Kronenkreuzverleihung und Neujahrsandacht 2020

Im Rahmen der DWBO-Neujahrsandacht 2020, die unter der Jahreslosung „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ stand, gab es die Möglichkeit zum Innehalten, Austausch und DANKE-Sagen.

07.01.2020

 

Die Jahreslosung für 2020 lautet:

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"

Markus 9,24

Glaube gegen Unglaube: Das klingt wie ein Widerspruch, gehört aber zusammen. Schlimme Erfahrungen lassen Menschen zweifeln. Ist da ein Gott, der helfen kann? An einer solchen Grenzerfahrung setzt die Geschichte an, auf die sich die Jahreslosung bezieht: Ein Vater bangt um seinen Sohn, der seit seiner Geburt an Epilepsie leidet und von dämonischen Mächten geplagt wird, so erzählt es der Evangelist Markus. Niemand kann den Jungen heilen. Der Vater fühlt sich hilflos und bittet Jesus um Hilfe: „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!" (Vers 22). Jesus erklärt, dass "alle Dinge dem möglich sind, der da glaubt". Daraufhin gesteht der Vater seine Zweifel und sagt eben jenen Satz: "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Jesus handelt - und befreit den Jungen von seinem Leiden.

Oft hängen wir so dazwischen mit unserem Glauben, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Zuversicht und Enttäuschung. Auch mit unserer diakonischen Arbeit. Dagegen setzt die Jahreslosung ein Zeichen der Ermutigung: Jesus hilft dem Jungen auf – ohne nach dem Maß des Glaubens zu fragen.

Barbara Eschen nutzte die Andacht, um den Mitarbeitenden aller Arbeitsbereiche und Fachverbände für ihre geleistete und kompetente Arbeit zu danken: „Jede und jeder trägt seinen Teil dazu bei, die Prozesse und das große Ganze am Laufen zu halten“.

Viele Kolleginnen und Kollegen feierten ihre 10-jährigen, 15-jährigen und 30-jährigen Dienstjubiläen und wurden dafür geehrt.

Zwei Kolleginnen zeichnete Diakoniedirektorin Barbara Eschen mit dem Goldenen Kronenkreuz für 25 Jahre Tätigkeit bei der Diakonie aus: Sabine Oster, Leiterin des Arbeitsbereichs Eingliederungshilfe und Halina Neumann, die Mitglieder bei Anträgen berät und Fördermittel von Aktion Mensch akquiriert. „Dies ist nicht als Orden zu sehen“, sagte Barbara Eschen beim Anstecken, „sondern vielmehr als ein Zeichen für Hoffnung und Zuversicht“.

Für 35 Jahre engagierten Dienst dankte sie Susanne Weller, Arbeitsbereichsleiterin Existenzsicherung und Integration, und Uwe Müller, Leiter der Kirchlichen TelefonSeelsorge.  

Alfried Schinkel vom Empfang kann bereits auf 40 diakonische Berufsjahre zurückblicken. „Es ist immer auch wichtig für das Wohlbefinden, wie man beim Hereinkommen in ein Haus empfangen wird“, betonte Eschen. Alfried Schinkel begrüßt seit langer Zeit Mitarbeitende, Besucher*innen und Anrufende mit viel Geduld und einem Lächeln und gibt zum Abschluss mit auf den Weg: „Nur gemeinsam sind wir stark.“ 

Umgekehrt dankten auch die Mitarbeitenden Astrid Fograscher als kaufmännischer Leitung und Direktorin Barbara Eschen mit einem Lied und großen DANKE-Lettern für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.