Neue Immanuel-Handwerkazubis: „Hier kann ich zeigen, was ich drauf habe“

Die zur Immanuel Diakonie gehörende Werkstück Raumgestaltung & Versorgungstechnik GmbH hat so viele Auszubildende wie nie zuvor. Sieben Lehrlinge beginnen in einem von „Berlins besten Ausbildungsbetrieben“.

Eine Schultüte muss sein: fünf der sieben neuen Handwerkazubis in der Immanuel Diakonie
18.09.2018

Mit sieben neuen Lehrlingen ist die zur Immanuel Diakonie gehörende Firma Werkstück Raumgestaltung & Versorgungstechnik GmbH ins neue Ausbildungsjahr gestartet. Zwei der Azubis erlernen den Beruf des Malers und Lackierers, drei werden Energieanlageelektroniker, einer Dachdecker und einer Klempner. Insgesamt bildet das erst im Juni von der Handwerkskammer und der IHK Berlin als einer von Berlins besten Ausbildungsbetrieben geehrte Unternehmen zurzeit 13 junge Menschen aus – so viele wie noch nie. Dazu gehören auch die Berufe Anlagenmechaniker Heizung und Sanitär sowie Bürokaufmann.

Einer der neuen Azubis ist Leon Jeans. Nach einem einjährigen Praktikum bei Werkstück lernt er nun Elektroniker. „Im Praktikum konnte ich die verschiedenen Handwerke schon gut kennenlernen. Mit Strom zu arbeiten hat mir einfach am meisten Spaß gemacht“, so der 18-Jährige. „Ich habe mich für die Ausbildung bei Werkstück entschieden, weil die Kollegen sehr freundlich und hilfsbereit sind und ich mich hier richtig ausprobieren kann.“

Im Praktikum den richtigen Beruf finden

Sebastian Jordan hat für sein zweites Lehrjahr als Maler und Lackierer aus genau diesem Grund zu Werkstück gewechselt. „Hier wird mir etwas zugetraut. Ich werde auf Augenhöhe behandelt, darf fachlich mitarbeiten und kann zeigen, was ich drauf habe. Das ist nicht selbstverständlich“, erklärte der 22-Jährige. Dank seiner sehr guten Noten in der Berufsschule und beim Schulabschluss wird er seine Ausbildungszeit voraussichtlich verkürzen dürfen.

„Eine Ausbildung im Handwerk ist eine Grundlage, auf der ihr viel aufbauen könnt. In Zeiten des Fachkräftemangels wird das Handwerk immer mehr nachgefragt und geschätzt“, sagte Geschäftsführer Kay-Uwe Sorgalla anlässlich der Einführung der neuen Azubis. Auch die Firma Werkstück weiß ihre Lehrlinge zu schätzen. Wer noch nicht genau weiß, welchen Beruf er ergreifen möchte, kann ein Praktikum zwischen einem Monat und einem Jahr absolvieren und sich in dieser Zeit mit den unterschiedlichen Ausbildungsberufen vertraut machen. Fünf der neuen Lehrlinge haben über diesen Weg den richtigen Beruf für sich entdeckt.

Dran bleiben mit Hilfe des Ausbildungsbegleiters

Um eine enge Begleitung der Azubis über die fachliche Ausbildung hinaus gewährleisten zu können, hat die Firma seit September einen Ausbildungsbegleiter. Jürgen Friedland, Fachkraft für Arbeitssicherheit in der Immanuel Diakonie, steht den Lehrlingen als Ansprechpartner zur Seite, sei es für ein gut geführtes Berichtsheft, bei Fragen rund um die Alltagsorganisation oder auch bei Schwierigkeiten.

Geschäftsführer Sorgalla versprach: „Wir wollen, dass ihr dran bleibt und euch so gut es geht, auf eurem Weg unterstützen.“

Werkstück fördert gezielt die Ausbildung von Jugendlichen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwerer haben. Mehr dazu hier: Firma Werkstück gehört zu Berlins besten Ausbildungsbetrieben

Mehr über Werkstück erfahren Sie hier: http://www.werkstueck-berlin.de/

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