Wissenschaftlicher Fachkongress VegMed 2018: Pflanzenbasierte Ernährung als Medizin

Mediziner, Ernährungswissenschaftler, Diätassistenten und Pflegekräfte, aber auch interessierte Laien, die sich mit dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu den Auswirkungen pflanzenbasierter Ernährung auseinandersetzen wollen, haben dazu Gelegenheit bei Europas größtem internationalen medizinischen Fachkongress VegMed 2018 vom 20. bis 22. April 2018 in Berlin.

VegMed-Besucher
08.03.2018

Herausragende Expertinnen und Experten aus Europa, Australien, Asien und den USA berichten über ihre neuesten Forschungsergebnisse. Der Publikumstag am Sonntag, den 22. April, steht mit allgemeinverständlichen Beiträgen allen Besuchern offen.

Um sich gesund zu ernähren, essen immer mehr Menschen weniger oder gar kein Fleisch. Auch die Zahl derjenigen, die aus gesundheitlichen Gründen auf alle tierischen Produkte verzichten, wächst. Und die aktuelle internationale medizinische Forschung zu pflanzenbasierter Ernährung bestätigt regelmäßig: Vegetarische und vegane Ernährung ist ein wirksamer Baustein für ein gesundes Leben sowie die Behandlung und Prävention vor allem von chronischen Erkrankungen.

Mediziner, Ernährungswissenschaftler, Diätassistenten und Pflegekräfte, aber auch interessierte Laien, die sich mit dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu den Auswirkungen pflanzenbasierter Ernährung auseinandersetzen wollen, haben dazu Gelegenheit bei Europas größtem internationalen medizinischen Fachkongress VegMed 2018 vom 20. bis 22. April 2018 in Berlin. Herausragende Expertinnen und Experten aus Europa, Australien, Asien und den USA berichten über ihre neuesten Forschungsergebnisse. Der Publikumstag am Sonntag, den 22. April, steht mit allgemeinverständlichen Beiträgen allen Besuchern offen.

Unter dem Motto Pflanzenbasierte Ernährung als Medizin - Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen lädt das VegMed-Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Chefarzt Immanuel Krankenhaus Berlin und Charité-Stiftungsprofessur für Klinische Naturheilkunde, in die Freie Universität Berlin ein. Wissenschaftler präsentieren ihre neuesten Ergebnisse aus der evidenzbasierten Medizinforschung aus erster Hand. Unter ihnen:

  • Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde, Immanuel Krankenhaus Berlin, und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde der Charité-Universitätsmedizin Berlin.
    Mit seinem Bestseller-Erfolg „Heilen mit der Kraft der Natur“ hält Prof. Michalsen ein leidenschaftliches Plädoyer für eine neue Medizin. Seine  neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen ihn die Frage stellen: Ist ein Ernährungskonzept aus Intermittierendem Fasten und pflanzenbasierter Ernährung ein Schlüssel zu einem langen Leben? 
     
  • Neal Barnard, MD, FACC, Professor für Medizin an der George Washington University in Washington DC, Gründer und Präsident des Ärztekomitees für verantwortungsvolle Medizin (www.pcrm.org) und Bestseller-Autor.
    Neal Barnard hat großen Anteil an einem im Juni verabschiedeten Beschluss der American Medical Association, pflanzenbasierte Ernährung zukünftig zu einem festen Bestandteil von Krankenhausernährung in den U.S.A. zu machen. In seinem neuen Buch „The Cheese Trap“ deckt er zudem neueste wissenschaftliche Fakten rund um den „Süchtigmacher“ Käse auf.
     
  • Prof. Dr. Ulrike Arens-Azevedo, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
    Ulrike Arens-Azevedo steht als Präsidentin der nationalen Referenzinstitution für ernährungswissenschaftliche Themen für einen kritischen, sachlich-wissenschaftlichen Diskurs zu pflanzenbasierten Ernährungsformen. Sie stellt die aktuelle Situation der Gemeinschaftsverpflegung im Spannungsfeld veganer Ernährung vor.

Zu den Highlights gehören darüber hinaus Vorträge und Workshops über pflanzenbasierte Ernährung und Diabetes, Sport, Schwangerschaft, Stillzeit und Kindesalter. Diskutiert wird zudem, welche Rolle sogenannte Self-Tracking-Apps, Online-Spiele (Gamification) und Gesundheitscoaching für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung spielen können. Informieren Sie sich über das komplette Programm, das jetzt auf www.vegmed.de veröffentlicht ist!

„Der Kongress bietet nicht nur Gesundheitsprofis und Studierenden, sondern auch interessierten Laien die einmalige Chance, neueste wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse rund um pflanzenbasierte Ernährung von den international renommiertesten wissenschaftlichen Experten aus erster Hand zu erhalten“, sagt Prof. Dr. Andreas Michalsen.

An den Fachtagen (Freitag und Samstag) versorgt VegMed in Vorträgen, Workshops und Posterpräsentationen ausschließlich medizinisches Fachpersonal mit Fach- und Detailwissen hinsichtlich Nutzen und Risiken pflanzenbasierter Ernährungsweisen. Der Publikumstag am Sonntag steht allen Besuchern offen und ist separat buchbar. Neu ist die Möglichkeit, per Online-Livestream teilzunehmen.

Besondere Schwerpunktthemen des Kongresses bilden Prävention, Stoffwechsel- sowie Knochen- und Muskelgesundheit. Praxis-Workshops, wissenschaftliche Posterpräsentationen und ein interaktives Rahmenprogramm von Yoga bis Mind-Body-Medizin runden den Kongress ab.

VegMed 2018 wird von einem Konsortium der Charité-Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, der Stiftung Reformhaus Fachakademie und von ProVeg (ehemals Vegetarierbund Deutschland) ausgerichtet.

Anmeldung VegMed 2018

Registrierung Fachtage, Publikumstag, Livestream

Was: VegMed – der Fachkongress zu Medizin und vegetarischer Ernährung
Wann: 20. bis 22. April 2018
Wo: Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau in der Garystraße 35 in 14195 Berlin-Dahlem
Veranstalter: Konsortium der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, der Stiftung Reformhaus Fachakademie und von ProVeg (ehemals VEBU - der Vegetarierbund Deutschland)
Teilnahmegebühren:
Fachpublikum (Freitag bis Sonntag): regulär: 290 Euro, Studierende/ermäßigt: regulär: 120 Euro, veganes Mittagsbuffets inkl. Getränke ist im Tagungspreis enthalten
Publikumstag (nur Sonntag): 25 Euro (ermäßigt 15 Euro), vegane Speisen- und Getränkeversorgung auf eigene Kosten vor Ort möglich
Teilnahme über Online-Livestream: regulär: 60 Euro
Anmeldung und Informationen: www.vegmed.de
Facebook: www.facebook.com/VegMedKongress/
Twitter: www.twitter.com/VegMed_Kongress