Allgemeines

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind zwei sehr ähnliche Dienstformen. Für junge Menschen bis 27 Jahren ergibt sich kein wesentlicher Unterschied. Besonderheit des Bundesfreiwilligendienstes ist der altersmäßig uneingeschränkte Zugang.

Das FSJ und der BFD sind ein soziales Bildungsjahr für junge Menschen zwischen 16 und 27. Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr, mindestens jedoch 6 Monate und kann auf bis zu 18 Monate verlängert werden.

Die Jugendlichen arbeiten Vollzeit und bekommen Urlaub in Höhe von 27 Arbeitstagen gewährt. Wesentlicher Bestandteil des FSJ und des BFD sind 25 Seminartage, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Die Freiwilligen sind verpflichtet, daran teilzunehmen und die Seminarzeit gilt dabei als Arbeitszeit. Wir fahren viermal im Jahr für fünf Seminartage zum Blockseminar, die restlichen Seminare finden als Einzeltage statt. Organisiert und durchgeführt werden die Seminare von uns. Sie erhalten zu Beginn des FSJ und des BFD alle Termine ihrer Freiwilligen. Im BFD wird eines der vier Blockseminare von den staatlichen Bildungszentren durchgeführt.

Freiwillige im BFD, die älter als 27 Jahre sind, können den Dienst auch in Teilzeit leisten, mindestens jedoch 20,1 Stunden in der Woche. Für den BFD 27+ ist ein Seminartag pro Monat vorgesehen.

Die Dienste sind arbeitsmarktneutral durchzuführen. Die Freiwilligen verrichten unterstützende, zusätzliche Tätigkeiten und ersetzen keine hauptamtlichen Kräfte. Die Arbeitsmarktneutralität ist immer dann gegeben, wenn durch den Einsatz von Freiwilligen die Einstellung von neuen Beschäftigten nicht verhindert wird und keine Kündigung von Beschäftigten erfolgt.