Jobbrücke für Geflüchtete

Mit dem Projekt „Jobbrücke für Geflüchtete“ verfolgt das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. das Ziel, die Zugangschancen der Neuzuwander_innen zu verbessern und Sie in die gesellschaftlichen Kernbereiche einzugliedern. Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der beruflichen Erstintegration geflüchteter Menschen durch Vermittlung von Praktika, Ausbildung und/oder Arbeit.

Im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements übernehmen Ehrenamtliche Patenschaften für arbeitsuchende geflüchtete Menschen. Im Kontext einer individuellen sowie prozess- und ressourcenorientierten Beratung und Begleitung greifen die PAT_INNEN auf eigene Erfahrungen und Kompetenzen in Bereichen wie Personalentwicklung, Beratung und/oder Coaching zurück.

Die ehrenamtliche Arbeit mit geflüchteten Menschen verlangt ein breites Spektrum von Kompetenzen und Anforderungen, speziell im interkulturellen und auch interreligiösen Bereich. Die Förderung dieser Kompetenzen wird durch regelmäßige Workshops und Supervisionen gewährleistet.

Ziel des Projekts ist es gegenseitige sprachliche und kulturelle Barrieren abzubauen und eine individuelle Vertrauensbasis zu schaffen. Erfolgreich ist das Projekt dann, wenn die komplexen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten jedes einzelnen Arbeitsuchenden in Bezug auf Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche und Bewerbungsprozess gefördert werden können.

Das Projekt richtet sich an geflüchtete Menschen ohne Rücksicht auf Herkunft oder (Aus-)Bildungshintergrund mit einer gültigen Arbeitserlaubnis oder Aussicht darauf. Grundkenntnisse der deutschen Sprache sollten vorliegen.

Geflüchtete Menschen bekommen

  • ein vertrauliches Erstgespräch mit der Projektkoordination, auf Wunsch auch in englischer Sprache
  • kostenlose Unterstützung durch erfahrene PAT_INNEN
  • wertschätzende und ressourcenorientierte Begleitung auf Augenhöhe mit Blick auf die individuellen Stärken

Die ehrenamtlichen PAT_INNEN

  • leisten einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe von geflüchteten Menschen am Arbeitsleben
  • unterstützen eine Zielgruppe, die häufig gut qualifiziert und motiviert ist, jedoch durch fehlende Anerkennung beruflicher Abschlüsse aus dem Ausland, geringe Kenntnisse der strukturellen und administrativen Strukturen in Deutschland und ggfs. sprachliche Hürden bei der Arbeitsplatzwahl benachteiligt ist.
  • profitieren von kostenlosen Fortbildungs- und Supervisionsangeboten
  • nutzen das weitverzweigte Kontaktnetz des Diakonisches Werkes
  • tauschen sich im Forum mit anderen PAT_INNEN bundesweit aus