10 Jahre Muslimisches Seelsorge Telefon MuTeS

Am 11.09.2019 beging das christlich-muslimische Kooperationsprojekt „Muslimisches SeelsorgeTelefon“ (MuTeS) sein zehnjähriges Jubiläum. Diakoniedirektorin Barbara Eschen gratulierte im Rahmen eines Empfanges zu der erfolgreichen Arbeit. Sie dankte vor allem den Ehrenamtlichen für ihren persönlichen Einsatz rund um die Uhr.

Diakoniedirektorin Barbara Eschen gratulierte im Rahmen des Empfanges zur erfolgreichen Arbeit.
25.09.2019

Die Nöte der Anrufer*innen, auch ihr notvolles Schweigen am Telefon auszuhalten, und so Mitmenschlichkeit zu leben, sei eine sehr intensive Herausforderung.

50.000 Stunden lang haben Ehrenamtliche bisher Zeit am Telefon mit Ratsuchenden in Deutsch, Türkisch und Arabisch über seelische Nöte, Ängste, Partnerschaftsprobleme, existenzielle Sorgen sowie Sinn- und Glaubensfragen gesprochen.

Der Träger ist Islamic Relief Deutschland e.V. (IRD).  Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. und der Caritasverband für das Erzbistum Berlin engagieren sich seit Beginn bei der Ausbildung und Qualifizierung der Ehrenamtlichen insbesondere durch die Kirchliche TelefonSeelsorge Berlin-Brandenburg.

Uwe Müller (links), Leiter der Kirchlichen TelefonSeelsorge Berlin Brandenburg gratuliert Mohammad Imran Sagir, Leiter des Muslimischen Seelsorge Telefons MuTeS.

Eschen zeigte sich davon beeindruckt, dass der Interreligiöse Dialog mit dieser Arbeit nicht auf einer abstrakten Ebene, sondern ganz konkret durch die Seelsorge geführt werde. Das zeige auch das Tagungsprogramm des Jubiläums, bei dem christliche und muslimische Seelsorge einander begegnet seien. Sie wünschte den Ehrenamtlichen, Mohammad Imran Sagir als Leiter und Tarek Abdelalem, Geschäftsführer Islamic Relief Deutschland Gottes Segen für die Zukunft.

 

Informationen: http://www.mutes.de/home.html