Berlin muss Kinder endlich besser vor Armut schützen

Anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2020 unter dem Motto "Kinderrechte schaffen Zukunft" fordert Barbara Eschen, Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO), das Berliner Familienfördergesetz noch in dieser Legislaturperiode zu verabschieden.

Barbara Eschen Direktorin DWBO
Barbara Eschen leitet das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg
18.09.2020

Zum diesjährigen Weltkindertag unter dem Motto „Kinderrechte schaffen Zukunft" appelliert Barbara Eschen, Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO), an die Landespolitik: „Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung leben in Berlin mehr als 160.000 Mädchen und Jungen in prekären finanziellen Verhältnissen. Das ist beschämend. Ich fordere die Landespolitik auf, das geplante Gesetz zur Familienförderung so zu gestalten, dass alle Berliner Bezirke damit Angebote für Familien schaffen können und das Gesetz unbedingt noch in dieser Legislaturperiode zu verabschieden. Besonders von Armut betroffene Familien brauchen unsere Unterstützung, um ihren Kindern die soziale Teilhabe zu ermöglichen. An Kinder sparen heißt an der Zukunft sparen.“