Bischof Dröge hält Andacht im Landesverband

Die wöchentlich stattfindende Andacht für Mitarbeiter*innen des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz wurde jüngst von Bischof Dröge gehalten. In seiner Predigt formulierte er Fragen zum Umgang mit Rechtspopulismus und wie man als Christ den Gesinnungen unserer Zeit begegnet, die dem christlichen Menschenbild widersprechen. "Haltung zeigen" und "Gegenthesen formulieren", so brachte es der engagierte Theologe auf den Punkt, um das Feld nicht den Populisten zu überlassen.

Diakoniedirektorin Barbara Eschen, Vorstandsmitglied Martin Matz und Bischof Dr. Markus Dröge.
24.09.2018

Diese seien zwar häufig nicht an konstruktiven Gesprächen interessiert, das mache die Auseinandersetzung mit ihnen so schwierig, jedoch stehe hinter allem auch ein Mensch und dieser sei mit Respekt zu betrachten. Bischof Dröge warb aber auch darum, sich für die demokratische Grundordnung einzusetzen und diese nicht als selbstverständlich anzusehen. Denn dass die tendentiösen Kräfte diese Grundordnung in Frage stellen, sei Teil einer Strategie der Verunsicherung.

Der Bischof warb um Vertrauen in ein bewährtes, demokratisches System und um einen christlichen Umgang miteinander, der auf der demokratischen Grundordnung basiert. "Dass diese Werte nicht erschüttert werden, dafür können wir alle jeden Tag etwas tun. Dafür stehen wir auch mit unserem Glauben."

Diakonievorstand Barbara Eschen und Martin Matz freuten sich über die anschließende Diskussionsrunde mit dem Bischof, hier konnten Mitarbeiter*innen Fragen aus dem Alltag und aus den jeweiligen Arbeitsbereichen direkt an den Bischof stellen.