Künstliche Beatmung. Was nun?

Fürst Donnersmarck-Stiftung veröffentlicht Leitfaden zur ersten Orientierung bei Schluckstörungen oder invasiver Beatmung aufgrund erworbener Schädigungen des Nervensystems

Das Bild zeigt einen Pfleger mit einem Atemgerät und einen Klienten im UEvB, der beatmet wird.
30.07.2019

Berlin. Wenn ein Mensch aufgrund eines Unfalls, einer neurologischen Erkrankung oder eines Schlaganfalles auf die Versorgung mit einer Trachealkanüle oder auf eine invasive Beatmung angewiesen ist, stehen die Betroffenen, ihre Verwandten sowie Freundinnen und Freunde vor zahlreichen Fragen. Warum ist eine invasive Beatmung notwendig? Was ist eine Trachealkanüle? Welche Behandlungsmöglichkeiten und Ansprechpersonen gibt es, die bei Fragen kompetent unterstützen können?

Eine Broschüre soll erste Orientierung geben
Mit der Broschüre „Künstliche Beatmung. Was nun? Leitfaden zur ersten Orientierung“ leistet die Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin einen Beitrag zur Lösung für diese Herausforderung. Im Leitfaden werden wichtige Informationen zum Thema Versorgung mit einer Trachealkanüle sowie invasive Beatmung aufgrund neurologischer Schädigungen des Nervensystems kurz und prägnant zusammengefasst. Die Broschüre ermöglicht damit einen allgemeinverständlichen Einstieg in eine komplexe Thematik.

Der Fachbereich Unterstützung bei der Entwöhnung von Beatmung
Seit 2014 setzt sich der Fachbereich „Unterstützung bei der Entwöhnung von Beatmung“ im P.A.N. Ambulant (UEvB) für die Versorgung tracheotomierter oder invasiv beatmeter Menschen mit Behinderung ein. Das Angebot in Berlin-Frohnau ist gezielt für die Therapie von Schluckstörungen, Einschränkungen der Atmungsfähigkeit und die Unterstützung bei Entwöhnung von der Trachealkanüle und/oder der Beatmung konzipiert.
„Ziel unserer Maßnahmen ist es, die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der Klientinnen und Klienten zu fördern“, erklärt Claus Bodenstein, Leiter des Fachbereiches UEvB. Dies gelingt durch eine intensive, aktivierende Pflege, die gute Zusammenarbeit mit dem P.A.N. Zentrum für Post-Akute Neurorehabilitation und eine wertschätzende und teilhabeorientierte Grundhaltung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Broschüre kann kostenlos unter www.wieder-atmen-lernen.de/service/kuenstliche-beatmung-was-nun heruntergeladen werden oder wird als gedrucktes Exemplar kostenlos auf Anfrage unter post.fdst@fdst.de versandt.

Mittendrin, so wie ich bin. Die Fürst Donnersmarck-Stiftung
Die Fürst Donnersmarck-Stiftung setzt sich in ihren Arbeitsbereichen Rehabilitation, Freizeit Bildung Beratung und Touristik seit über 100 Jahren für die Überwindung gesellschaftlicher Barrieren, Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sowie ein inklusives Miteinander ein. Ihr Ziel ist eine offene Gesellschaft, an der Menschen unabhängig von ihrer Behinderung teilhaben können – ganz nach ihrem Motto „Mittendrin, so wie ich bin.“

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