Die Zukunft der sprachlichen Bildung in Berliner Kitas

Die „Zukunft der sprachlichen Bildung in Berliner Kitas“ war das Thema im Fachgespräch am 08. Oktober 2020, zu dem die LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Berlin (LIGA Berlin) und der Dachverband der Kinder- und Schülerläden (DaKS) eingeladen hatten.

Astrid Engeln, Arbeitsbereichsleitung Kindertagesstätten und Geschäftsführerin des VETK, hat das DWBO auf dem Podium vertreten.
12.10.2020

Zur Frage, „Welche Instrumente der Sprachstandserhebung passen zum Berliner Bildungsprogramm?“ hatten die Verbände eine Stellungnahme bei Prof. Dr. Annette Dreier, Professorin für Pädagogik und Bildung im Kindesalter und Prodekanin des Fachbereichs Sozial- und Bildungswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam in Auftrag gegeben.

Nach der Vorstellung der Stellungnahme diskutierten mit Frau Prof. Dr. Dreier Vertreter*innen aus der Wissenschaft, der Praxis sowie aus der LIGA/DaKs-Verbandsarbeit über bestehende und zukünftige Instrumente der sprachlichen Bildung, notwendige strukturelle Rahmenbedingungen, die Einbeziehung von Eltern sowie über Veränderungen in Qualifizierung und Ausbildung.

Da die bestehenden Verfahren der sprachlichen Bildung und Testung gerade auf dem Prüfstand stehen und hierzu bereits mehrere Gutachten vorliegen, die sich dem System Kita „von außen“ so z.B. aus Sicht der Schul- und Bildungsforschung widmen, war es uns wichtig, den Blick „von innen“ aus kindheitspädagogischer Sicht sowie im Sinne des Berliner Bildungsprogramms zu ergänzen, erläutert Astrid Engeln, Arbeitsbereichsleitung Kindertagesstätten des Diakonischen Werkes und Geschäftsführerin des VETK.

„Die Forderung nach einer Weiterentwicklung der bestehenden Verfahren für die sprachliche Bildung in den Kitas ist berechtigt“, ergänzt Barbara Eschen, Direktorin des Diakonischen Werkes schlesische Oberlausitz. „Dabei ist die Einbindung der Akteure aus der Praxis des Berliner Kitasystems wichtig, die z.B. im Rahmen einer Arbeitsgruppe erfolgen könnte. Hierzu liegen bereits viele gute Erfahrungen aus der Zeit der Einführung des Berliner Sprachlerntagebuches vor, auf die nun zurückgegriffen werden könnte.“