Eine ältere Dame wohnt in einem Pflegeheim der Diakonie. Sie steht neben einer Pflegerin.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

In Berlin-Brandenburg werden knapp 200.000 Menschen jährlich stationär in 25 evangelischen Krankenhäusern und 15 stationären Pflegeeinrichtungen behandelt, die im Verband Evangelischer Krankenhäuser und stationärer Pflegeeinrichtungen (VEKP) zusammengeschlossen sind. Das Leistungsspektrum reicht von der Grund- über die Schwerpunkt- bis hin zur Spitzenversorgung in ausgewählten Leistungsbereichen.

Der gute Umgang mit kranken und pflegebedürftigen Menschen ist Ausdruck eines christlichen Werteverständnisses. Heilendes Handeln, Aufmerksamkeit und Wertschätzung sind die zeitgemäße Umsetzung eines diakonischen Auftrages. Evangelische Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen handeln professionell und spezialisiert. Sie stellen sich dem Qualitätswettbewerb. Zahlreiche Zertifizierungen sind Ausdruck hierfür. Im Bewusstsein ihrer sozialen Verantwortungen beteiligen sich die Mitglieder an der Ausbildung insbesondere von Fachkräften in den Gesundheits- und Pflegeberufen. Als akademische Lehrkrankenhäuser nehmen evangelische Krankenhäuser an der Ausbildung des Medizinernachwuchses teil.

Meldungen aus dem Arbeitsbereich

Unter dem Motto Alles wirkliche Leben ist Begegnung haben sich evangelische Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen in Berlin und Brandenburg im Jahr 2018 erneut auf den Weg gemacht, eine interessante Veranstaltungsreihe für Sie zu organisieren. Informationstage und -abende, Pflegekurse, Akademietage und Patientenforen, Vorträge, Aktions- und Gesundheitstage, Selbsthilfe- und Gesprächsgruppen werden in der Vergangenheit häufig artikulierte Wünsche aufgreifen und Themen verständlich darstellen. Mit dem Jahresüberblick sowie den Ergänzungen können Sie sich über die für das gesamte Jahr geplanten Veranstaltungen informieren.

In den Krankenhäusern der Diakonie gibt es eine Vielzahl von Initiativen zur Sicherung und Verbesserung der Hygiene. Teil 18 der Serie stellt eine Initiative des Immanuel Klinikums Bernau Herzzentrum Brandenburg und der Immanuel Klinik Rüdersdorf dar.

Nachrichten der Mitglieder

Prof. Dr. Hans Diehl von der Loma Linda University in Kalifornien, spricht bei VegMed 2018 über den Zusammenhang von Ernährung und chronischen Erkrankungen.

1.300 Mediziner, Ernährungswissenschaftler, Pflegekräfte und Teilnehmer aus weiteren Gesundheitsberufen sowie die interessierte Öffentlichkeit bildeten sich am Wochenende auf dem medizinschen Fachkongress VegMed 2018 in Berlin über pflanzenbasierte Ernährung als Medizin weiter. Die wissenschaftliche Leitung hatte Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Naturheilkunde-Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin. Herausragende Expertinnen und Experten aus Europa, Australien, Asien und den USA berichteten über ihre neuesten Forschungsergebnisse. Gemeinsam machten sie VegMed 2018 zum inzwischen weltweit größten wissenschaftlichen Kongress über vegetarisch-vegane Ernährung und ihre Rolle für die Behandlung vor allem chronischer Erkrankungen.

von links: Claas Lüdemann (Leitender Angiologe), Dr. Adam Czerwinski (Leitender Gefäßchirurg), Dr. Christian Rosenberg (Chefarzt Klinik Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie)

Das interdisziplinäre Gefäßzentrum im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau erweitert sein breites Spektrum moderner Gefäßmedizin. Denn mit Claas Lüdemann als Leitendem Angiologen ist das Führungsteam gemeinsam mit dem Leitenden Gefäßchirurgen Dr. med. Adam Czerwinski und dem Chefarzt für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie Dr. med. Christian Rosenberg seit April wieder komplett. Die Experten erkennen und behandeln Erkrankungen an Arterien, Venen und Lymphgefäßen mit modernsten technischen Verfahren.