Die Kita als Gemeinde-Schatz

Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) feiert am 13. Mai 2019 den Tag der Kinderbetreuung – für uns ein zentraler Anlass, dem kompletten Kita-Personal einmal Danke zu sagen!

Winnie Grunwald ist Projektkoordinatorin des Projektes KITA evangelisch!
13.05.2019

DWBO-Direktorin Barbara Eschen formuliert es so: „Der Beitrag, den Erzieherinnen und Erzieher jeden Tag in Kindertagesstätten leisten, ist enorm. Gerade die Bildungsarbeit in den Kitas ist ein wichtiger Beitrag in der Entwicklung von Kindern. Ich möchte mich daher bei allen Mitwirkenden dafür heute am Tag der Kinderbetreuung besonders bedanken!" Jeden Tag tun Erzieherinnen und Erzieher ernorm viel für die Kinder in den Kitas.Sie betreuen sie nicht nur, sie leisten Bidlungsarbeit, so dass Kinder sich die Welt erobern und ein gutes Miteinander lernen.Wichtig ist dabei übrigengs jeder im Team: auch die Hauswirtschafterin oder der Koch, auch der Hausmeister und die Praktikantin. Danke ihnen allen!

Wir haben außerdem mit Winnie Grunwald, Projektkoordinatorin ‚KITA evangelisch!‘ im Verband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (VETK), gesprochen und wollten von ihr anlässlich des Tags der Kinderbetreuung wissen, was es mit ihrem Projekt ‚Kita evangelisch‘ auf sich hat.

DWBO: Seit wann gibt es das Projekt 'Kita evangelisch!'?

Winnie Grunwald: KITA evangelisch! gibt es seit 2016. Es ist ein Gemeinschaftsvorhaben von VETK, DWBO und der EKBO, die das Projekt finanziell unterstützt.

Was ist das Ziel des Projekts?

Winnie Grunwald: KITA evangelisch! ist ein Angebot für die pädagogischen Fachkräfte in den evangelischen Kindertagesstätten. Für sie planen wir individuelle Fortbildungen zu religiöser Bildung und dem evangelischen Profil ihrer Einrichtung, damit sie gegenüber den Kindern und Familien auskunftsfähig über den christlichen Glauben sind.

Was ist der Schwerpunkt Ihrer Arbeit?

Winnie Grunwald: Als Projektkoordinatorin bin ich im ständigen Austausch mit den beteiligten Akteurinnen: den Erzieherinnen und Kitaleitungen, den Multiplikatorinnen, den Fachberaterinnen, den Mitarbeitenden bei Trägern und in Kirchengemeinden. Gemeinsam beraten wir, welche Art von Fortbildung jeweils benötigt wird, und entwickeln passgenaue Konzepte. Oft bin ich auch selbst vor Ort in den Kitas, um die Fortbildungen mitzugestalten.

Was war der bisher schönste Moment in Ihrer Arbeit fürs Projekt "KITA evangelisch!"?

Winnie Grunwald: Ich finde es immer dann besonders schön, wenn es gelingt, ein Kita-Team zu erweitern und Menschen aus der Kirchengemeinde mit ins Boot zu holen. Das ist die beste Voraussetzung dafür, die religiöse Bildung von Kindern als Gemeinschaftsaufgabe anzugehen. Manchmal gibt es richtige Aha-Erlebnisse: Die Gemeinde sieht, welchen Schatz sie mit ihrer Kita hat, und die Mitarbeitenden in der Kita spüren die Unterstützung ihres Trägers oder ihrer Gemeinde ganz unmittelbar. An vielen der mittlerweile 29 Standorte ist uns das richtig gut gelungen.

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