Was ist ein BFD?

Vom Prinzip her ist der BFD wie ein FSJ organisiert – ein Jahr Vollzeitarbeit in einer sozialen Einrichtung plus Seminare. Es geht darum, etwas Sinnvolles für andere zu tun und dabei auch noch eine Menge an Erfahrungen zu sammeln. Der BFD wendet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, die ihre Schulpflicht erfüllt haben - aber auch an Menschen über 27 Jahre. Der Bundesfreiwilligendienst ist also - anders als das FSJ - in jedem Alter möglich.

Den BFD gibt es seit dem 1. Juli 2011. Das Ganze wurde als neuer Dienst konzipiert, der den Wegfall des Zivildienstes ausgleichen soll und basiert auf einem Bundesgesetz.

Der BFD wird derzeit vorrangig von Einsatzstellen durchgeführt, die bis 2011 Zivildienststellen angeboten hatten, daher sind auch die Tätigkeiten daran angelehnt. Deshalb gibt es  - anders als im FSJ - hier auch die Möglichkeit Aufgaben im Bereich Handwerk, Haustechnik, Verwaltung, Garten und Fahrdienst zu übernehmen. Daneben sind natürlich auch Aufgaben im Umgang mit Menschen wie z.B. in Kindertagesstätten, Einrichtungen der Altenpflege, der Betreuung von Menschen mit Einschränkungen und viele andere möglich.