Zeugnisübergabe in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal: „Sie werden Menschen glücklich machen.“

230 Absolventinnen und Absolventen des Diakonischen Bildungszentrums Lobetal und der Lazarus-Schulen Berlin erhielten in den letzten Tagen ihre Zeugnisse. Die Zeugnisübergaben fanden in diesem Jahr nicht wie bisher in zentralen Veranstaltungen statt. Stattdessen gab es 13 Abschlussfeiern.

24.06.2020

Die Absolventinnen und Absolventen verteilen sich auf die Ausbildungsgänge:

- vier Klassen Sozialassistenz
- fünf Klassen Erzieherin/Erzieher
- eine Klasse Heilerziehungspflege
- zwei Klassen Altenpflege
- eine Klasse Fachoberschule für Sozialwesen

Auf Liveauftritte muss in diesem Jahr verzichtet werden. Stattdessen werden Darbietungen als Filme und Fotopräsentationen eingespielt. In Lobetal standen die Feiern unter dem Motto: "Die goldenen Zwanziger - damals wie heute!". Schülerinnen und Schüler einer Erzieherklasse aus dem zweiten Ausbildungsjahr führten mit einer bunten Mischung aus Live-Moderation, Kurzfilmen, Musikvideo und Grußbotschaften von Lehrpersonen sowie der Geschäftsführung durch das Programm.

Schulleiter des Diakonischen Bildungszentrums Lobetal, Dr. Johannes Plümpe, freute sich über die guten Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. So haben alle Schülerinnen und Schüler ihre Prüfungen erfolgreich absolviert und den Abschluss erreicht.

In seiner Ansprache erinnerte er an die besonderen Herausforderungen, die dieser Jahrgang meistern musste. Er sagte: "Das reguläre Beenden der Praxisphase, die Prüfungsvorbereitungen in digitaler Weise, die Prüfungen in ungewohnter Manier: Das alles haben Sie gemeistert. Wir sind stolz auf Sie und zollen Ihnen allen Respekt dafür."

Gleiches gilt auch für die Absolventinnen und Absolventen der Lazarus-Schulen. Dort fand ein Teil der Feiern im Garten des Lazarus Campus statt.

In ihrer Grußbotschaft sagt die Theologische Geschäftsführerin Andrea Wagner-Pinggéra: „Für das, was Sie beruflich tun, werden Ihnen viele Menschen sehr, sehr dankbar sein. Sie werden Menschen glücklich machen, weil Sie ihnen helfen. Sie werden Menschen einen Weg aufzeigen, wenn sie nicht mehr weiterwissen. Sie werden Menschen trösten, wenn sie traurig sind. Sie werden Menschen begleiten und sagen: Sie schaffen das. Und wenn es sein muss, dann schaffen wir es gemeinsam. Sie werden sagen: „Ich bin an Ihrer Seite.“ Sie leisten einen großartigen Beitrag für eine menschliche und solidarische Gesellschaft. Ich danke Ihnen, dafür von ganzem Herzen.“

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