Die Sorge der Pandemie ins Gebet nehmen

Ängste, Sorgen, Krankheit und Tod bestimmen derzeit unser Leben mehr als sonst. Das Virus hat unser Leben angetastet. Es hat viele Lebenswege abgeschnitten. Es hat Menschenleben zerstört und wird weitere zerstören. Dieser Tod ist häufig besonders grausam, er erreicht Menschen in Einsamkeit. Angehörige haben oft keine Chance, von Sterbenden Abschied zu nehmen. Sie können Kranke nicht begleiten, ihnen nicht beistehen.

22.01.2021

Alle Anstrengungen, Menschen zu schützen, können Leid nicht verhindern. Vielmehr werden Menschen auch in weiteren Existenzbereichen eingeschränkt und bedroht. Die Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen sind beeinträchtigt, viele sehen ihre berufliche Existenz Infrage gestellt. Das stabilisierende Netz von Beratung und Unterstützung wird mit viel Mühe aufrechterhalten. Menschen leiden noch mehr als sonst unter schlechten Wohnverhältnissen. Viele Nöte begegnen den Mitarbeitenden der Diakonie vor Ort. Sie selbst stehen in den Einrichtungen und Diensten unter hohen physischen und psychischen Belastungen.

Jeden Montagmorgen um 9.00 feiern wir im DWBO eine Andacht, in der wir diese Sorgen ins Gebet nehmen. Jeden Montag denken wir an Menschen in Not. Wir bitten für Kranke, für Verstorbene, für Trauernde, für Menschen, denen der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Wir tun dies im Vertrauen auf Gottes Liebe, die für jeden einzelnen Menschen gilt und uns Zuversicht für ein Leben in Fülle für alle gibt.

Gerne nehmen wir Ihre Anliegen auf. Wenn Sie eine konkrete Bitte für einen Menschen, für eine Gruppe für eine besondere Situation haben, schreiben Sie uns an diakonie@dwbo.de.

Wir schließen Ihre Bitten in unser Gebet ein.

Diakoniedirektorin Barbara Eschen