Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik erhält Auszeichnung in Polen

Erstmals ehrt die Diakonie Polen einen Ausländer mit der Statuette des „Barmherzigen Samariters“ Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik hat am 26. September 2020 in der polnischen Hauptstadt Warschau eine hohe Auszeichnung von der Diakonie Polen erhalten. Für sein langjähriges Engagement wurde ihm als ersten Ausländer die Statuette des „Barmherzigen Samariters“ verliehen.

Wanda Falk (Generaldirektorin der Diakonia Polska), Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik, Bischof Ryszard Bogusz (Präsident der polnischen Diakonia)
06.10.2020

Wanda Falk, Generaldirektorin der Diakonie Polen, sagte in ihrer Laudatio: „Mit dieser Auszeichnung bringt die Diakonie Polen ihre Anerkennung zum Ausdruck und ihre Dankbarkeit für seine Offenheit, professionelle Hilfe und aktive Fürsorge für Menschen, die Unterstützung benötigen“.

In den Jahren 2011 – 2018 beriet der frühere Diakoniepräsident Kottnik die polnische Diakonie und gab seine langjährigen Erfahrungen weiter. Mit seiner Unterstützung entwickelten sich die ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen in Polen sowie die Beziehungen von Diakonie und Kirche zu staatlichen Institutionen. Darüber hinaus förderte Kottnik den deutsch-polnischen Expertenaustausch und brachte zahlreiche Begegnungen sowie Hilfslieferungen für soziale Einrichtungen auf den Weg. Dank seiner Tätigkeit werde die Diakonie Polen stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Klaus-Dieter Kottnik (Jahrgang 1952) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Seit 1991 bis heute wirkt er in unterschiedlichen diakonischen Aufgaben. Sowohl als Vorstand der Diakonie Stetten als auch des Evangelischen Diakoniewerks Schwäbisch Hall und im Bundesverband evangelische Behindertenhilfe. Von 2007 bis 2010 war er Präsident der Diakonie Deutschland. Derzeit ist Kottnik Vorsitzender im Bundesverband der Evangelischen Bahnhofsmission und steht an der Spitze des Kuratoriums der Stephanus-Stiftung in Berlin.

Zu seiner Ehrung durch die Diakonie Polen sagt Klaus-Dieter Kottnik: "Ich nehme den Preis gerne entgegen, auch stellvertretend für viele aus der Diakonie, die sich für gute Beziehungen zwischen Deutschen und Polen einsetzen und sich konkret dafür engagieren". Der Preis wurde im Rahmen der diesjährigen ökumenischen Gala „Ubi Caritas“ verliehen. Seit 2007 vergibt Diakonia Polska die "Merciful Samaritan" - Preise als Anerkennung für das Engagement für diakonische Arbeit (Wohltätigkeit). Personen oder Institutionen werden ausgezeichnet, um die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der polnischen Diakonie, der Diözese oder den Pfarrdiakonen hervorzuheben.

Die Stephanus-Stiftung ist eine gemeinnützige diakonische Stiftung mit Sitz in Berlin. Durch ihre Tochtergesellschaften bietet sie soziale Dienste für Menschen im Alter an, für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung sowie für Kinder, Jugendliche und Familien. Darüber hinaus verantwortet die Stephanus-Stiftung Bildungsangebote, einen Hospizdienst sowie Dienste für geflüchtete Menschen. Alle diese Angebote werden täglich von nahezu 10.000 Menschen an über 100 Standorten in Berlin und Brandenburg in Anspruch genommen. Für rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etwa 100 Auszubildende ist die Stephanus-Stiftung mit ihren Tochtergesellschaften eine verlässliche Arbeitgeberin. Rund 700 Ehrenamtliche unterstützen die tägliche Arbeit. Bildunterschrift von links: Wanda Falk (Generaldirektorin der Diakonia Polska), Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik, Bischof Ryszard Bogusz (Präsident der polnischen Diakonia) 
Fotoquelle: Michał Karski, Redaktor www.diakonia.org.pl

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