Köpenicker Jugendklub Horn seit fünf Jahren in Trägerschaft der SozDia Stiftung Berlin

Das Einweihungsfest des Jugendklubs Horn mit seinem vielfältigen Programm liegt bereits fünf Jahre zurück. Abwechslungsreich ist auch das aktuelle Wochenangebot der Jugendfreizeiteinrichtung in Trägerschaft der SozDia. Und nach dem monatelangen Notbetrieb freut sich das pädagogische Team über die aktuellen Lockerungen: Gemeinschaft und offene Jugendarbeit mit jeder Menge Beziehungsarbeit, Beteiligung und Gelegenheiten sich auszuprobieren, sind nun wieder ohne Einschränkungen möglich. Und die Besucher*innen im Alter von 8 bis 18 Jahren können sich nicht nur auf ein spannendes Sommerferienprogramm freuen, sondern vor allem darauf, wieder Gemeinschaft zu erleben und mitzugestalten.

Das Team vom Jugendklub Horn vor einem Graffiti ihrer jungen Besucher*innen.
15.06.2021

Als der Bezirk Treptow-Köpenick 2016 einen freien Träger für den Jugendklub "Das Horn" suchte, übernahm diesen ab April die SozDia Stiftung Berlin. Zur Einweihung der frisch renovierten Räumlichkeiten wurde schon wenige Wochen später eingeladen. Und so feierten die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Juni vor fünf Jahren bei Gegrilltem und Musik den Neustart ihres Treffpunktes. Auf dem Eröffnungsprogramm standen damals neben kreativen Angeboten auch eine Lesung, Straßenmalerei und Graffiti.

Letzteres ist bis heute beliebter Bestandteil des wöchentlichen Angebotes in der Hoernlestraße unweit des S-Bahnhofs Köpenick. Aber auch Nähen, Töpfern, eine Fitness-AG, freies Spiel auf einem nahe gelegenen Schulsportplatz sind auf dem Wochenplan der Jugendfreizeiteinrichtung zu finden. Das offene und vielseitige Angebot orientiert sich an den Interessen der Nutzer*innen, was sich auch im abwechslungsreichen Ferienprogramm zeigt, welches das pädagogische Team auf die Beine stellt.

Schwerpunkt des Köpenicker Jugendklubs bildet die offene Jugendarbeit für 8- bis 18-Jährige. Es ist ein Ort, an dem sie Gemeinschaft erfahren, sich austauschen und mitgestalten können. Und sie haben kompetente Ansprechpartner*innen, die ihnen auch in schwierigen Lebenslagen beratend und unterstützend zur Seite stehen.
Dass zuletzt täglich nur fünf Heranwachsende das Angebot wahrnehmen durften, schränkte die kontinuierliche Beziehungsarbeit natürlich ein. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten gilt es jedoch die junge Menschen bei Problemen zu Hause oder in der Schule zu begleiten oder einen Rückzugsraum zu schaffen. Um für die Jugendlichen auch während des Notbetriebs da zu sein, hatten die Pädagog*innen also auch am Fenster, an der Tür, am Telefon, per Email oder über Social Media ein offenes Ohr für sie.

Im Zuge der voranschreitenden Lockerungen wurde nun die Begrenzung der Personenzahl aufgehoben und der offene Bereich ist wieder ohne Einschränkungen von Dienstag bis Freitag zwischen 14 und 19 Uhr zugänglich. Beibehalten wird neben fleißigem Händewaschen auch das Abstandhalten und im Innenbereich die Maskenpflicht.
Für die jungen Besucher*innen ist so wieder Gemeinschaft möglich, auch in den anstehenden Ferien. Über das spannende Sommerferienprogramm und aktuelle Aktionen können sie sich auf sozdia.de und den jugenklubeigenen Instagram Channel informieren.