Neubau für Fachschule und Verwaltung wird „Haus Galiläa“ heißen

Am 15. Oktober weiht das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin sein neues Fachschul- und Verwaltungsgebäude in Teltow ein.

09.10.2018

Das neue Fachschul- und Verwaltungsgebäude des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin wird „Haus Galiläa“ heißen. Die feierliche Namensgebung und Einweihung findet am Montag, dem 15. Oktober 2018 um 12 Uhr an der Lichterfelder Allee 45, 14513 Teltow statt. Die Feierlichkeiten beginnen mit einer Andacht. Nach anschließenden Informationen, der Schlüsselübergabe und Grußworten kann das Gebäude besichtigt werden.

Nach nur 13 Monaten Bauzeit kann damit die Dietrich-Bonhoeffer-Fachschule ihr neues Domizil beziehen und auf das Stammgelände des Diakonissenhauses zurückkehren. Die Fachschule für Sozialwesen und Berufsfachschule für Soziales bildet rund 200 Schülerinnen und Schüler für die Berufe Sozialassistent, Erzieher, Heilerziehungspfleger und Sonderpädagoge aus. Die Fachschule zieht aus der früheren Bruno-H.-Bürgel-Schule in der Potsdamer Straße aus. Die Stadt Teltow möchte dort ihre eigenen Pläne realisieren.

Im „Haus Galiläa“ ist weiterhin Raum für 39 Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden der Verwaltung des Unternehmensbereiches Altenhilfe geschaffen worden, deren Büros bislang provisorisch im Gesundheitszentrum Teltow untergebracht waren.

Die Namensgebung folgt der Tradition, die Häuser an der Lichterfelder Allee nach biblischen Orten zu benennen. Galiläa ist die Heimat von Jesus von Nazareth und seine wichtigste Wirkungsstätte. In der Landschaft im Norden des heutigen Staates Israel liegen etwa der See Genezareth, Kapernaum und der Ort der Bergpredigt.

Für die Errichtung des Neubaus konnten überwiegend Baufirmen aus Brandenburg und Berlin gewonnen werden. Das Haus ist als viergeschossiges Multifunktions¬gebäude so geplant, dass die Räume mit einfachen Mitteln von Büroräumen zu Schulräumen und umgekehrt umgebaut werden können. Der energetische Standard ist deutlich besser als die geltende Energie¬einsparverordnung.

Mit seiner Fassade aus hochwertigen Klinkern fügt sich „Haus Galiläa“ harmonisch in den Gebäudebestand an der Lichterfelder Allee ein.

Der Zeitplan wurde im Wesentlichen eingehalten. Die für das dritte Quartal 2018 geplanten Abnahmen konnten realisiert werden. Bei den Baukosten wurde das Budget eingehalten.
 

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