Eine ältere Dame wohnt in einem Pflegeheim der Diakonie. Sie steht neben einer Pflegerin.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

In der Versorgungsregion Berlin-Brandenburg werden knapp 200.000 Menschen jährlich stationär in 25 evangelischen Krankenhäusern und 15 stationären Pflegeeinrichtungen behandelt, die im Verband Evangelischer Krankenhäuser und stationärer Pflegeeinrichtungen (VEKP) zusammengeschlossen sind. Ihre Angebote bilden einen wesentlichen Stützpfeiler einer flächendeckenden Versorgung in Berlin und Brandenburg. Das Leistungsspektrum reicht von der Grund- über die Schwerpunkt- bis hin zur Spitzenversorgung in ausgewählten Leistungsbereichen.

Die Mitarbeitenden der evangelischen Krankenhäuser sind sich der besonderen Erwartung der Patientinnen und Patienten bewusst. Ihre Arbeit ist vom christlichen Selbstverständnis geleitet und zeichnet sich in der Aufmerksamkeit und Wertschätzung eines jeden Menschen, in der Achtung und Wahrung seiner Würde sowie in der besonderen Zuwendung zum Einzelnen aus. Die Orientierung am Wohl der Patientinnen und Patienten, beziehungsweise Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie der Mitarbeitenden verpflichtet zur Einhaltung eines umfassenden Qualitätsstandards.

Evangelische Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen handeln professionell und spezialisiert. Sie stellen sich dem Qualitätswettbewerb. Zahlreiche Zertifizierungen sind Ausdruck hierfür.

Im Bewusstsein ihrer sozialen Verantwortungen beteiligen sich die Mitglieder des VEKP an der Ausbildung insbesondere von Fachkräften in den Gesundheitsberufen. Im Rahmen von Kooperationsbeziehungen zu verschiedenen Universitäten nehmen die evangelischen Krankenhäuser an der Ausbildung des Medizinernachwuchses teil.

Meldungen aus dem Arbeitsbereich

Am 8. Und 9. November 2016 fand die diesjährige Berliner Pflegekonferenz http://berliner-pflegekonferenz.de/ statt. Die Berliner Pflegekonferenz ist ein Konvent mit Plenum, Workshops und Ausstellung. Im inhaltlichen Fokus stand u. a. das Thema „Rolle der Kommunen und Hausärzte in der Pflege“.

Grundsätzlich obliegt die ambulante Notfallversorgung im Land Berlin den niedergelassenen Ärzten. Dieser sogenannte Sicherstellungsauftrag wird über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin wahrgenommen. Die Realität zeigt jedoch, dass ein wesentlicher Anteil an der ambulanten Versorgung von den Krankenhäusern über deren Rettungsstellen wahrgenommen wird.

Nachrichten der Mitglieder

Mit großer Beteiligung fand am vergangenen Freitag im Weiten Raum des Naemi-Wilke-Stiftes die Deutsch-Polnische Neujahrsbegegnung 2017 statt. Er stand im Zeichen des Reformationsjubiläums, in Deutschland und den gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Reform. „Wir alle sollen Menschen und nicht Gott sein.“ – auf dieses Wort Martin Luthers bezog sich der Rektor der Stiftung. Pfr. Stefan Süß in seiner Begrüßung der gut 150 Gäste.

Dr. med. Marion Hanke an ihrem neuen Arbeitsplatz

Dr. med. Marion Hanke setzt Schwerpunkte in der Versorgung von hochbetagten Demenzerkrankten und Traumapatienten