Aufmarsch der Rechten in Spandau verhindert

Tausende Gegendemonstranten verhinderten am 18.08.2018 den Aufmarsch zum Todestag des rechtskräftig verurteilten Kriegsverbrechers Rudolf Heß in Spandau. Auch der Diakonievorstand war durch Barbara Eschen und Martin Matz dabei und beeindruckt, eine solch große Anzahl an Unterstützern des "Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin" zu sehen.

Auch der Diakonievorstand war auf der Gegendemo in Spandau dabei.
22.08.2018

Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist Gründungsmitglied des Bündnis. "Wir müssen deutlich Gesicht und Flagge zeigen, denn wir brauchen einen verantwortungsvollen Umgang mit der deutschen Vergangenheit", so Barbara Eschen.

Rund 3.000 Gegendemonstranten kamen dem Aufruf des Bündnis nach. Bischof Markus Dröge gehörte wie Lala Süsskind zu den prominenten Rednern in Spandau und verurteilten die "rassistische Stimmungsmache".

Die Neonnazis brachen ihren geplanten Aufmarsch durch Spandau ab und zogen weiter nach Lichtenberg und Friedrichshain.