Brandenburg bekennt sich zur CHARTA zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Jeder einzelne, egal wo er lebt in Deutschland, hat das Recht unter würdigen Bedingungen zu sterben!

Sonja Zander, Leiterin des Evangelischen Verbands für Altenarbeit und pflegerische Dienste (EVAP) im Diakonischen Werk unterzeichnet die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen.
08.05.2019

Am 29. April 2019 unterzeichnete in Potsdam Sonja Zander, Leiterin des Evangelischen Verbands für Altenarbeit und pflegerische Dienste (EVAP) im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V. (DWBO) neben weiteren Vertreter*innen aus Verbänden und Politik die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen.

Das christliche Menschenbild spricht jedem Menschen eine unverwechselbare Würde zu. Diese in den letzten Monaten, Tagen oder Stunden zu achten und zu würdigen und sich für eine medizinische, pflegerische und seelsorgerische Begleitung einzusetzen, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert, dazu verpflichten sich die Unterzeichner der Charta.

"Es gehört zum Selbstverständnis diakonischer Einrichtungen, Menschen am Ende ihres Lebens ein Sterben unter würdigen Bedingungen zu ermöglichen." so Diakoniedirektorin Barbara Eschen. So gehörten neben dem Dachverband DWBO Akteure vor Ort wie die Hoffbauer Stiftung und die Stephanus Stiftung ebenfalls zu den Erst-Unterzeichnern der CHARTA in Brandenburg.