FASD in der Heimerziehung

Eine Pilotstudie zur Schätzung der Prävalenz.

Erstmalig wurde die Häufigkeit von FASD in der stationären Erziehungshilfe gem. § 34 SGB VIII untersucht. Beteiligt haben sich 21 Träger der Diakonie in Berlin und Brandenburg mit rund 620 Plätzen zur Einschätzung der Prävalenz über eine Teilstandardisierte Online-Befragung und zwei Diskussionsrunden mit Einrichtungsleitungen.

30.11.2018

4,4 von 100 Kindern/Jugendlichen sind betroffen. Es hat sich allerdings auch gezeigt, dass nicht alle Fälle bei denen FASD vermutet wird, zur Diagnostik kommen. Eine weiterführende Studie wird von den Einrichtungsvertreter*innen allerdings kritisch gesehen, da die Gefahr von Stigmatisierung bestehe und das Einverständnis zur Teilnahme nur schwer zu bekommen sei. Die ursprünglich geplante Prävalenzstudie wird daher verschoben. Wichtig erscheint derzeit die Verbreitung von Informationen zu FASD, die Wahrnehmung von Weiterbildungen und die Verbesserung von Rahmenbedingungen für die Betreuung von Kindern/Jugendlichen mit FASD.

Weitere Informationen zu der Studie erhalten Sie hier.