Presseeinladung

Anhörung im Abgeordnetenhaus zur besseren Ausstattung von Freiwilligendiensten am Montag, den 15.03.2021: FSJ-Träger fordern bessere Finanzierung für die rund 2.800 Freiwilligen in Berlin

14.03.2021

Unter dem Motto: Gleiches Geld für gleiches Engagement fordern die Spitzenverbände der Freiwilligendienste in Berlin eine bessere finanzielle Ausstattung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), mindestens auf das Niveau des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ). Sie fordern deshalb konkret:
1. Ein kostenloses Ticket für Ihren täglichen Weg zum Dienst sowie
2. Die gleiche Vergütung wie die Freiwilligen im FÖJ. Das sind derzeit 510 Euro im Monat.

Wir möchten Sie herzlich einladen, über die Anhörung zu berichten.

Die Anhörung mit dem Titel "Gesetzliche Freiwilligendienste in Berlin – starkes Engagement junger Menschen – Stand und Herausforderungen" findet am Montag, 15. März 2021 von 12-15 Uhr im Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement im Abgeordnetenhaus von Berlin statt.

Link zum Live-Stream:
https://www.parlament-berlin.de/de/Mediathek/Parlament-live/Livestream-A...

Es sprechen u.a.:

  • Tobias Johst (Türkischer Bund Berlin-Brandenburg), Sprecher der Berliner FSJ-Träger
  • Sebastian Hennig (Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg), Fachreferent
  • Natalie Weiser, 19 Jahre (macht ein FSJ bei einem Vivantes Krankenhaus)

>> Hier können Sie die Stellungnahme herunterladen.

Hintergrund:
Im FSJ gibt es derzeit zwischen 250 und 360 Euro Taschengeld für die Freiwilligen. Im FÖJ gibt es mittlerweile 510 Euro Taschengeld. „Es ist ein fatales Zeichen, dass Freiwillige, die ihren Dienst in der Pflege, Erziehung oder sozialen Arbeit machen, deutlich schlechter gestellt werden“, sagt Sebastian Hennig, Referent für das Freiwillige Soziale Jahr im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. „Das ist nicht nur ungerecht“, sagt Hennig. „So können wir nur schwerlich junge Menschen für einen sozialen Beruf begeistern.“

Kontakt:
Verena Götze, Pressesprecherin der Diakonie
E-Mail: presse@dwbo.de
Tel: 030 820 97 110
Mobil: 0173 60 333 22