Diakonie auf dem Kirchentag: Der Rückblick

Der Kirchentag 2017 in Berlin war ein ganz besonderer: 500 Jahre Reformation, über 100.000 Besucherinnen und Besucher, Aktionen, Bühnenprogramm und Informationsstände in ganz Berlin und darüber hinaus. Die Diakonie war mitten auf dem Messegelände im Forum Diakonie dabei. Lesen Sie hier den Rückblick.

Zwei Hände halen ein Handy, mit dem ein Foto gemacht wird. Auf dem Bildschirm sieht man einen Mann und das Känguru der Diakonie mit dem Schild #TeamDiakonie.
Das Känguru begeisterte die Besucherinnen und Besucher des Forums Diakonie: Über 200 Menschen ließen sich gemeinsam mit dem Känguru fotografieren.
02.06.2017

Das Forum Diakonie auf dem Kirchentag war ein Novum: Eine halbe Messehalle nur Diakonie. 46 Einrichtungen, Projekte und Verbände unter dem Dach der Diakonie in Deutschland und aus Europa präsentierten ihre Arbeit auf 3.500 m². Die Mitte der Halle bildete die Diakonie-Themenbühne. Ein riesiger Kubus schwebte über den bis zu 230 Zuschauerinnen und Zuschauern des bunten Bühnenprogramms. Neben inklusiven Musikgruppen und Tanzeinlagen diskutierten Fachleute wichtige gesellschaftspolitische Themen, wie Armut, Gestaltung des ländlichen Raumes und Obdachlosigkeit. Ehrenamtliche und Freiwillige aus dem FSJ der Diakonie berichteten über ihre Tätigkeit.

Ein Highlight im Forum Diakonie war das Känguru des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: Das Känguru lief über den Kirchentag. Jung und Alt ließen sich mit ihm fotografieren. Immer dabei: Das Schild #TeamDiakonie. Alle Fotos stehen auf dem Instagram- und dem Facebook-Kanal der Diakonie Berlin-Brandenburg.

Känguru – hilft und begleitet ist eines der Ehrenamtsprojekte des Diakonischen Werkes, in dem sich ehrenamtliche Familienpatinnen um junge Familien in den ersten Monaten nach der Geburt kümmern. Das Diakonie-Känguru auf dem Kirchentag konnte so auf das Projekt aufmerksam machen und zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf den Gemeinschaftsstand des Diakonischen Werkes locken. Hier präsentierten sich die Arbeitsbereiche Kindertagesstätten und Jugendhilfe und die Ehrenamtsprojekte Känguru – hilft und begleitet, Kinder- und Jugendtelefon Berlin und Potsdam, Elterntelefon Berlin, das Patenmodell und die Diakonie eMail-Beratung für Kinder und Jugendliche.

Kirchentag 2017 Rückblick

Der große Kubus in blau und violett hängt an der Decke der Messehalle, die das Forum Diakonie auf dem Kirchentag 2017 bildet.
Hoch über den Köpfen der Besucher schwebt der Kubus des Forums Diakonie.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat ein Mikro in der Hand und spricht gestikulierend auf dem Forum Diakonie auf dem Kirchetnag 2017.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow war einer der prominenten Besucher auf der Themenbühne im Forum Diakonie.
Ein Mann im Rollstuhl trägt eine Diakonie-Weste. Ihm folgen die Teilnehmenden der Diakonie-Stadtführung.
Peter Wohlleben, ehrenamtlich engagiert beim Diakonischen Werk, zeigte den Alexanderplatz aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers.
Musiker Frank Zander sitzt links, neben ihm Diakoniedirektorin Barbara Eschen, die ins Mikrofon spricht.
Frank Zander und Diakoniedirektorin Eschen im Gespräch über Obdachlosigkeit in Berlin.
Gut besucht waren auch die Stadtbegegnungen der Diakonie. Über 100 Kirchentagsbesucherinnen und -besucher haben an den 11 Stadtführungen teilgenommen. Organisiert vom Diakonischen Werk zeigten Menschen mit Beeinträchtigungen ihre Sicht auf die Stadt Berlin: aus dem Rollstuhl, als Gehörlose, als Sehbeeinträchtigte. Es ging auch um Themen wie Migration, Euthanasie und Architektur.

Unvergesslich bleibt auch: Der Auftritt von Frank Zander, Musiker und Initiator der Weihnachtsfeier für Obdachlose und bedürftige Menschen. Frank Zander sprach erst über sein über 20jähriges Engagement für Obdachlose und gab anschließend seinen Song „Nur nach Hause gehen wir nicht“ zum Besten.

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