Interview: Maria Loheide, Diakonie Deutschland, über Einsamkeit und Dörfer mit Zukunft

Fünf Fragen an Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, über Einsamkeit auf dem Land, Dörfer mit Zukunft und die Verknüpfung von Digitalisierung und sozialer Frage in der Coronakrise.

29.03.2021

Maria Loheide studierte Soziale Arbeit und begann ihre berufliche Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gesellschaft für Familienforschung, Sozialpädagogische Pflegekindervermittlung, Erziehungsberatung. Ihre Laufbahn in der Verbandsarbeit der Diakonie begann sie 1989 und war von 2001 bis 2008 Geschäftsführerin im Diakonischen Werk Westfalen. Ihre thematischen Schwerpunkte waren familien-, frauen- und jugendpolitische, beschäftigungspolitische und bildungspolitische Fragestellungen. Nach der Zusammenlegung der Diakonie Rheinland, Westfalen und Lippe übernahm sie ab 2011 die Geschäftsbereichsleitung Familie-Bildung-Erziehung. Im Jahr 2011 wurde Maria Loheide in den Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD gewählt.

Nach der Gründung des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung im Jahr 2012 ist sie Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die sozialpolitische Lobbyarbeit gegenüber der Bundespolitik. Sie verantwortet die Arbeit der sozialpolitischen Zentren der Diakonie Deutschland. Maria Loheide nimmt Funktionen in den Netzwerkorganisationen, in denen die Diakonie mitarbeitet, wahr. Sie hat den Vorsitz der Sozialkommission II der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege inne und ist Vizepräsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Sie war von 2011 bis 2019 Vice Chairperson im europäischen diakonischen Verbund Eurodiaconia.

Das Interview finden Sie hier.