Pastorin Andrea Wagner-Pinggéra wird am 1. Advent als Theologische Geschäftsführerin der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eingeführt

Diese Aufgabe nimmt sie auch für die Krankenhäuser Königin Elisabeth Herzberge (Berlin-Lichtenberg) und der Friedrich von Bodelschwingh-Klinik (Berlin-Wilmersdorf) wahr. Die Einrichtungen zählen zum Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

27.11.2019

Andrea Wagner-Pinggéra wurde 1968 in Mosbach/Baden geboren und wuchs in der Nähe von Erlangen auf. Nach dem Abitur 1987 studierte sie Theologie in Heidelberg und Erlangen. Das Vikariat verbrachte sie in Offenbau und Greding. Dem folgte der Dienst als Pfarrerin in Eckental-Eschenau und im Schuldienst, vorwiegend im Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium in Lauf an der Pegnitz. Von Herbst 2007 bis zum Sommer 2010 war sie Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den 2. Ökumenischen Kirchentag in München. Danach arbeitete Wagner-Pinggéra als persönliche Referentin des Landesbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Heinrich Bedford-Strohm. Ehrenamtlich ist sie Landespfarrerin des Landesverbandes der Johanniter in Bayern.

Sie sagte im Juli diesen Jahres anlässlich ihrer Vorstellung: „Mich reizt die Herausforderung, diakonisches Handeln in einem säkularen Umfeld überzeugend zu begründen. Für mich gehören Glaube und Handeln zusammen. In der neuen Aufgabe ist beides eng miteinander verbunden.“

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Stiftung verfügt über rund 4000 stationäre und ambulant betreute Plätze. In den Sozialen Fachschulen erhalten über 1000 Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung in verschiedenen Fachrichtungen.

Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) in Berlin-Lichtenberg ist ein traditionsreiches und zugleich modern geführtes Krankenhaus der Regelversorgung. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité verfügt es über mehr als 750 Behandlungsplätze in fünfzehn Fachabteilungen. Zertifizierten Zentren für Alterstraumatologie, Diabetes, Epilepsie, Gefäßmedizin für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen und andere nehmen zudem hochspezialisierte medizinische Versorgung wahr. Die enge Kooperation der somatischen und psychiatrischen Kliniken bietet optimale Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für die zunehmende Zahl von multimorbiden älteren Patientinnen und Patienten. Die Pflegeschule auf dem Gelände bildet mit 90 Plätzen den pflegerischen Nachwuchs aus.

Die Friedrich von Bodelschwingh-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik behandelt mit vier Spezialstationen, dem Zentrum für Psychotherapie mit der Traumaambulanz des Landes Berlin, drei Tageskliniken, einer Institutsambulanz und verschiedenen Spezialambulanzen ein breites Spektrum psychischer Erkrankungen des Erwachsenenalters der Bereiche Depression, Schizophrenie, Sucht und Gerontopsychiatrie sowie Angst-, Traumafolge- und Zwangsstörungen. Die Klinik verfügt über 163 Betten, davon 52 teilstationär.

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