Neues Wohn- und Beratungshaus für Frauen in Not

Ihr neues Wohn- und Beratungshaus für Frauen in Not haben die Koepjohann´sche Stiftung und das Diakonische Werk. Stadtmitte am 26.2.2019 in einer Feier der Öffentlichkeit vorgestellt. Das einzigartige Projekt in der Tieckstraße in bester Lage bietet wohnungslosen Frauen auch mit Kindern von einer Notübernachtung über ordnungsbehördliche Unterbringung das Betreute Einzelwohnen. Auch ein Treffpunkt für Frauen in Not ist integriert.

Diakoniedirektorin Barbara Eschen bei ihrem Grußwort zur Eröffnung der Notunterkunft.
27.02.2019

Mit diesen aufeinander abgestimmten Hilfeangeboten bietet das Wohn- und Beratungshaus wohnungslosen Frauen mit vielen Schritten ein Zurück in eine eigene Wohnung. Staatssekretär Alexander Fischer lobte in seinem Grußwort das Konzept und betonte wie notwendig solche Angebote in Berlin mit ihrer großen Zahl an Wohnungslosen ist.

Diakoniedirektorin Barbara Eschen gratulierte beiden Trägern zu dem gelungenen Vorhaben und dankte für das außerordentliche Engagement. "Ich wünsche den Mitarbeiter*innen und allen zukünftigen Bewohner*innen, dass sie ihre Hausgemeinschaft dem biblischen Bild entsprechend nicht auf Sand, sondern auf ein festes Fundament stellen können. Dass Sie trotz der vielen Probleme, die die Frauen mitbringen, Zuversicht und Miteinander entwickeln können!"

An Stadtrat Ephraim Gothe, der für den Bezirk Mitte als Partner und Kostenträger gratuliert hatte, richtete Eschen eine besonderes Bitte. Der Bezirk hat dem Projekt nämlich kurzfristig für einen großenTeil der Wohnräume eine Zweckentfremdungsabgabe auferlegt, die die Arbeit mit 48.000 Euro jährlich belastet und somit ernsthaft gefährdet. "Ich bin sicher, dass Sie eine Lösung finden, damit diese wichtige Arbeit für Frauen in Not gesichert an den Start gehen kann!" meinte Eschen.