Bewerbungs- und Einstellungsverfahren für den BFD

In der Regel bewerben sich interessierte junge Menschen bei uns und werden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Wir erhalten aber auch sehr viele Bewerbungen von "älteren" Menschen (27+), die sich für einen BFD interessieren.

Nach der Bewerbung - direkt bei uns oder in ihrer Einrichtung - werden die Freiwilligen zu uns zu einem Erstgespräch eingeladen. Ältere Freiwillige (27+) brauchen nicht zu einem Erstgespräch erscheinen. Fahrtkosten können durch uns nicht erstattet werden.

In diesem Erstgespräch wird die Motivation und Eignung abgeklärt und überlegt - wenn sich die Bewerber nicht schon zuerst bei Ihnen gemeldet haben - in welcher Einrichtung ein BFD möglich wäre. In einem zweiten Schritt stellen sich die Bewerberinnen in der Einrichtung vor, arbeiten probeweise mit, so dass beide Seiten einen Eindruck erhalten, auf dessen Grundlage sie sich für einen Freiwilligendienst entscheiden können.

Alle Freiwilligen, unabhängig vom Alter, sollten nach erfolgter Kontaktaufnahme mit der Einrichtung einen Probearbeitstag vereinbaren, damit beide Seiten einen klaren Eindruck voneinander gewinnen können.

Nach positiver Rückmeldung vom Freiwilligen und der Einsatzstelle wird vom DWBO die Vereinbarung dreifach erstellt. Die dafür notwendigen Angaben werden durch uns von der Einsatzstelle abgefragt. Die Vereinbarung wird dann dreifach an die Einsatzstelle zur Unterschrift gesandt. Alle unterschriebenen Examplare gehen an das DWBO zurück und werden von uns nach Prüfung an das Bundesamt weitergeleitet. Nach der Bearbeitung durch das BAFzA erhalten der Freiwillige und die Einsatzstelle jeweils ein Exemplar zurück. Ein Dienstbeginn vor der Sendung der Vereinbarung an das BAFzA ist nicht möglich.

Ein Bundesfreiwilligendienst beginnt in der Regel im September eines jeden Jahres für die unter 27-jährigen. Je nach Ausschöpfung des Kontingentes sind abweichende Termine mit uns abzusprechen.

Die Vereinbarung wird im BFD nur zwischen dem Freiwilligen und dem BAFzA geschlossen. Einsatzstelle und das DWBO erklären sich einverstanden. Eine Kündigung muss dementsprechend durch die Einsatzstelle über das DWBO beim BAFzA beantragt werden.

Die ersten sechs Wochen sind Probezeit, innerhalb dieser Zeit besteht eine Kündigungsfrist von zwei Wochen, danach einen Monat. Die BFDlerinnen arbeiten entsprechend der Rahmenbedingung der Einrichtung. Das schließt auch Schichtdienst, Wochenend- und Feiertagsdienste ein. Nachtdienste sind jedoch ausgeschlossen.