Zweite Stellungnahme zum Diakoniewerk Bethel

01.08.2017

Wie wir in unserer Stellungnahme vom 13.7.2017 deutlich gemacht haben, hat das Diakoniewerk die Möglichkeit sich zur Sache zu äußern, aber auch zu unseren Forderungen. Klar war, dass die vollständige Umsetzung der Forderungen bis zum 31.7. nicht möglich ist, aber eine Absichtserklärung von uns erwartet wird. Da das mit dem Ablauf des 31.7. nicht geschehen ist, gehen wir davon aus, dass das Diakoniewerk Bethel gGmbH selber die Konsequenz zieht und seine Mitgliedschaft beendet. Grundsätzlich ist es uns mit Blick auf die betroffenen Einrichtungen und deren diakonische Arbeit lieber, wenn Konsequenzen auf der Ebene der Organe des Diakoniewerks und nicht bezüglich der Mitgliedschaft in der Diakonie gezogen werden.

Wenn es jedoch auch weiterhin keinerlei inhaltliche Rückmeldung zu den Vorwürfen gibt, sehen wir uns gezwungen, unser zuständiges Vereinsorgan mit dem Vorgang zu befassen: Laut Satzung des Diakonischen Werkes ist der Diakonische Rat für Ausschlussverfahren zuständig. Dieser wird sich in seiner nächsten Sitzung nach der Sommerpause mit dem weiteren Vorgehen im Umgang mit dem Diakoniewerk Bethel beschäftigen. Sollte es bis dahin keinerlei Einlenken des Diakoniewerkes Bethel geben, kann der Diakonische Rat den Vorstand damit beauftragen, den Ausschluss des Trägers vorzubereiten. In der darauffolgenden Sitzung könnte der Diakonische Rat dann den Ausschluss des Diakoniewerkes Bethel beschließen.

Berlin, den 1.8.2017

Martin Matz, Vorstandsmitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.