade präventive Angebote sind kein Luxus, sondern verhindern teure Notlagen. Wer hier kürzt, spart an der falschen Stelle.“
Erschienen in Märkische Zeitung (Ruppiner Anzeiger)
29.05. - 10.06.2026
Hitze verschärft soziale Benachteiligung
„Hitze ist längst eine soziale Frage“, sagt Diakonie-Direktorin Ursula Schoen. „Wer arm ist, kann sich schlechter davor schützen.“ Wer auf der Straße lebe, sei Überhitzung und Dehydrierung oft schutzlos ausgesetzt. „Neben der akuten Lebensgefahr verschärfen die gesundheitlichen Folgeschäden der Hitzebelastung die soziale Benachteiligung und den gesellschaftlichen Ausschluss weiter“, sagt Schoen. Nötig sei ein „‚Netzwerk der Hitzehilfe’ mit Aufenthaltsmöglichkeiten, Trinkwasserangeboten und kühlen Rückzugsorten.” Derzeit gebe es Gespräche mit den Berliner Bezirken, öffentliche Trinkwasserbrunnen künftig besser über Apps und Kartenangebote auffindbar zu machen. „Trotz Klimaanpassungsstrategien fallen obdachlose Menschen in Berlin weiterhin durchs Raster“, so Schoen. „Dabei kommen Hitzeschutzmaßnahmen, die bei den spezifischen Bedarfen wohnungsloser Menschen ansetzen, automatisch allen Menschen zugute: Menschen, die durch die Hitze besonders gefährdet sind, wie Kinder, ältere und kranke Menschen, aber auch alle anderen Personengruppen, die im öffentlichen Raum unterwegs sind, können davon nur profitieren.“
Vertrieben über epd
Erschienen in Tagesspiegel/PNN, Uckermark Kurier, Der Prignitzer, Nordkurier
23.05.2026
Bildung kennt kein Alter: Diakonie sucht Engagierte
Mit dem Projekt „Kompetent bis ins Alter“ des Diakonischen Werkes Teltow-Fläming e.V. wird bis März 2028 Bildung als Grundlage für Teilhabe, Gesundheit und Stabilität im Alter gestärkt. Neben weiteren Kooperationspartnern und Teilnehmern sucht die Diakonie engagierte Bürger, die sich ehrenamtlich für mehr Bildung, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen ab 60 Jahren im Landkreis einsetzen möchten.
Erschienen in: blickpunkt Jüterbog
12.-17.05. 2026
Sozialverbände demonstrieren für Entlastungen der Pflege
Sozialverbände und Betroffene habenin Berlin für Entlastungen in der Pflege demonstriert. Dazu versammelten sich vor dem Bundesgesundheitsministerium knapp 500 Pflegekräfte, pflegende Angehörige und Vertreter von Trägern. Rednerinnen und Redner warnten die Bundesregierung vor einer weiteren Verschärfung der Lage durch das geplante GKV-Stabilisierungsgesetz und das Pflegeneuordnungsgesetz. Dr. Ursula Schoen, Direktorin der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, fordert konkrete Sofortmaßnahmen: die Überführung der Kosten der Behandlungspflege in der stationären Pflege ins SGB V, die Erstattung der Coronakosten, die soziale Absicherung informell Pflegender sowie die Herausnahme der Ausbildungskosten aus den Eigenanteilen. Langfristig brauche es einen verbindlichen Masterplan mit einer Roadmap für eine sozial gerechte Finanz- und Strukturreform – um Versorgung zu sichern und Altersarmut zu vermeiden.
Vertrieben über: epd, dpa
Erschienen in: ARD Tagesthemen, Deutsches Ärzteblatt, Evangelische Zeitung, Altenheim.net, Ärzteblatt, Hausliche Pflege, taz, rbb24 Abendschau und rbb24 Abendschau Kurznachrichten, ZDF Berlin direkt, Pro7 Newstime (Joyn), Meeting Point, ADS-Info, AOK Presse, Care Invest, Care Inside
12.05.2026
Leih-Oma: Wenn nach der Geburt niemand da ist – dann klingelt Brigitte
Brigitte ist Ehrenamtliche – und für Rialdas Familie längst unverzichtbar. Vermittelt durch „Känguru“, ein Projekt des Diakonischen Werks, das seit 2007 Berliner Familien auffängt, bei denen nach der Geburt eine Lücke klafft. 300 Familien allein im vergangenen Jahr. In jedem Bezirk. Jede Woche.
Erschienen in: Berliner Woche
11.05.2026
„Kita-Kollaps“ in Cottbus
Mehrere Einrichtungen in der Stadt beteiligen sich an der Aktionswoche und verkürzen ihre Öffnungszeiten. Sie üben damit scharfe Kritik am Land. Seit Anfang 2026 werden Kitas in Brandenburg nur noch für 7,5 Stunden Betreuung pro Tag finanziert. „Tatsächlich sind die Einrichtungen aber oft zehn bis zwölf Stunden geöffnet“, heißt es in einem Brief des Kita-Elternbeirats Cottbus an die Familien. Viele Kinder haben einen Rechtsanspruch auf mehr als acht Stunden Betreuung täglich. Doch: „Längere Öffnungszeiten sind bei der momentan fehlenden Refinanzierung auf Dauer nicht haltbar“, sagt Sarah Ostrowski vom Kita-Elternbeirat. Obendrauf kommt noch der Personalschlüssel, den der Elternbeirat seit Jahren kritisiert. Eine Fachkraft sei für zu viele Kinder gleichzeitig zuständig. Zumal aufgrund sinkender Geburtenzahlen perspektivisch Personal abgebaut werden muss.
Erschienen in: Lausitzer Rundschau, Märkische Allgemeine, Märkische Oderzeitung
26.04.2026
1000 Euro steuerfrei: Wie Brandenburgs Arbeitgeber mit der Entlastungsprämie umgehen
Besonders aus dem sozialen Bereich kommt deutliche Kritik am Agieren der Bundesregierung. Ursula Schoen, Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, bezeichnet die Maßnahmen als „politische Beruhigungspille“. Bedürftige Menschen würden zu kurz kommen: „Die geplanten Entlastungsmaßnahmen von Tankrabatt bis Krisenbonus sind volkswirtschaftlich nicht durchdacht und zur gezielten Armutsbekämpfung nicht geeignet“, sagte sie. Ob die Beschäftigten unter dem Dach der Diakonie einen steuerfreien Bonus erhalten, ist offen. Im Diakonischen Werk sind 380 Mitglieder organisiert, die rund 1900 Einrichtungen betreiben. Sie sind eigenständig. Jedes Unternehmen müsse selbst prüfen, ob eine solche Prämie leistbar ist oder nicht.
Erschienen in Märkische Oderzeitung und auf moz.de, Märkische Allgemeine
11.04.2026
Wichtiger Halt am Lebensende
Das Trauercafé in Strausberg besteht seit 15 Jahren. Kerstin Weigt macht Mut für die ehrenamtliche Arbeit: „Das Wichtigste aus meiner Sicht ist einfach, da sein und Zeit schenken“, sagt sie. Gerade in der Trauerbegleitung erlebt sie immer wieder, wie wertvoll Gemeinschaft für Betroffene ist.
Erschienen in: Märkische Oderzeitung
10.04.2026
Die Sorgen der Sozialverbände
Die Liga, ein Zusammenschluss der Freien Wohlfahrtspflege in Oder-Spree, kümmert sich viel um andere. Doch wer kümmert sich um sie? "Die Debatte um den Sozialstaat reicht bis in den Landkreis Oder-Spree“, sagt Ulrike Menzel, Theologische Vorständin der Samariteranstalten Fürstenwalde. Die Einrichtung gehört zur Diakonie. Die Liga im Landkreis Oder-Spree vertritt 33.000 Menschen, die Unterstützung erhalten, zudem 3300 Mitarbeiter sowie 600 Ehrenamtliche. „Damit sind wir hinter Tesla der zweitgrößte Arbeitgeber in Oder-Spree“, betont Menzel. Tätig sind die Verbände in der Kinder- und Jugendhilfe, Pflege, Migration und in Beratungsstellen für Jung und Alt.
Erschienen in: Märkische Oderzeitung
30.03.2026
Wo Arbeit und Gemeinschaft zusammenkommen – bei einer Kugel Eis
Während in vielen Dörfern Cafés, Gaststätten und Treffpunkte verschwinden, bleibt im uckermärkischen Pinnow die "Eisschmiede" dank der diakonischen SozDia Stiftung Berlin erhalten. Hier soll aber weit mehr als nur eine Eisdiele entstehen, sagt SozDia-Projektmanagerin Andrea Fendt. "Wir wollen Gastronomie mit sozialen Angeboten verbinden und Arbeitsperspektiven schaffen für Menschen, die Beeinträchtigungen auf unterschiedliche Art und Weise haben." Es sei wichtig, Menschen durch Arbeit zu integrieren. Mit Veranstaltungen wolle man zudem Menschen in den Dialog bringen. Das Projekt steht laut Fendt noch am Anfang, vieles sei im Aufbau. "Wir haben zum Beispiel einen Theaterworkshop gemacht für Kinder, die sich überlegt haben, in was für einer Welt sie leben möchten." Zudem seien sie im Austausch mit der Geflüchteten-Unterkunft in der Nähe, und es gebe Angebote, die die Integration fördern würden. Weitere Angebote seien geplant: Veranstaltungen, Bildungsprojekte, mehr Arbeitsplätze.
Erschienen in rbb24 (mit anschliessendem Interview mit SozDia-Vorstand Michael Heinisch-Kirch)
20.03.2026
Unabhängige Asylberatung: Was der Finanzierungstopp in der Praxis bedeuten würde
Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen (ab Min 03:00) kommentiert in der Deutschlandradio-Sendung Informationen am Morgen.
Erschienen bei Deutschlandradio
Hilfe auf dem Rücken
220 spezialisierte Rucksäcke sind in der Notunterkunft am Steglitzer Kreisel verteilt worden - mit integrierten Planen gegen Regen und Geheimtaschen für mehr Sicherheit. Möglich wurde die Produktion durch die Unterstützung der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. „Solche Angebote erleichtern das herausfordernde Leben auf der Straße“, sagt Nina Tsonkidis, Diakonie-Referentin für Armutsbekämpfung. Aktuell können in der Unterkunft der Kältehilfe 36 Menschen Schutz finden. „Der lange und kalte Winter hat deutlich gemacht, wie groß der Bedarf ist. Klar ist aber auch: Neben Übernachtungsplätzen brauchen Menschen ohne Obdach zwingend auch warme Tagesaufenthaltsmöglichkeiten.“
Erschienen in Tagesspiegel
17.03.2026
Berliner Diakonie für Erhalt der Asylberatung
Die Diakonie in Berlin hat sich besorgt über die geplante Streichung von Mitteln für die unabhängige Asylberatung geäußert. Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen erklärte am Montag, «gemeinsam mit Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) sprechen wir uns dringend für einen Erhalt der Asylverfahrensberatung aus.» Schoen betonte außerdem die Wichtigkeit der Beratung in den vergangenen drei Jahren: «Die Asylverfahrensberatung ist ein effizienter, nachhaltiger und notwendiger Baustein der Flüchtlingspolitik.»
Vertrieb über epd
13.03.2026
220 Outdoor-Rucksäcke für Obdachlose
Erneut sind in Berlin eigens für das Leben auf der Straße entwickelte Rucksäcke an Obdachlose ausgegeben worden. Die Entwicklung und Produktion der 220 Rucksäcke sei maßgeblich durch eine Förderung der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Höhe von 50.000 Euro ermöglicht worden, teilte die diakonische Neue Chance gGmbH mit.
Vertrieb über epd
11.03.2026
Sozialpolitik: Kein Sahnehäubchen
Steigende Kosten und demografischer Wandel setzen den Sozialstaat unter Druck. Doch er passt sich immer wieder an – und bleibt Grundlage wirtschaftlicher Entwicklung. Ein Kommentar von Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen.
Erschienen in DieKirche, Evangelische Zeitung
10.03.2026
Zwei Millionen Euro Kirchensteuer für soziale Projekte
Diakonie und Landeskirche haben nach eigenen Angaben die soziale Infrastruktur in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen seit 2023 mit rund zwei Millionen Euro aus Kirchensteuer-Mehreinnahmen gestärkt. Das im Zuge der damaligen Energiekrise aufgelegte regionale Förderprogramm «#Wärmewinter» sei nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen worden. Das Programm sei «zum Gradmesser für die Schieflage der sozialen Infrastruktur » geworden, sagte Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen. In der letzten Förderrunde wurden nach ihren Angaben doppelt so viele Mittel beantragt, als zur Verfügung standen. Das zeige die finanzielle Bedrängnis vieler sozialer Einrichtungen. «Gerade in Brandenburg stehen wir vor immensen Herausforderungen, die sich durch den Spardruck der künftigen Regierung nicht verschärfen dürfen», warnte Schoen.
Vertrieb über epd
Erschienen in Lausitzer Rundschau/ Märkische Oderzeitung/ Oranienburger Generalanzeiger mit Lokalausgaben
05.03.2026
Diakonie: Lücken in Schutz und Beratung von Frauen
Die evangelische Diakonie sieht in der Hauptstadtregion Probleme bei der Beratung zu Schwangerschaften und den Strukturen zum Schutz vor Gewalt. Bei der Beratung zu Schwangerschaftskonflikten werde in Brandenburg seit 2025 die gesetzliche Mindestquote von einer Vollzeitkraft auf 40.000 Einwohner unterschritten, hieß es. Die Fördermittel des Landes reichten derzeit nicht aus, um eine Abdeckung zu gewährleisten. Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen kann nach eigenen Worten nicht nachvollziehen, dass der modernen Gesellschaft „der politische Wille fehlt“, um einen effektiven Schutz zu gewährleisten. Der Gewaltschutz werde zudem wichtiger: „Die aktuellen Zahlen zeigen: Gewalt gegen Frauen ist keine Randerscheinung - sie ist Alltag“, betonte Schoen. Gewaltschutz sei ein Menschenrecht, weswegen Berlin und Brandenburg verlässliche Strukturen schaffen müssten, um alle Frauen unabhängig von Herkunft oder sozialer Lage zu schützen.
Vertrieben über epd
Erschienen im MAZ-Newsletter "Politik in Brandenburg"
Wenn Nachrichten Angst machen: Chat-Angebot zum Nahost-Konflikt auf kika.de
KiKA startet heute, am 5. März 2026, im Anschluss an die „logo!“-Kindernachrichten ab 19:50 Uhr auf kika.de einen Live-Chat unter dem Titel „Krieg in Nahost: Wenn Nachrichten Angst machen“ Als Experte sind der Politikwissenschaftler Roy Karadag (Universität Bremen) sowie das Beratungsteam von VertrauDich.Online, der Online-Beratung der Diakonie Berlin Brandenburg schlesische Oberlausitz, dabei. Der Live-Chat auf kika.de richtet sich an Kinder, die Nachrichten über den Nahost-Konflikt verunsichern. In einem geschützten Rahmen können sie ihre Fragen stellen und erhalten verlässliche, altersgerechte Orientierung. Die Fachleute unterstützen dabei, Nachrichten einzuordnen, mit belastenden Informationen umzugehen und Hinweise auf weiterführende Hilfsangebote zu finden.
Erschienen bei kika.de
Brandenburger Koalitionsvertrag: Armut werde übersehen
Der neue Brandenburger Koalitionsvertrag hat auch zu lebhaften Reaktionen bei Verbänden, Nichtregierungsorganisation und Vereinen geführt. Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen, die Chefin eines großen Krankenhausträgers, begrüßte, dass die Krankenhausfinanzierung auf eine stabile Basis gestellt werde. „Auch der Verankerung des seit Jahren effektiven Pakts für Pflege in einem Landespflegegesetz sehen wir ebenso positiv wie der Umsetzung unseres Vorschlags eines Runden Tischs Hospiz entgegen“, so Schoen. Allerdings übersehe der neue Koalitionsvertrag die Armut im Land. „CDU und SPD haben einen Vertrag für die bürgerliche Mitte der Gesellschaft entwickelt und verkennen, dass wirtschaftliche Prosperität und stabile demokratische Kultur eng mit den sozialen Perspektiven der Schwächsten unserer Gesellschaft verknüpft sind.“
Erschienen in Tagesspiegel/PNN, Nordkurier
Diakonie sieht positive und negative Aspekte im Koalitionsvertrag
Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen sieht den neuen Koalitionsvertrag von SPD und CDU für Brandenburg teils positiv, teils kritisch. Der am Mittwoch in Potsdam vorgestellte Vertragsentwurf stehe für eine Art «Stabilität auf Raten» sagt Schoen. «Wir warnen davor, dass der Finanzierungsvorbehalt zulasten der Kommunen und sozialen Angebote ausgelegt wird.»
Vertrieben über epd, kna
28.02.2026
Insolvent und überschuldet
Was das finanzielle Scheitern mit Menschen macht - darüber spricht Jerop Seurei, Diakonie-Expertin für Existenzsicherung in der Radio3-Sendung "Aus Religion und Gesellschaft" zum Thema "Scheitern lernen" (ab Min 33:34).
Erschienen in Radio3
12.02.2026
Kitas als Motor einer zukunftsfesten Familienpolitik in Brandenburg
Svenja Gottschling ist Kita-Expertin der Diakonie und spricht in der Sendung "DER TAG in Berlin und Brandenburg" über die Rolle von Kitas und Horten in der Brandenburger Familienpolitik - und darüber, warum eine gesetzliche Einführung einer dritten Betreuungsstufe für Kinder, die acht Stunden und länger in der Kita sind, die Bildungsqualität in der Kita verbessern würde.
Erschienen in: rbb Inforadio
10.02.2026
Diakonie stellt Forderungen zu Koalitionsbildung in Brandenburg
Die Diakonie hat Brandenburgs künftige Landesregierung zu einer sozial gerechten und verlässlichen Politik aufgerufen. Es dürfe mit einer Koalition von SPD und CDU keinen Kurswechsel geben, der auf Ausgrenzung und Sozialabbau setzt, erklärte Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen: «Wir vertrauen darauf, dass Rot-Schwarz die in vielen Bereichen gute Arbeit der Vorgängerregierung fortführt.»
Vertrieben über epd
Erschienen in Evangelische Zeitung
07.02.2026
Brandenburgs Diakonie-Chefin im Gespräch: „Niemand sollte im Alter zum Sozialfall werden müssen“
Sozialabbau verhindern, Kitas entbürokratisieren, Pflege neu denken: Die neue Diakonie-Vorständin Anne-Katrin Escher-Lorenz sagt im Interview, was Brandenburgs neue Regierung liefern muss.
Erschienen in Tagesspiegel/PNN, Nordkurier, Uckermark Kurier und Der Prignitzer mit Lokalausgaben
05.02.2026
Geplante Kürzungen des Existenzminimums
Schon heute können die Behörden armutsbetroffenen Menschen das Existenzminimum kürzen oder ganz streichen, wenn beispielsweise jemand eine »zumutbare Arbeit« nicht aufnimmt.
Die Diakonie kritisiert, dass diese Kürzungen vor allem Menschen treffen, die es ohnehin schwer haben und eigentlich Hilfe brauchen. Aus ihrer Beratungspraxis wisse die Diakonie, »dass Sanktionierungen die Lage der betroffenen Menschen verschärfen und nicht zur Lösung ihrer individuellen Problemlagen beitragen«. Konkret befürchtet Ina Zimmermann, Expertin für Existenzsicherung und Integration bei der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, dass durch die verschärften Sanktionen mehr Menschen unterhalb des Existenzminimums landen, mittellos werden und unter Umständen sogar ihre Wohnung verlieren.
Erschienen in neues deutschland
30.01.2026
Jugendclub wird zur medienfreien Zone
Rund sieben Monate war der Jugendclub in Premnitz geschlossen. Der Träger der Einrichtung hatte im Juli 2025 den Schlüssel in der Verwaltung abgegeben. Nun übernimmt die Diakonie Havelland - mit neuen Betreuern und neuen Ideen. „Wir haben erst einmal alle Computer, Spieleboxen, Tablets und ähnliche Gegenstände entsorgt“, sagt Betreuer Mitja Finger-Schmidt. Einen Computer gibt es vorerst nur im Arbeitszimmer der Betreuer. „Für die jungen Leute soll die Begegnung im Fokus stehen“, sagt Finger-Schmidt. Dazu benötige man weder Computer noch ähnliche Geräte.
Erschienen in Märkische Allgemeine
29.01.2026
Hilfe in Friedrichshagen: Ehrenamtliche Patinnen unterstützen junge Familien
Das Projekt „Känguru – hilft und begleitet“ ist ein berlinweites Angebot der frühen Hilfe, in den ersten Monaten des Kindes. 18 Frauen helfen Familien in Treptow-Köpenick, die Unterstützung benötigen. Christine Banditt war bereits in vier Familien. Die gelernte Dolmetscherin ist in Rente und wollte etwas Sinnvolles tun. Auf die Idee der Familienpatin ist sie gekommen, als sie im Familienzentrum zur Beratung für Alleinerziehende war. Sie sieht ihre Aufgabe als Patin darin, herauszufinden, was die Eltern brauchen. „Die meisten nutzen die Zeit ohne ihr Baby, um endlich Unerledigtes abzuarbeiten, aber manche Mütter, vor allem Alleinerziehende, wollen auch einfach mal reden“, sagt sie.
Erschienen in Tagesspiegel
28.01.2026
Führungswechsel in der Berlin-Brandenburger Diakonie
Die Vorständin der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Andrea Asch, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Zugleich wurde ihre Nachfolgerin Anne-Katrin Escher-Lorenz offiziell in ihr Amt eingeführt. Asch hatte gemeinsam mit Diakonie-Direktorin Ursula Schoen den evangelischen Wohlfahrtsverband in der Hauptstadtregion seit 2020 geleitet. Vertreter:innen aus Kirche, Politik und Gesellschaft würdigten sie als prägend für die soziale Landschaft in Berlin und Brandenburg und verlässliche Partnerin. Die neue Vorständin will nach eigenen
Worten besonders nicht erfüllte Sozialgesetzgebung auf Bundes- und Landesebene in den Fokus nehmen. «Die Gesellschaften in Berlin und Brandenburg haben sich in vielen sozialen Feldern auf Gesetze, auf Bedarfe und Ansprüche geeinigt, die von Politik und Verwaltung nicht erfüllt werden», sagte Escher-Lorenz: «Es liegt mir am Herzen, da noch genauer hinzuschauen.»
Vertrieben über epd, dpa
Erschienen in Evangelische Zeitung
27.01.2026
Gesundheitszentrum in Berlin gesichert: „Hatte Angst, neuen Arzt suchen zu müssen“
Aufatmen für die Menschen in der Gropiusstadt: Das Gesundheitszentrum in der Lipschitzallee bleibt erhalten – für mindestens zehn weitere Jahre. Darauf konnten sich die Diakonie, das Gesundheitszentrum und das Bezirksamt Neukölln nun einigen. Auch bei der Diakonie zeigt man sich erfreut über den Erhalt des Gesundheitszentrums. Dr. Ursula Schoen, Direktorin der Diakonie Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, wagt sogar einen Ausblick in die weitere Zukunft des Ärztehauses: „Wir sind davon überzeugt, dass das GZG auch weit über die nun mietvertraglich gesicherten Zeiträume hinaus ein fester Bestandteil der bezirklichen Gesundheitsversorgung bleiben wird.“
Erschienen in Berliner Morgenpost
22.01.2026
Mit Haltung und Herz für die Menschen vor Ort
Nach 30 Jahren geht der geschäftsführende Vorstand der Diakonie Oderland-Spree, Lars Dittner, in den Ruhestand. Auf ihn folgt Alexa Ziegeler.
Erschienen in Märkische Oderzeitung und Lokalausgaben
19.01.2026
Gesundheitszentrum Gropiusstadt bleibt für mindestens zehn Jahre erhalten
Dr. Ursula Schoen, Direktorin Diakonie Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz: „Die Diakonie steht mit ihren vielfältigen Einrichtungen von Wärmestuben über Pflegedienste bis zu Integrationsangeboten für eine starke soziale Infrastruktur in Neukölln. Es freut mich vor allem für die Neuköllner Bürgerinnen und Bürger, dass wir mit intensiver Unterstützung des Bezirksamts und der Ärzteschaft auch dem Gesundheitszentrum Gropiusstadt eine gute Zukunftsperspektive eröffnen konnten – ein echter Kraftakt für unsere landesverbandliche Geschäftsstelle. Wir sind davon überzeugt, dass das GZG auch weit über die nun mietvertraglich gesicherten Zeiträume hinaus ein fester Bestandteil der bezirklichen Gesundheitsversorgung bleiben wird.“
Erschienen als Pressemitteilung vom Bezirksamt Neukölln
17.01.2026
Diakonie Oderland-Spree: Lars Dittner übergibt an Alexa Ziegeler
Nach 30 Jahren geht der geschäftsführende Vorstand der Diakonie Oderland-Spree, Lars Dittner, in den Ruhestand. Auf ihn folgt Alexa Ziegeler. Ein Rückblick und ein Ausblick.
Erschienen in Märkische Oderzeitung
Beratung im S-Bahnhof
Auch 2026 bietet das Diakonische Werk Teltow-Fläming wieder kostenfreie Veranstaltungen im Beratungszentrum im S-Bahnhof Mahlow an. Den Start macht am Montag, 26. Januar, von 17 bis 19 Uhr die Veranstaltung „Lebensprojekt Testament“.
Erschienen in blickpunkt
12.01.2026
Leihoma dank Känguru-Projekt
Als ihr zweiter Sohn nur zwei Jahre nach dem ersten auf die Welt kam, war Kiki Senckpiel aus Brieselang erschöpft und ausgelaugt. Sie suchte gezielt nach Hilfe und fand im Falkenseer Känguru-Projekt nicht nur eine Ersatzoma für ihre Kinder.
Erschienen in Märkische Allgemeine
10.01.2026
Ehrenamtliche Patinnen unterstützen junge Familien
18 Ehrenamtliche engagieren sich in dem Projekt „Känguru – hilft und begleitet“ in Friedrichshagen. Familienpatin Christine Banditt erzählt, was das Besondere an dieser Hilfe zur Selbsthilfe ist und auf welche Schwierigkeiten sie manchmal stößt.
Erschienen in Tagesspiegel
09.01.2026
Versorgung ist gewährleistet
Reduzierte Einsätze, mehr Personal - Pflegedienste im Havelland müssen sich für Freitag auf extremes Wetter einstellen. Dabei gilt es, Patienten zu versorgen, aber auch Mitarbeiter zu schützen. Guido Panschuk vom Diakonischen Werk Havelland, das drei ambulante Pflegedienste betreibt, berichtet: „Wir haben ein Ampelsystem geschaffen. Rot: Wen müssen wir zwingend anfahren? Gelb: Wo gibt es Angehörige im Hintergrund, die übernehmen können? Grün: Wen können wir nicht anfahren?“
Erschienen in Märkische Allgemeine
08. - 13.01.2026
Seelsorger brauchen Unterstützung
Das Budget der Telefonseelsorge wird zur Hälfte vom Land Brandenburg und zur Hälfte von den evangelischen und katholischen Kirchen, den Freikirchen, der Caritas und Diakonie getragen. Auch die bekannte TV-Show Glücksspirale unterstützt die Initiative. „Beide Stellen in Cottbus und in Frankfurt erhalten jährlich insgesamt 65.000 Euro vom Land“, sagt Matthias O. Schneider, Gesamtleiter der Dienststellen in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Berlin. „Das ist schon lange zu wenig, und die Mitgliederzahlen der Kirchen sinken. Wir wissen bereits jetzt, dass sie sich bis 2040 halbiert haben werden. Daher bräuchten wir sofort eine Steigerung von mindestens 50 Prozent bei der öffentlichen Unterstützung.“
Erschienen in Lausitzer Rundschau Cottbus
07.01.2026
Diakonie-Verbund nach Stromausfall: "Netzwerke sind ganz wichtig"
Nach dem großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins wollen sich Träger von Pflegeeinrichtungen künftig besser auf derartige Notlagen einstellen. Der Diakonie-Pflege Verbund Berlin plädierte für eine engere Kommunikation zwischen Verwaltung und besonders betroffenen Bereichen wie Pflegestationen. „Netzwerke sind ganz wichtig“, sagte die Sprecherin des Sozialunternehmens, Jenny Pieper-Kempf.
Erschienen bei epd, taz, altenheim.net, haeusliche-pflege.net
06.01.2026
Die Problemlöserin
Die Schulsozialarbeiterin Carolin Levin arbeitet an zwei Grundschulen im Milower Land. Angestellt ist sie beim Diakonischen Werk Havelland e.V., das im Havelland Träger der Schulsozialarbeit an neun Grundschulen, zwei Förderschulen und zwei weiterführenden Schulen ist. Der MAZ erzählt sie, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und was die alltäglichen Probleme der Schülerinnen und Schüler sind.
Erschienen in Märkische Allgemeine (auch am 26.12.25)
Nackte Armut im Alter
Die Fotografinnen Astis Krause, Stephanie Neumann und Julia Otto zeigen Rentner, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Im Nachwort des Begleitbandes schildert Diakonie-Vorständin Andrea Asch, was gegen Altersarmut unternommen werden müsste. Asch ist Sprecherin der Brandenburger Landesarmutskonferenz, und sie spricht von Bildung, bezahlbaren Wohnungen und verlässlichen Bus- und Bahnverbindungen für jene, die sich kein Auto leisten können. Sie berichtet, dass 1997 nur 7 Prozent der über 65-Jährigen in Brandenburg als armutsgefährdet galten und 2024 schon 13 Prozent und dass nach Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes mehr Menschen in Armut leben, als die Statistiken bisher aussagten. Demnach wären mehr als eine halbe Million Brandenburger betroffen bei einer Bevölkerung von nur 2,5Millionen. Andrea Asch sagt, was das Grundübel ist – die ungleiche Verteilung von Reichtum.
Erschienen in nd
30.12.2025
Diakonie Stadtmitte wird von EJF übernommen
Das insolvente Diakonische Werk Berlin-Stadtmitte wird zum 1. Januar 2026 vom Evangelischen Jugend-und Fürsorgewerk (EJF) übernommen. Damit werde die Fortführung wichtiger sozialer Angebote in den Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg langfristig gewährleistet, teilte das EJF mit. Alle zum Jahreswechsel beim Diakonischen Werk Berlin-Stadtmitte beschäftigten Mitarbeitenden würden übernommen.
Erschienen bei epd
27.12.2025
Gegen die Einsamkeit – reden an den Feiertagen
Hilfe Zu Weihnachten und Silvester ist bei der Telefonseelsorge Hochbetrieb. Eine Freiwillige aus Cottbus verrät, wie die Arbeit rund um die Tage aussieht und was anders als sonst ist.
Erschienen in Lausitzer Rundschau Cottbus
26.12.2025
Hilfe, die Zeit schenkt: Ehrenamtliche Entlastung für pflegende Angehörige
Ingrid ist 91 Jahre alt, Malerin und auf den ersten Blick selbstständig. Doch ihr Alltag hängt eng an ihrer Tochter Anna, die die Pflege ihrer Mutter als Vollzeitaufgabe übernommen hat. Einmal pro Woche kommt Jacqueline, ehrenamtliche Besucherin des Diakonie-Pflegeverbunds Berlin und schenkt Zeit für Geschichten, Alltag und Zweisamkeit – ganz ohne pflegerische Aufgaben. Im Gespräch: Lars Düsterhöft (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales
Ausgestrahlt in der rbb Abendschau
Konflikte, Ängste, Belastungen: Das erlebt eine Schulsozialarbeiterin im Milower Land
Die Schulsozialarbeiterin Carolin Levin arbeitet an zwei Grundschulen im Milower Land. Angestellt ist sie beim Diakonischen Werk Havelland e.V., das im Havelland Träger der Schulsozialarbeit an neun Grundschulen, zwei Förderschulen und zwei weiterführenden Schulen ist. Der MAZ erzählt sie, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und was die alltäglichen Probleme der Schülerinnen und Schüler sind.
Erschienen in Märkische Allgemeine
24.12.2025
Diakonie „Frühe Hilfen“ unterstützt junge Luckauer Familien im Umgang mit ihren Babys und Kleinkindern
Der Verein „Frühe Hilfen“ vom Diakonischen Werk in Lübben engagiert sich seit Jahren im Mehrgenerationenhaus Luckau für die jüngsten Bewohner. Zum Angebot gehört die Unterstützung junger Mütter – egal ob es Probleme beim Essen oder Schlafen gibt oder wenn das Kind übermäßig schreit. Auch bei Schwierigkeiten mit dem Kleinkind bieten die Mitglieder ihre Hilfe an.
Erschienen in Lausitzer Rundschau und Lokalausgaben
Weniger allein im Havelland
Mit der Sterntaler-Aktion 2025 hat die MAZ das Thema Einsamkeit in den Fokus gerückt. Die Geschichten von Betroffenen und denen, die gegen Einsamkeit kämpfen, haben die Herzen vieler Havelländer erreicht. So werden die Spenden jetzt verteilt. „Einsamkeit im Alter stellt enorme Belastungen für betroffene Menschen dar“, betont auch Guido Panschuk, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Havelland. Alle im System „Pflege“ tätigen Personen würden die emotionale Last spüren, wenn sie mit der Isolation von Klienten konfrontiert werden.
Erschienen in Märkische Allgemeine
Kreuzberg: Neuer Diakonischer Campus an der St.-Simeon-Kirche
Im Hinterhof der St.-Simeon-Kirche an der Wassertorstraße entsteht ein fünfgeschossiger Neubau, der das frühere Pfarrhaus aus den 1960er-Jahren ersetzt. Seit dem Abriss Anfang 2023 wächst hier ein diakonischer Campus, der kirchliche, soziale und pflegerische Einrichtungen unter einem Dach bündelt. Vorgesehen sind unter anderem Räume für das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte, den Diakonie Pflegeverbund sowie die Diakoniestation Kreuzberg. Die Fertigstellung verzögerte sich mehrfach und erfolgte im Spätsommer 2025.
Erschienen in Entwicklungsstadt.de
Sterntaler-Bilanz 2025: MAZ-Leser spenden mehr als 111.000 Euro
Ein Fahrrad, eine Delfin-Therapie, neue Kinderzimmer, eine Auszeit an der Ostsee und ein wenig Gesellschaft gegen die Einsamkeit. Bei der diesjährigen Sterntaler-Aktion der Märkischen Allgemeinen beweisen die Brandenburgerinnen und Brandenburger erneut eine große Hilfsbereitschaft. Rund 111.500 Euro Spenden kamen in der Adventszeit zusammen – für Menschen, Vereine und Initiativen, die das Geld und die Geschenke gut gebrauchen können.
Erschienen in Märkische Allgemeine
23.12.2025
Mit einer Patin auf Hausbesuch / Zuwendungen in Berlin
Familien mit kleinen Kindern kommen schnell an Ihre Belastungsgrenzen, wenn sie z.B. ohne Oma und Opa auskommen müssen. In solch problematischen Situationen kann einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands helfen. Die Diakonie vermittelt in Berlin und Brandenburg ehrenamtliche Paten. Im Gespräch zur Finanzierung solcher Projekte: Konrad Müller, Leiter Ehrenamt und Engagement, Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Live in der rbb Abendschau
Hilfe, wenn sie nötig ist
Eberhard Lackner aus Neuruppin hat bei der Diakonie Halt gefunden. Der 67-Jährige geht regelmäßig zur Diakonie - sie hat ihm sogar eine Wohnung besorgt.
Erschienen in Märkische Allgemeine
Einsamkeit im Alter
Die 67-jährige Petra Kleindienst aus Falkensee ist alleinstehend. Mitunter fühlt sie sich einsam. Der MAZ erzählt sie, was sie dagegen unternimmt.
Erschienen in Märkische Allgemeine
18.12.2025
Krach rollt Eralp den roten Teppich aus
In einer Diskussion über die Zukunft der Jugend in Berlin finden LInke und SPD viele Gemeinsamkeiten. Die CDU scheint dagegen schon Vergangenheit zu sein. Eingeladen hatte die Diakonie, die mit ihren Bürger*innentalks zur Zukunft Berlins bis zur Wahl im September in allen Bezirken mit Berliner*innen ins Gespräch kommen will. Sie hatten auch Vertreter*innen aus der Praxis mit aufs Podium geladen.
Erschienen in TAZ, Berliner Morgenpost und Tagesspiegel Checkpoint
16.12.2025
Berliner Doppelhaushalt 26/27: Diakonie warnt vor weiteren Sparrunden
Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz begrüßte die teilweise zurückgenommenen Kürzungen im Haushaltsentwurf, warnte jedoch vor künftigen Sparrunden. Diakonie-Direktorin Ursula Schoen betonte, die soziale Infrastruktur müsse als Investition in die Zukunft verstanden werden. «Wer heute beispielsweise einen Euro in Jugend investiert, bekommt volkswirtschaftlich ein Mehrfaches zurück.» Diakonie-Vorständin Andrea Asch sagte, eine Stadt, «die Milliarden in Beton und Asphalt investieren kann» und Anwohnerparkausweise zu Schleuderpreisen anbiete, müsse auch bereit sein, verlässlich in Kitas, Jugendhilfe, Wohnungslosenhilfe und Pflege zu investieren.
Erschienen bei epd und Berliner Morgenpost
13.12.2025
Patenschaften
Bezugsperson statt Blutsverwandtschaft: Familien mit Unterstützungsbedarf suchen sich oft Patinnen und Paten, um den Alltag besser zu bewältigen. Doch es gibt noch andere Formen: Namenspatenschaft, Taufpatenschaft, Tierpatenschaft. Im Interview: Die Koordinatorin des diakonischen Projekts "Känguru - hilft und begleitet" Wibke Wonneberger.
Erschienen auf radio3
12.12.2025
„So einsam, dass es wehtut“: Diakonie-Schwester Kerstin kommt Senioren ganz nah
Kerstin Kruber kann die wachsende Einsamkeit in Rathenow und Umgebung regelrecht mit Händen greifen. Die Diakonie-Mitarbeiterin weiß: Für viele sind die Hausbesuche von Pflegekräften der einzige Kontakt zu anderen.
Erschienen in Märkische Allgemeine
11. - 12.12.2025
Unterstützung für Helfer: Sparkasse fördert Schuldnerberatung mit 52.000 Euro
Auch im Jahr 2025 Jahr erhalten die Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in Frankfurt sowie im Landkreis Oder-Spree eine Spende der Sparkasse zur Unterstützung ihrer Arbeit. Insgesamt sechs Beratungsstellen werden gefördert: Darunter die Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) und das Diakonische Werk Oderland-Spree in Fürstenwalde. In den Beratungsgesprächen gewinnt die psychosoziale Unterstützung aktuell zunehmend an Bedeutung. Verschuldung entsteht häufig durch persönliche Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung.
Erschienen in Märkische Oderzeitung mit Lokalausgaben
9. - 12.12.2025
Gemeinsam gegen Einsamkeit in Neuruppin
Silke Abicht aus Neuruppin hat drei Kinder allein großgezogen und ist seit neun Jahren auch für ihre inzwischen zehnjährige Enkeltochter verantwortlich. Die gelernte Köchin ist regelmäßig bei der Diakonie. Dort treffen sich Menschen seit Juni 2024 unter dem Motto „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ einmal im Monat zum gemeinsamen Essen und zum Austausch über Probleme, etwa weil es um einen Termin im Jobcenter oder einen Arztbesuch geht. „Wir haben auch schon eine Bootsfahrt zur Insel auf dem Untersee in Kyritz gemacht, waren Eis essen in Neuruppin und grillen“, sagt Sozialarbeiterin Melanie Grieben. Die Neuruppinerin arbeitet seit April 2022 bei der Diakonie und hilft, damit Bedürftige ihre Wohnung behalten. Die aktuelle Sterntaler-Aktion der MAZ will der Diakonie dabei helfen.
Erschienen in Märkische Allgemeine und Lokalausgaben
9.12. - 11.12.2025
Sterntaler 2025: MAZ-Leser helfen mit Spenden
Zur Halbzeit zeichnet sich bei der MAZ-Aktion Sterntaler in OPR und der Prignitz ein tolles Ergebnis ab. Auf den Konten von Diakonie und Volkssolidarität sind bereits mehr als 10.000 Euro eingegangen.
Erschienen in Märkische Allgemeine 1, Märkische Allgemeine 2
6.12.2025
Brot für die Welt eröffnet Spendenaktion in Potsdam
Mit einem Gottesdienst ist im Potsdamer Oberlinhaus die Spendenaktion von Brot für die Welt eröffnet worden. Das Motto in diesem Jahr: "Wasser des Lebens - Licht der Hoffnung".
Vertrieben über epd
Erschienen in rbb24 Brandenburg Aktuell (auch in ARD Mediathek)
20.000 Euro retten Kinderhotline
Das Kinder-und Jugendtelefon stand auf der Kippe. Jetzt bringt eine Spende von der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ neuen Mut und sichert wichtige Hilfe für Berlins Kinder. Offenbar hat nun auch die Senatsverwaltung ein Einsehen: „Wenn die Abgeordneten kurz vor Weihnachten über den Haushalt entscheiden, gehen wir davon aus, dass die bundesweit bekannte Notrufnummer auch in Berlin weiterhin erreichbar sein wird. Ein Licht der Hoffnung im Advent“, so Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen.
Erschienen in B.Z.
5.12.2025
Wie das Geschenk nicht nach Sekunden wieder vergessen ist
Demenz stellt Familien vor Herausforderungen und lässt Weihnachtsgaben oft an Bedeutung verlieren. Die Pflegedienstleiterin der Diakonie Storkow Claudia Graef, zugleich beauftragte Demenz-Lotsin der Storchenstadt, hat Rat.
Erschienen in Märkische Oderzeitung
30.11. - 3.12.2025
Fast 60.000 Euro bei kirchlicher Kunstauktion erzielt
Bei der 30. Kunstauktion der evangelischen Kirche in Berlin zugunsten von Geflüchteten sind am Samstagabend fast 60.000 Euro eingenommen worden. Die Auktion «EKBOart» fand erstmals in Kooperation mit dem Auktionshaus Grisebach und dem Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz statt.
Vertrieben über epd
Erschienen in Lausitzer Rundschau, Märkische Oderzeitung, Oranienburger Generalanzeiger
30.11.2025
Kinderarmut in Brandenburg: Warum Sozialleistungen oft ungenutzt bleiben
Fast jedes fünfte Kind in Brandenburg lebt in Armut. Wohlfahrtsverbände sprechen sogar von knapp 25 Prozent. Viele Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld oder Kinderzuschlag werden trotzdem oft gar nicht erst beantragt – aus Unwissen, Scham oder Überforderung. Sozialhilfevereine versuchen, betroffenen Familien zu helfen. [mit O-Ton Diakonie-Vorständin Andrea Asch für die Landesarmutskonferenz]
Erschienen in rbb24 Brandenburg Aktuell
28.11. -29.11.2025
Uwe Müller: Vier Jahrzehnte im Dienst des Zuhörens
37 Jahre lang war der Sozialpädagoge Uwe Müller in der Region eine verlässliche Stimme für Menschen in Krisen. Nun verabschiedet sich der Mitbegründer und langjährige Leiter der Kirchlichen Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg in den Ruhestand. Noch zu DDR-Zeiten hat er ein Angebot mitaufgebaut, das bis heute rund um die Uhr Menschen in seelischer Not unterstützt: anonym, qualifiziert und kostenfrei.
Agenturen: epd, kna, dpa
Print/Online: Tagesspiegel/PNN, Berliner Morgenpost, Lausitzer Rundschau Cottbus/ Märkische Oderzeitung/ Oranienburger Generalanzeiger/ Altmark Zeitung mit Lokalausgaben
TV: rbb24 DER TAG in Berlin & Brandenburg
Radio: Interview im rbb24 Inforadio/ inforadio.de (auch auf tagesschau.de)
Social Media: @rbb24 auf Instagram/Facebook/Threads
27.11.2025
Die Diakonie erklärt, wie man zusammen streitet
Die Diakonie Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz erklärt auf ihrer Website verschiedene Diskussionsformate, die zum Nachahmen inspirieren. Von einem Erzählcafé über einen politischen Salon zum Demokratietag für Mitarbeitende. Außerdem bieten sie Tischgespräche an, bei denen sie nicht nur das Essen sondern auch Fachexpert:innen stellen, die ihren Input zum besprochenen Thema beitragen.
Erschienen in tipBerlin
3 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen: Geht die Wohlfahrt leer aus?
Die Brandenburger Wohlfahrtsverbände schlagen Alarm: Bei der Verteilung der rund 3 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ drohen freie Träger komplett leer auszugehen. Die LIGA Brandenburg befürchtet, dass ein Großteil der sozialen Infrastruktur bei der Umsetzung des Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes (LuKIFG) nicht berücksichtigt wird. Derzeit wird diskutiert, 60 bis 80 Prozent der Mittel an die Kommunen zu geben. „Das Geld für die Kommunen wird voraussichtlich vollständig in die eigenen Liegenschaften fließen“, warnt Diakonie-Vorständin Andrea Asch.
Erschienen in Altenheim - Lösungen fürs Management
22.11.2025
Hilfe vor Weihnachten: Sterntaler-Aktion gegen Einsamkeit und Armut zum Fest
Viele Initiativen will „Sterntaler“ in diesem wieder Jahr unterstützen. Die bis zum 24. Dezember laufende MAZSpendenaktion kooperiert dabei erneut mit dem Diakonischen Werk Ostprignitz-Ruppin und dem Verbandsbereich Prignitz-Ruppin der Volkssolidarität. „Sterntaler bringt wirklich was“, betont Tobias Kindt, Diakonie-Geschäftsführer in Neuruppin. „Und wenn’s nur Kleinbeträge sind – die Empfänger merken, dass sie sichtbar sind.“ Die Spendenaktion sei längst zu einem „Sozialprojekt für die Allgemeinheit“ geworden.
Erschienen in Märkische Allgemeine
20.11.2025
Diakonie: 3,7 Millionen Euro fehlen beim Gewaltschutz
Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz warnt vor den Folgen geplanter Kürzungen beim Gewaltschutz. Es bestehe in den kommenden beiden Jahren ein Mehrbedarf von 3,7 Millionen Euro. Der kirchliche Sozialverband kritisierte, dass nach dem derzeitigen Entwurf für den Doppelhaushalt 2026/2027 die geplanten Mittel für Schutzunterkünfte und spezialisierte Beratungsangebote deutlich unter dem Bedarf lägen. Das Land Berlin habe sich mit der Ratifizierung der Istanbul-Konvention verpflichtet, rund 960 Schutzplätze für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder zu gewährleisten, erklärte die Diakonie. Tatsächlich stünden jedoch nur 507 Plätze zur Verfügung. „Wer hier kürzt, nimmt in Kauf, dass Frauen und Kinder in Gefahr bleiben“, warnte Diakonie-Direktorin Ursula Schoen.
Vertrieben über epd
Erschienen in Evangelische Zeitung
15.11.2025
Bedarf für stationäres Hospiz im Havelland – 1 Million Euro Spenden benötigt
Während aktuell mehr als 2000 Ehrenamtliche für den ambulanten Hospizdienst im Land Brandenburg unterwegs seien, betont Bärbel Böer, Hospizkoordinatorin des ambulanten Hospizdienstes des Diakonischen Werks Havelland, die Bedeutung eines neuen stationären Hospizes in Nauen. „Wir kommen an den Punkt, wo Angehörige an ihre Grenzen stoßen oder die Symptome zu stark werden. Da sind wir froh, dass wir im Havelland bald auf ein stationäres Hospiz in Nauen zurückgreifen können“. Dort könnten eventuell auch Ehrenamtliche während ihrer Ausbildung praktische Erfahrungen sammeln, wie Böer hofft.
Erschienen in Märkische Allgemeine
Wehrdienstmodernisierungsgesetz: Interesse an Kriegsdienstverweigerung steigt
Aktuell ist in den Debatten in Politik und Öffentlichkeit von Ersatzdiensten noch kaum die Rede. Das müsse sich dringend ändern, fordert Dr. Ursula Schoen. Die Diakonie-Direktorin setzt sich dafür ein, dass das freiwillige Engagement junger Menschen allgemein gestärkt wird – pädagogisch, personell und finanziell. Die Gesellschaft profitiere von Freiwilligendiensten, sozialem Jahr oder Ersatzdiensten – dafür müsse das Bewusstsein wachsen und das müsse auch breiter diskutiert werden, so Schoen.
Erschienen in Deutschlandfunk
12.11.2025
Mitgründer der Telefonseelsorge geht in Ruhestand
Der Mitgründer und Leiter der Kirchlichen Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg, Uwe Müller, tritt in den Ruhestand. Verabschiedet wird er nach 40 Jahren Dienstzeit bei der Diakonie am 28. November, wie der kirchliche Wohlfahrtsverband am Mittwoch mitteilte. Zu einem Gottesdienst zur Verabschiedung Müllers habe sich auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) angekündigt, teilte das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit.
Vertrieben über epd, erschienen in Evangelische Zeitung
10.11.2025
Neuer Spielplatz im Stadtforst Rathenow mit Unterstützung der Diakonie
Die Evangelische Jugendhilfe Geltow kündigt deshalb die Eröffnung eines neuen Spielplatzes im Stadtforst Rathenow an. Mitten auf dem Gelände der Havellandkliniken
ist im Stadtforst Rathenow ein neuer Spielplatz entstanden, der vorwiegend Kindern und Jugendlichen aus den stationären Wohngruppen zugutekommt. Da der Landkreis den Spielplatz nicht finanzieren konnte, fand die Evangelische Jugendhilfe Geltow in der Trägerschaft vom Diakonieverbund Juvandia eine andere Lösung: Neben der Jugendhilfe selbst übernahm vor allem das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz die Finanzierung. Dafür wurden Spendenmittel aus dem Nachlass Schultze genutzt.
Erschienen in der Märkischen Allgemeine
08.11.2025
Russischsprachige Telefonseelsorge bei WDR-Radio COSMO
Tatjana Michalak stellt die Angebote und Herausforderungen des russischsprachigen Seelsorgetelefons Doweria vor.
Ausgestrahlt von Radio Cosmo
07.11.2025
Kirchen und Verbände fordern Konsequenzen bei Judenfeindlichkeit
Die evangelische und die katholische Kirche in Berlin und Brandenburg fordert gemeinsam mit Diakonie und Caritas ein entschlossenes Handeln gegen Antisemitismus. Als Teil
der Bündnisse «Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin» und «Brandenburg zeigt Haltung» warnen die Organisationen in einem am Donnerstag verbreiteten Aufruf vor einer bedrohlichen Normalisierung antisemitischer Gewalt und Hetze in der Gesellschaft. Mit Blick auf den 87. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November nannte es die Berliner Diakonie-Direktorin Ursula Schoen «erschütternd», dass Jüdinnen und Juden heute in Deutschland wieder in Angst leben müssen: «Der 9. November mahnt uns: Geschichte darf sich nicht wiederholen.»
Vertrieben von epd, erschienen in Tagesspiegel und PNN
07.11.2025
Berliner Sondervermögen: Diakonie fordert mehr Investitionen in Krankenhäuser, Pflege und Kitas
Die Diakonie in Berlin hat bei der Verteilung des Sondervermögens «Infrastruktur und Klimaneutralität» durch das Land die Berücksichtigung sozialer Einrichtungen wie Krankenhäuser
und Kitas angemahnt. Der Senat investiere Milliardensummen in die sinnvolle Aufforstung der Hauptstadt, verzichte aber nahezu vollständig auf die Sanierung und Entwicklung der sozialen Infrastruktur, kritisierte Andrea Asch, Vorständin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, am Freitag in Berlin. Damit verzichte Berlin auf eine klimagerechte Gebäudesanierung zum Wohle von Patienten und Mitarbeitenden. Mit Blick auf die Entscheidung des Abgeordnetenhauses, die Anzahl der
Stadtbäume bis 2040 auf eine Million mehr als zu verdoppeln, erklärte Diakonie-Direktorin Ursula Schoen, sie sei erstaunt, dass das Land der Belastung der sozialen Infrastruktur durch den Klimawandel «scheinbar ausschließlich mit Baumpflanzungen begegnen will». Die gemeinnützige Versorgungslandschaft als maßgeblicher Teil der sozialen Infrastruktur werde allerdings nicht berücksichtigt, kritisiert die Diakonie weiter. So müssten die elf diakonischen Krankenhäuser der Stadt mit erheblich geringeren Investitionspauschalen rechnen. Hitzeschutzmaßnahmen in diakonischen Pflegeeinrichtungen seien in Zeiten der Finanzierungsunsicherheit nur begrenzt möglich.
Vertrieben von epd, erschienen in Tagesspiegel und PNN
05.11.2025
Brandenburger Sondervermögen: Freie Träger wollen berücksichtigt werden
Die in der Liga der freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossenen Sozialträger in Brandenburg haben eine Berücksichtigung bei der Verteilung des Sondervermögens «Infrastruktur und Klimaneutralität» angemahnt. «Wenn von den etwa drei Milliarden Euro aus dem Sondervermögen für Brandenburg nicht ausdrücklich auch Mittel für gemeinnützige Träger zur Verfügung gestellt werden, bleibt ein großer Teil der sozialen Infrastruktur unberücksichtigt», erklärte Andrea Asch, Vorständin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, am Mittwoch in Berlin.
Vertrieben von epd
05.11.2025
Entlastung durch KI in der Pflege
In einer immer älter werdenden Gesellschaft brauchen immer mehr Menschen Pflege. Wie kann diese in Würde geschehen und dabei bezahlbar bleiben? Dieses Ziel soll durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz erreicht werden. KI-Lösungen sollen schon bald alle Beteiligten entlasten. Sie kommen nicht ohne finanzielle Hürden in der Pflege an, wie ein Blick in eine diakonische Pflegeinrichtung zeigt.
Erschienen in rbb Abendschau
29.10.2025
Wehrpflicht: Interesse an Kriegsdienstverweigerung steigt
Wie geht Verweigern? Beratungsstellen verzeichnen mehr Nachfragen von jungen Männern, die eine Reaktivierung der Wehrpflicht befürchten. Auch Reservisten stellen seit Russlands Angriff auf die Ukraine vermehrt Anträge auf Kriegsdienstverweigerung. Dr. Ursula Schoen stellt fest, dass der Blick auf einen zivilen Ersatzdienst gerichtet und das freiwillige Engagement junger Erwachsener pädagogisch und finanziell gestärkt werden muss: "In dem Kontext sehen wir jetzt alle Formen von FSJ, Ersatzdiensten, die wir breit diskutieren möchten. Wir sind als Freie Wohlfahrtspflege mit vielen anderen Verbündeten unterwegs, um dafür ein Bewusstsein zu schaffen und auch den gesellschaftlichen Gewinn solcher Institutionen weiter nach vorne zu bringen."
Erschienen in Deutschlandfunk Hintergrund
28.10.2025
Kältehilfe: Steglitzer Kreisel wird für Obdachlose geöffnet
Zum Auftakt der Kältesaison wird am Samstag im Steglitzer Kreisel eine neue Obdachlosenunterkunft eröffnet. Insgesamt wird sie 36 Plätze haben. Jens Aldag, Leiter der Kältehilfe, zeigt die Räumlichkeiten des diakonischen Trägers Neue Chance gGmbH.
Erschienen in rbb24 Abendschau und ARD Mediathek
15.10.2025
Defizit bei Trauerarbeit: Hospizdienst Diakonie bemängelt zu geringe Förderung
Anlässlich des Deutschen Hospiztags fordert die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz eine größere Förderung der Trauerarbeit. Trauerarbeit mit Hinterbliebenen und Menschen, die unter andersartigen persönlichen Verlusten litten, müssten in den Mittelpunkt gerückt werden. „Dieser gesamtgesellschaftliche
Auftrag kann nicht nur von Spenden, Projektförderungen und ehrenamtlichem Engagement getragen werden. Nur mit systematischer landespolitischer Unterstützung können wir diese Arbeit akut und langfristig garantieren“, sagte Diakonie-Direktorin Ursula Schoen.
Vertrieben über kna
Erschienen in Lausitzer Rundschau und Lokalausgaben, Märkische Oderzeitung und Lokalausgaben, Oranienburger Generalanzeiger und Lokalausgaben, Evangelische Zeitung
14.10.2025
Die neue Grundsicherung, die neue Verunsicherung
Wen treffen die Reformen des Bürgergelds wirklich? Das war Thema beim Bürger:innentalk der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit dem Titel "Weder faul noch sexy."
Erschienen in Deutschlandfunk
13.10.2025
Unsichtbar
Anfang Oktober ist in Berlin die Kältehilfe gestartet, hunderte Notübernachtungsplätze werden Obdachlosen zur Verfügung gestellt. Im Land Brandenburg ist das Thema Obdach- und Wohnungslosigkeit kaum auf der politischen Agenda. Das muss sich ändern. Ein Kommentar von Dr. Ursula Schoen und Ina Zimmermann.
Erschienen in Die Kirche und Evangelische Zeitung
9.10.2025
Aus Bürgergeld wird Grundsicherung
Das Bürgergeld ist bald Geschichte - es heißt künftig Grundsicherung. Wer nun beispielsweise zu Terminen mehrmals nicht erscheint oder eine Arbeitsaufnahme ablehnt, bekommt weniger Geld oder - im Extremfall - die Geldleistungen komplett gestrichen. Ina Zimmermann, Leiterin des Arbeitsbereichs Existenzsicherung in der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz kommentiert die Neuregelungen im rbb24-Beitrag.
Erschienen in rbb24
Obdachlose fordern Gehör – Protestaktion vor dem Abgeordnetenhaus
Am Abgeordnetenhaus stellten 15 obdachlose Berliner die Politiker aller Parteien zur Rede, machten auf ihre schwierige Situation aufmerksam. Ihre Forderung: Redet nicht nur über uns, sondern mit uns. Sie verteilten Flyer und Wärmedecken. Ihre Bitte: Lasst uns nicht im Kalten frieren. Die Mini-Demo war eine Aktion von Berliner Stadtmission und Diakonie. Die sozialen Träger wollen mit der Kampagne auf die Situation der Schwächsten in unserer Gesellschaft aufmerksam machen: Lobby-Arbeit von unten – mit Erfolg. Politiker der meisten Fraktionen stellten sich, verteidigten ihre Politik und ließen sich aber vor allem über die Lebenslage der Wohnungslosen aufklären.
Erschienen in B.Z., Berlin Kompakt rbb 88.8., Radio Paradiso
30.09.2025
Diakonie fordert mehr Angebote gegen Einsamkeit im Alter
Die Diakonie in Berlin und Brandenburg hat von der Politik mehr Angebote gegen die Vereinsamung älterer Menschen gefordert. Die Länder müssten ihre Verantwortung für die Quartiersarbeit, die digitale Teilhabe und für eine barrierefreie Infrastruktur ernst nehmen, erklärte die Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen, am Dienstag zum Tag der älteren Menschen am 1. Oktober. Dazu gehörten auch bessere Rahmenbedingungen für die zahlreichen Ehrenamtlichen.
Vertrieben über epd
Berliner Kältehilfe beginnt mit 720 Notübernachtungsplätzen
Die Sozialverbände haben den Berliner Senat aufgerufen, zur Vermeidung von Obdachlosigkeit mehr Präventionsangebote zu fördern. Jeder Wohnungsverlust koste Unsummen, finanziell und gesellschaftspolitisch, hatte die Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen erklärt.
Erschienen in tagesschau.de
29.09.2025
Aus für Pflegegrad eins?
Die Bundesregierung denkt laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung darüber nach, den sogenannten Pflegegrad eins abzuschaffen. Was käme auf die Berliner:innen mit Pflegegrad 1 zu, wenn der Bund Ernst mit seiner Idee macht? Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz rechnet am Beispiel des Besuchsdiensts „Haltestelle Diakonie“ vor: Würde dieser Dienst und seine 17 Standorte in ganz Berlin wegfallen, stünden „4000 bis 5000 pflegende Angehörige (...) alleine in diesem Projekt ohne Unterstützung da. Sehr viele müssten Ihre Arbeitszeit zugunsten der Ihrer zu pflegenden Angehörigen verringern“, sagt Andreas Becker, Arbeitsbereichsleiter Altenarbeit und Pflege.
Erschienen in Tagesspiegel/PNN
Aktionstag für Erhalt von Sprachkursen in Potsdam
Mit einer Aktion vor dem Bildungsforum wollen die Volkshochschule, die Stadt- und Landesbibliothek und die Migrationsberatung des Diakonischen Werks Steglitz und Teltow-Zehlendorf gegen geplante Einsparungen beim „Gesamtprogramm Sprache“ eintreten. Über das vom Bund finanzierte Programm werden vor allem Sprach- und Integrationskurse angeboten. In Potsdam finden sie unter anderem in der Volkshochschule statt. Doch nach Angaben des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) sollen künftig nur noch Sprachkurse für bundesweit 147.000 Teilnehmende finanziert werden. Damit könnten in Deutschland 180.000 Menschen, die dazu berechtigt seien, keinen Platz mehr in Integrationskursen erhalten.
Erschienen in Tagesspiegel/PNN
24.09.2025
Wohnungslosigkeit in Berlin
Wohlfahrtsverbände fordern mehr Prävention zum Start der Kältehilfesaison
Erschienen in rbb24 (via rbb-online/ s.ARD Mediathek) und rbb24 Abendschau (s. rbb-online/ARD Mediathek)
Sozialverbände fordern mehr Schutz gegen Zwangsräumungen
Angesichts des prekären Wohnungsmarkts haben die Sozialverbände den Berliner Senat aufgerufen, zur Vermeidung von Obdachlosigkeit mehr Präventionsangebote zu fördern. Jeder Wohnungsverlust koste Unsummen, finanziell und gesellschaftspolitisch, erklärte Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen. Schoen forderte den Senat auf, sich im Bundesrat für ein Zwangsräumungsverbot insbesondere für Familien einzusetzen. Zudem müsse ernsthaft die Beschlagnahmung leerstehender Wohnungen geprüft werden.
Vertrieben über epd
Erschienen in Evangelische Zeitung
Obdachlosigkeit: Sozialverbände fordern mehr Prävention
Die großen Sozialverbände haben den Berliner Senat und die Bezirke aufgerufen, zur Vermeidung von Obdachlosigkeit mehr Präventionsangebote zu fördern. Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen sprach sich dafür aus, Sozialberatungsstellen auszubauen, dies spare bares Geld.
Vertrieben über epd
Erschienen in Evangelische Zeitung
Mehr als 700 Notübernachtungsplätze zu Beginn der Kältehilfe
Zum Start der Kältehilfesaison stehen in der Hauptstadt mehrere Notübernachtungsplätze bereit. Die Koordinierungsstelle Kältehilfe habe in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung rund 720 Plätze gefunden, sagte Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen. Im November sollen es demnach mindestens 949 Plätze sein.
Vertrieben über dpa
Erschienen in Tagesspiegel/PNN, Berliner Abendblatt, Mitteldeutsche Zeitung, General-Anzeiger, GMX News, Nordkurier, Stern, WEB.DE, Welt, ZEIT Online
Zittern auch in der Mittelschicht: Berlin versagt im Kampf gegen Obdachlosigkeit
Berlin baut vergeblich und zu zögerlich gegen die Wohnungslosigkeit in der Stadt an. Eine komplexer werdende Ausgangslage trifft auf Sparrunden in den Bezirken. „Doch wer hier spart, muss am Ende viel mehr Geld ausgeben“, sagt Diakonie-Direktorin Ursula Schoen.
Erschienen in Berliner Zeitung, Berliner Kurier, MSN.com, Newstral
Rauswurf aus Wohnungen: „Berlin steht vor einem Dammbruch“
Das Diakonische Werk betreibt vier von fünf freie Beratungsstellen für Wohnungslose in Berlin. „Alle fünf sind völlig ausgelastet und müssen täglich Menschen abweisen“, schilderte die Diakonie-Direktorin Ursula Schoen die Lage. Ohnehin seien fünf freie und 12 bezirkliche Beratungsstellen für bald 100.000 Wohnungslose niemals ausreichend.
Erschienen in Berliner Morgenpost
Vorsorge spart Geld
Sozialberatungsstellen seien in allen Bezirken niedrigschwellige Anlaufpunkte für Menschen, denen der Verlust ihrer Wohnung droht – im kommenden Doppelhaushalt 2026/27 von Kürzungen bedroht. Eigentlich, so Diakonie-Direktorin Schoen, müssten sie ausgebaut werden, weil sie, ebenso wie die fünf Beratungsstellen in freier Trägerschaft, schon jetzt völlig überlastet seien. „Warum wird hier gekürzt, während Armut, Wohnungs- und Obdachlosigkeit Jahr für Jahr steigt“, fragte Ursula Schoen in Richtung Schwarz-Rot.
Erschienen in taz
11.09.2025
Protest gegen Sozialkürzungen in Berlin
4.000 Menschen Menschen haben vor dem Berliner Abgeordnetenhaus gegen Kürzungen bei sozialen Projekten demonstriert. Dazu aufgerufen hatte das «Bündnis Soziales Berlin». Die Vorständin der Diakonie in Berlin und Brandenburg, Andrea Asch, forderte auf der Kundgebung: «Hände weg vom Sozialstaat!» Der schwarz-rote Senat solle sich «endlich um die Einnahmeseite des Haushaltes» kümmern. Konkret nannte Asch eine Verpackungssteuer, die «viel zu geringe Zahl der Blitzer» in der Stadt, eine Anhebung der Anwohnerparkgebühren und «die völlig nutzlose und teure A100 durch die Stadt». Diese Maßnahmen würden dreistellige Millionenbeiträge in die Landeskasse spülen, sagte Asch.
Vertrieben über epd
Erschienen in Tagesspiegel
Rauswurf aus Wohnungen: „Berlin steht vor einem Dammbruch“
Mit einem eindringlichen Appell haben die Wohlfahrtsverbände den Berliner Senat aufgefordert, mehr dagegen zu unternehmen, dass Menschen ihre Wohnung verlieren. Das Diakonische Werk betreibt vier von fünf freie Beratungsstellen für Wohnungslose in Berlin. „Alle fünf sind völlig ausgelastet und müssen täglich Menschen abweisen“, schilderte die Diakonie- Direktorin Ursula Schoen die Lage. Ohnehin seien fünf freie und 12 bezirkliche Beratungsstellen für bald 100.000 Wohnungslose niemals ausreichend.
Erschienen in Berliner Morgenpost
09.09.2025
Diakonie fordert mehr Einsatz gegen Wohnungsnot in Brandenburg
Die Diakonie hat Politik und Kommunen in Brandenburg zu mehr Einsatz gegen Wohnungsnot aufgefordert. Diakonie-Direktorin Ursula Schoen betonte, das Argument «zieh doch ins Umland, wenn Du in Berlin keine Wohnung findest» sei passé. Wohnungslosigkeit sei auch in Brandenburg ein ernsthaftes Problem und müsse auf allen Ebenen zur Chefinnen- und Chefsache werden. Eine koordinierte Anstrengung von Landesregierung, Infrastrukturministerium, Förderinstitutionen und kommunalen Ordnungs- und Kreissozialämtern könne Wohnungslosigkeit wirkungsvoll verhindern.
Vertrieben über epd
Erschienen in Berliner Zeitung, Märkische Allgemeine mit Lokalausgaben
29.08.2025
Lübben: Jugendmigrationsdienst unterstützt Familien
Kristina Krüger hat als Mitarbeiterin beim Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werks in Lübben viele Familien begleitet. Sie weiß: Eine Vertrauensperson ist für die Jugendlichen entscheidend, die sich in der Phase vor Schulabschluss und Berufswahl befinden. Neben dieser Vertrauensperson seien Kristina Krüger zufolge mehrere Faktoren für den Erfolg entscheidend: persönliche Motivation, familiärer Zugang zu Bildung oder die Bewältigung etwaiger Traumata. Was ihr zufolge auch dazugehört: der Faktor Glück.
Erschienen in Märkische Allgemeine
Diakonie-Mitarbeitende erhalten Tariferhöhung in zwei Schritten
Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat eine Entgelterhöhung beschlossen. In der ersten Stufe gibt es einen Festbetrag.
Erschienen in WOHLFAHRT INTERN
28.08.2025
Chorinfest am 14. September steht ganz im Zeichen der Diakonie
Zu einer „Atempause“ laden das Diakonische Werk Barnim, der Evangelische Chorinbund und der Evangelische Kirchenkreis Barnim ins Kloster Chorin ein. Das Chorinfest ist in diesem Jahr den Mitarbeitenden in den diakonischen Einrichtungen im Barnim gewidmet. Sie stellen ihre Arbeit in den Kindertagesstätten, den Pflegeeinrichtungen, dem Hospiz und den Beratungsstellen vor und zeigen, was Diakonie ausmacht. In dem Eröffnungs-Gottesdienst um 11 Uhr im Kirchenschiff des Klosters soll das Engagement der Mitarbeitenden in der Predigt von Diakonie-Direktorin Dr. Ursula Schoen gewürdigt werden.
Erschienen in Barnim | Aktuell, Märkische Oderzeitung
Personalvorstand Welsch verlässt Lafim-Diakonie Potsdam
Der Personalvorstand des evangelischen Sozialunternehmens Lafim-Diakonie, Matthias Welsch, wechselt aus Potsdam nach Hessen. Der Theologe scheide nach vier Jahren im Amt vorzeitig zum 31. August aus dem Vorstand der Lafim-Diakonie aus. Welsch wurde in Potsdam von der Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Ursula Schoen, in einer feierlichen Andacht entpflichtet. Seine reguläre Amtszeit als Vorstand Personal und Diakonie des Soziaunternehmens hätte zum 31. Mai 2026 geendet. Die Lafim-Diakonie ist nach eigenen Angaben mit rund 3.200 Mitarbeitenden in mehr als 30 Städten und Gemeinden einer der größten diakonischen Arbeitgeber in Brandenburg und bietet ein weitverbreitetes Pflege- und Hilfsnetzwerk in der Region an.
Vertrieben über epd
21.08.2025
Diakonie fordert feste Mittel für Hitzeschutz
Die Diakonie fordert von den Ländern Berlin und Brandenburg einen dauerhaften, ausfinanzierten Hitzeschutz nicht nur für obdachlose Menschen. Der evangelische Wohlfahrtsverband begrüße, dass Berlin einen Hitzeschutzplan vorgelegt und Brandenburg die Entwicklung priorisiert habe, sagte Diakonie-Direktorin Ursula Schoen am Donnerstag in Berlin. Beiden Ländern müsse aber klar sein, wenn gemeinsam vulnerable Gruppen geschützt werden sollen, müsse dafür auch eine solide, dauerhafte finanzielle Grundlage eingeplant werden. „Danach sieht es aktuell nicht aus“, bemängelte Schoen.
Vertrieben via epd
Erschienen in Berliner Morgenpost, Märkischer Oderzeitung (MOZ), Lausitzer Rundschau, Oranienburger Generalanzeiger, Evangelische Zeitung
19.08.2025
Aktionstag für Inklusion in Werder/Havel
In Werder (Havel) veranstaltenseit drei Jahren verschiedene Träger gemeinsam den Aktionstag „Allee der Inklunauten“. Am 12. September wird es in der Kita Havelzwerge, im Jugendclub und in den Teltower Diakonischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Begegnung mit und ohne Behinderung - Abbau von Barrieren beginnt im Kopf“ ein Programm mit Kultur, Kulinarik und Beratung geben.
Erschienen in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ)
16.08.2025
Wohnungslosigkeit in Berlin: Zahl der Betroffenen steigt rasant
In Berlin sind aktuell 56.000 Menschen wohnungslos – die Zahl steigt rasant. Prognosen zufolge könnten es 2029 bereits 85.000 sein. Trotz Hilfsangeboten fehlt bezahlbarer Wohnraum, viele Betroffene bleiben in Notunterkünften oder auf der Straße. Ina Zimmermann, Arbeitsbereichsleitung Existenzsicherung, Integration und Europa dazu: Wenn in Berlin zu wenig gebaut wird, muss die Stadt alles dafür tun, Wohnungen zu erhalten, eine sozial gerechtere Verteilung zu erreichen und die sozialarbeiterische Betreuung in den Notunterkünften stärken.
Erschienen in der rbb Abendschau
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Sebastian Peters
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