Position der Diakonie zum Thema Obdachlosigkeit

Die Diskussionen um die Vertreibung von Obdachlosen aus dem öffentlichen Raum - beispielsweise in Tiergarten - nehmen wir zum Anlass für Forderungen zum derzeitigen Wohnungsnotstand.

26.10.2017

Wachsende Stadt, Migration, Immobilienmarkt u.a. führen zu einem katastrophalen Verdrängungskampf auf dem Wohnungsmarkt, der sogar die ordnungsbehördliche Unterbringung erreicht hat und erschwert. Somit steigt die Zahl der Menschen in Wohnungslosigkeit und auch derer ohne Obdach in Berlin rasant.

"Träger der Diakonie bekämpfen Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit seit Jahren kompetent mit höchstem Einsatz. Der unerträgliche Druck auf dem Wohnungsmarkt einerseits und der soziale Druck durch Armut in Europa andererseits schränken die Hilfe gnadenlos ein. Berlin muss deshalb jetzt einen Masterplan mit viel Energie entwickeln. Daran arbeiten wir gerne mit." So fasst Diakoniedirektorin Barbara Eschen die Stimmen der Diakonie zusammen".

Der Masterplan soll u.a. folgende Aspekte beinhalten:

  • Ausbau von Sozialwohnungen und bezahlbaren Wohnungen
  • Prävention des Wohnungsverlustes durch Auf- und Ausbau bezirklicher Fachstellen
  • Ausbau aller Hilfeformen, besonders Betreute Wohnformen und notwendige Räume für Beratung und Begleitung

Hier können Sie das Positionspapier mit allen Forderungen zum Wohnungsnotstand herunterladen.