Überflutete Landschaft in Bangladesch

Vortrag Klimawandel und weltweite Gerechtigkeit

Bei einem Temperaturanstieg von zwei Grad Celsius sinkt die Wasserverfügbarkeit in vielen Regionen rund um den Globus, mit hoher Wahrscheinlichkeit um 10-50 Prozent. So die Schätzungen des Weltklimarats. Doch mit dem Wasser gehen auch viele weitere Lebensvoraussetzungen verloren.

Auch in der Gegenwart trifft den Klimawandel eine Teilschuld an der bestehenden Wasserkrise. Veränderte Regenfälle, abschmelzende Gletscher und lange Dürreperioden erschweren Millionen von Menschen das Leben.

Besonders die Landwirtschaft steht vor einem großen Problem, denn ohne angemessenes Wetter kann kein Anbau betrieben werden. Einkommensausfälle, Nahrungsengpässe  und Preisschwankungen sind nur einige der schwerwiegenden Folgen, besonders für die Armen in der Bevölkerung. Das zeigt auch eine Statistik der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2014. Denn einige Länder weisen bereits eine Unterernährung von über 35 Prozent der Gesamtbevölkerung auf.

Zusätzlich droht das bestehende Süßwasser durch den Anstieg des Meeresspiegels zu versalzen und die Wahrscheinlichkeit von Überflutungen steigt. Brot für die Welt hilft den Zugang zu Wasser und eine Ernährungssicherheit für Betroffene wieder herzustellen und ist tatkräftig vor Ort dabei. Denn auch die Ärmsten der Weltbevölkerung sollen Gerechtigkeit erfahren.

Der Vortrag gibt einen Einblick über die globalen Zusammenhänge des zunehmenden Wasserverbrauchs, dem virtuellen Wasserverbrauch bei uns in Deutschland und der Landwirtschaft.