Kirchenrätin Andrea Wagner-Pinggéra wird Theologische Geschäftsführerin der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sowie der Krankenhäuser Königin Elisabeth Herzberge und Friedrich v. Bodelschwingh-Klinik

26.07.2019

(Berlin/Lobetal) Die evangelische Pastorin und Kirchenrätin Andrea Wagner-Pinggéra (51) wurde im Juli zur Theologischen Geschäftsführerin der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sowie der Krankenhäuser Königin Elisabeth Herzberge (Berlin-Lichtenberg) und der Friedrich von Bodelschwingh-Klinik (Berlin-Wilmersdorf) berufen. Die Einrichtungen zählen zum Verbund der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Frau Wagner-Pinggéra wird am 1. Dezember 2019 ihren Dienst beginnen.

Die Geschäftsführung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sowie der Krankenhäuser wird in einer Doppelspitze wahrgenommen. Diese nimmt sie gemeinsam mit Martin Wulff (Hoffnungstaler Stiftung Lobetal) und Michael Mielke (Krankenhäuser) wahr. Zudem soll Andrea Wagner-Pinggéra auch als Pastorin der Lobetaler Kirchengemeinde wirken.

Andrea Wagner-Pinggéra wurde 1968 in Mosbach/Baden geboren und wuchs in der Nähe von Erlangen auf. Nach dem Abitur 1987 studierte sie Theologie in Heidelberg und Erlangen. Das Vikariat verbrachte sie in Offenbau und Greding. Dem folgte der Dienst als Pfarrerin in Eckental-Eschenau und in der Schule, vorwiegend im Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium, Lauf an der Pegnitz. Von Herbst 2007 bis zum Sommer 2010 war sie Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den 2. Ökumenischen Kirchentag in München. Derzeit arbeitet Wagner-Pinggéra als persönliche Referentin des Landesbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Heinrich Bedford-Strohm. Zugleich ist sie ist Landespfarrerin des Landesverbandes der Johanniter in Bayern.

Sie sagt anlässlich ihrer Berufung durch den Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel: „Mich reizt die Herausforderung, diakonisches Handeln in einem säkularen Umfeld überzeugend zu begründen. Für mich gehören Glaube und Handeln zusammen. In der neuen Aufgabe ist beides eng miteinander verbunden.“

Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, betont anlässlich ihrer Vorstellung am 26. Juli auf dem Lazarus-Campus in Berlin-Mitte: „Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Wagner-Pinggéra gewinnen konnten und sind dankbar, dass wir diese Position jetzt so gut besetzen werden. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge und der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und wünschen ihr von Herzen Gottes Segen." 

Die Einführung als Geschäftsführerin durch Pastor Pohl wird am 1. Dezember in der Lobetaler Kirche stattfinden.

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Stiftung verfügt über rund 4000 stationäre und ambulant betreute Plätze. In den Sozialen Fachschulen erhalten über 1000 Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung in verschiedenen Fachrichtungen.

Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) in Berlin-Lichtenberg ist ein traditionsreiches, zugleich modern geführtes Krankenhaus der Regelversorgung. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité verfügt es über mehr als 750 Behandlungsplätze in fünfzehn Fachabteilungen. Zertifizierten Zentren für Alterstraumatologie, Diabetes, Epilepsie, Gefäßmedizin für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen und andere nehmen zudem hochspezialisierte medizinische Versorgung wahr. Die enge Kooperation der somatischen und psychiatrischen Kliniken bietet optimale Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für die zunehmende Zahl von multimorbiden älteren Patientinnen und Patienten. Die Pflegeschule auf dem Gelände bildet mit 90 Plätzen den pflegerischen Nachwuchs aus.

Die Friedrich von Bodelschwingh-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik behandelt mit vier Spezialstationen, dem Zentrum für Psychotherapie mit der Traumaambulanz des Landes Berlin,  drei Tageskliniken, einer Institutsambulanz und verschiedenen Spezialambulanzen ein breites Spektrum psychischer Erkrankungen des Erwachsenenalters der Bereiche Depression, Schizophrenie, Sucht und Gerontopsychiatrie  sowie Angst-,  Traumafolge- und Zwangsstörungen. Die Klinik verfügt über 163 Betten, davon 52 teilstationär.

Insgesamt sind in den Einrichtungen des Verbunds der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in der Region Berlin und Brandenburg über 4.500 Menschen beschäftigt.

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