Hoffnungstaler Stiftung Lobetal startet Bauprojekt in Königs Wusterhausen

Am 4. November begannen die Abrissarbeiten des ehemaligen Postgebäudes auf dem Grundstück Fontaneplatz 12 in Königs Wusterhausen.

Bürgermeister Swen Ennullat startet mit einem Hammerschlag die Abrissarbeiten des ehemaligen Postgebäudes. Es muss weichen für einen Neubau für Menschen mit psychischer Erkrankung.
07.11.2019

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal startet mit Bauarbeiten in Königs Wusterhausen „Danke, dass Sie diese Wohnungen für uns bauen. Das freut uns. Das ist sehr schön.“

Am 4. November begannen die Abrissarbeiten des ehemaligen Postgebäudes auf dem Grundstück Fontaneplatz 12 in Königs Wusterhausen.  Am 1. November trafen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, künftige Bewohnerinnen und Bewohner zur Abrissparty unter dem Motto „Abschied und Neubeginn“ vor dem Gebäude.

Geschäftsführer Martin Wulff der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal konnte zu diesem Anlass den Bürgermeister von Königs Wusterhausen Swen Ennullat , Sozialamtsleiter des Landkreises Dahme-Spree Harald Lehmann sowie das Architektenteam Fountis-Parmakerli begrüßen. Er betonte: „Wir möchten, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der ehemaligen Landesklinik Teupitz genauso leben, wohnen und arbeiten können, wie es für jede und jeden von uns völlig normal ist.“ Dies sei im Leitbild der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal tief verankert.

Bürgermeister Swen Ennullat freut sich über diesen Neubau. „Königs Wusterhausen ist eine prosperierende Stadt. Die Investition ist ein Bekenntnis zu diesem Standort. Außerdem rücken durch das tolle Projekt Menschen mit Handicap auch örtlich viel stärker in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft“, so Ennullat .

Joachim Rebele, Geschäftsführer der Lobetaler Wohnen gGmbH, der spätere Betreiber des Hauses, sagte den künftigen Bewohnerinnen und Bewohner n: „Sie sollen hier einen schönen Ort zum Leben und Wohnen haben.“  Dieser Ort solle offen und gastfreundlich sein. „Seien Sie heute schon herzlich willkommen“, so seine Einladung an die Nachbarschaft. 

Den Schluss punkt setzte Heidi Marschinke, die künftig eine der Wohnungen beziehen wird und jetzt noch in Teupitz lebt. Sie wandte sich an die Geschäftsführung mit einer kleinen spontanen Rede: „Danke, dass Sie diese Wohnungen für uns bauen. Das freut uns. Das ist sehr schön.“

In dem dreigeschossigen Gebäude entstehen 27 Wohnungen für 31 Menschen mit seelischer Behinderung, davon sind drei Wohnungen rollstuhlgerecht. Angegliedert sind Verwaltungsräume für die Ambulante Betreuung von Menschen mit Behinderung. Bewohnerinnen und Bewohner des Fachbereichs Sozialpsychiatrische Rehabilitation in Teupitz, die auf dem dortigen Klinikgelände leben, werden in dem Neubau eine eigene Wohnung beziehen können.  Ziel ist, den Mieterinnen und Mieter n mit Einschränkungen Teilhabe zu ermöglichen und sie in ihrem Alltag zu begleiten und unterstützen. Insgesamt werden 4,2 Millionen investiert. Einen Teil davon kann aus Spenden der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel finanziert werden.

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