25 Jahre Tafeln in Deutschland

Vor 25 Jahren wurde die erste Tafel in Berlin gegründet, heute sind es bundesweit über 940 Tafeln. Unser Diakonie-Vorstand Barbara Eschen war als Impulsgeberin eines Worshops zu dem bundesweiten Jubiläumskongress eingeladen. Mit rund 140 Ehrenamtlichen wurde ein Blick in die Zukunft gewagt.

Diakoniedirektorin Barbara Eschen (links) im Gespräch mit der Gründerin der Berliner Tafel, Sabine Werth.
04.10.2018

Wie wird sich die soziale Lage in Deutschland entwickeln? Welche Rolle sollen die Tafeln einnehmen? Sie werden dringend gebraucht. Aber sie wollen die staatliche Pflicht zur Daseins-Fürsorge für alle nicht ersetzen.

Über die besonderen Herausforderungen von Armut in der Hauptstadt tauschte sich Eschen mit Sabine Werth, der Gründeroin der Berliner Tafel, im Anschluss aus. Beide waren sich einig: die Tafeln dürften nicht die Sozialleistungen übernehmen, die staatliche Unterstützung durch HartzIV sei außerdem viel zu niedrig.