DWBO unterzeichnet Berliner Pakt der Pflege

Das Diakonische Werk-Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat den Berliner Pakt für die Pflege unterzeichnet. Für den konfessionellen Bereich stellt der Berliner Pakt für die Pflege ausdrücklich heraus, dass die Besonderheiten des kirchlichen Arbeitsrechts gewahrt werden. Die kirchlich diakonische Trägergemeinschaft mit ihrer hohen Tarifbindung begrüßt die vorgesehenen Maßnahmen zur Festlegung leistungsgerechterer Vergütung in der Pflege.

Sonja Zander, Leiterin des Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflegerische Dienste (rechts) unterzeichnet für das Diakonische Werk den Pflegepakt.
01.04.2019

"Dies ist ein erster Schritt für eine bessere Vergütung innerhalb der Altenpflege und ein guter Anfang", so Eschen, "um eine gute Pflege in Berlin sicherzustellen, bedarf es heute mehr denn je einer hohen Motivation der Pflegekräfte durch eine engagierte Förderung der Ausbildung, verbesserte Arbeitsbedingungen und eine diese ermöglichende Finanzierung. Auch die Unterstützung der Beteiligten bei der berufsbegleitenden Ausbildung und die vorgesehene Entwicklung von Fördermöglichkeiten stellen dabei einen wichtigen Baustein dar. Die Verwirklichung dieser Ziele erfordert das gemeinsame Engagement der beteiligten Akteure dieses Paktes."

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mahnt jedoch, dass diese Aufwertung auch flankiert werden muss durch eine deutlich bessere und vor allem auskömmliche Ausgestaltung der Refinanzierung. "Bessere und attraktivere Arbeitsbedingungen sind nicht umsonst zu haben", so die Diakonie-Direktorin.

Die Steigerung der Ausbildungen innerhalb der Pflegeberufe sei enorm wichtig und ein zentraler Punkt des Berliner Paktes der Pflege. Um dieses Ziel zu erreichen, muss gemeinsam mit allen Akteuren, auch den Kostenträgern, daran gearbeitet werden.