Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg lädt am 30. November zum 27. Tag des Herzzentrums ein

Sport und Leistungsfähigkeit bei Menschen mit Herzerkrankungen stehen beim 27. Tag des Herzzentrums am 30. November im Mittelpunkt, wenn es heißt: „Belastung oder Überlastung? Was kranke Herzen wieder leisten können.“ Drei ehemalige Spitzensporterl zeigen, wie man bis ins Alter auch mit Vorerkrankungen fit bleiben kann. Aus dem Herzzentrum Brandenburg werden Eingriffe am Herzen live auf eine Großleinwand im Paulus-Praetorius-Gymnasium sowie im Internet-Livestream übertragen.

Ein Herzklappenersatz im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, zu sehen beim Tag des Herzzentrums.
26.11.2019

Beim 27. Tag des Herzzentrums am 30. November in Bernau bei Berlin dreht sich von 10 bis 13 Uhr alles um Sport und Leistungsfähigkeit bei Menschen mit Herzerkrankungen. Dann heißt es: „Belastung oder Überlastung? Was kranke Herzen wieder leisten können“. Mit dabei sind eine ehemalige Spitzensporterlerin und zwei frühere Spitzensportler, die mit Übungen vormachen, wie man bis ins Alter fit bleibt. Das Publikum kann in diesem Jahr wieder live bei Eingriffen am Herzen dabei sein. Sie werden aus dem Hybrid-Herzoperationssaal und dem Hybrid-Herzkatheterlabor des Herzzentrums Brandenburg auf eine HD-Großbildleinwand im Paulus-Praetorius-Gymnasium und im Internet-Livestream übertragen.

Erkrankungen am Herzen können auch bei Leistungssportlern zu starken Einschränkungen führen. Sie gilt es zu erkennen und zu behandeln, damit körperliche Belastung nicht zur Lebenslast wird. Beim Tag des Herzzentrums klären Kardiologen und Sportmediziner darüber auf, wie leistungsfähig das Herz ist, wie viel Sport, Training und Belastung noch gesund sind, wo kranken Herzen Grenzen gesetzt sind und wie Herzmedizin helfen kann.

„Beim 27. Tag des Herzzentrums informieren wir umfassend und lebensnah über Herzgesundheit. Wir begeben uns mit den Zuschauern auf eine virtuelle Reise durch das Herz, zeigen ihnen ganz praktisch, was sie selbst für ihre Gesundheit tun können und nehmen sie mit in den Herz-OP und das Herzkatheterlabor, um ihnen aus erster Hand Eingriffe am Herzen zu erklären", kündigt Prof. Dr. Christian Butter, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg an.

Drei ehemalige Spitzensportlerinnen und -sportler, die sich einem Herzeingriff unterziehen mussten und weiterhin im höchsten Maße leistungsfähig sind, vermitteln mit Übungen zum Herz- und Muskeltraining, wie Sport die Herzgesundheit fördert. Manuela Groß-Leupold, Eiskunstlauf-Olympia-Medaillengewinnerin von 1972 und 1976, zeigt Turnübungen. Dimitrije Bilic, ehemaliger Tischtennis-Welt- und Europameister, tritt gegen einen jungen Tischtennisspieler an. Werner Ott, Olympia-Medaillengewinner im Tandemradrennen, stellt sich dem Wettkampf in einem Zeitrennen. Turnen, Tischtennis und Radfahren sind nur drei von vielen Sportarten, die gut für das Herz sind.

Und wenn doch ein Eingriff nötig wird? Die Zuschauer erleben fachkundig erklärt einen Herzklappenersatz und eine Vorhofflimmer-Ablation – sie helfen, dass Herzen wieder besser schlagen. Vorhofflimmern ist die meist verbreitete Herzrhythmusstörung und das häufigste Herzproblem bei Sportlern.

Der 27. Tag des Herzzentrums bietet auch eine kleine Vorschau: Eindrücke aus dem Neubau des Immanuel Klinikums Bernau Herzzentrum Brandenburg zeigen, wie Patientinnen und Patienten in den hochmodernen Räumen künftig noch besser und komfortabler versorgt werden können.

Was: 27. Tag des Herzzentrums
Wann: Sonnabend, 30. November 2019, 10 bis 13 Uhr
Wo: Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau, Lohmühlenstraße 26, 16321 Bernau bei Berlin

Der Eintritt ist frei.

Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie hier