Hospiz Luckau wird eröffnet

Nach 14 Monaten Bauzeit wurde das Hospiz Luckau am 29.10. in Betrieb genommen.

Skizze vom Hospiz Luckau
24.10.2019

Mit einer Andacht der Generalsuperintendentin für den Sprengel Görlitz, Theresa Rinecker, eröffnete das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin am Dienstag, dem 29. Oktober 2019 um 14.00 Uhr das Hospiz Luckau am Hohen Weg/Schanzweg 5, 15926 Luckau.

Nach Grußworten von Carsten Saß, Dezernent für Soziales, Jugend, Gesundheit und Kultur im Landkreis Dahme-Spreewald, sowie des Luckauer Bürgermeisters Gerald Lehmann informierte Architekt Klaas Fiedler über den Bau. Im Anschluss an Schlüsselübergabe und die Vorstellung der Mitarbeitenden bestand die Möglichkeit, das Haus zu besichtigen. Mit einem Imbiss wurde für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

Mit dem Hospiz schafft das Diakonissenhaus einen Ort, an dem Menschen mit ihren Ängsten, ihren Hoffnungen und ihrer Trauer nicht allein sind und im Moment des Abschiednehmens eine begleitende Hand spüren. Dabei bringt der diakonische Träger seine langjährigen Erfahrungen in der ambulanten und stationären Hospizarbeit ein.

Der eingeschossige Bau wird zwölf sterbenden Menschen ein letztes Zuhause geben. Im Mittelpunkt der Arbeit soll nicht das Sterben stehen, sondern das „Leben bis zuletzt“. Dies findet seinen Ausdruck auch in dem wichtigen Leitsatz der Hospizarbeit im Evangelischen Diakonissenhaus: „Wir können nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben“.

Der Bau des Hospizes wurde mit einem zinslosen Darlehen aus dem Revolvingfonds in Höhe von einer Million Euro sowie einer Zuwendung der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ in Höhe von 300.000 Euro gefördert. Hinzu kamen Spenden zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Eigenmittel. Die geplanten Baukosten in Höhe von 2,7 Millionen Euro werden voraussichtlich überschritten werden.

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