Diakoniedirektorin: „Inklusion kann gelingen“

Inklusionskita: Hörende und hörgeschädigte Kinder spielen gemeinsam.
08.01.2013

Diakoniedirektorin Susanne Kahl-Passoth sagt anlässlich der Veröffentlichung der Broschüre: „Inklusion kann gelingen, aber es ist ein weiter Weg, bis alle Menschen mit Behinderung so am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, wie sie es möchten.“ Das Diakonische Werk möchte dazu seinen Teil beitragen und zu allererst die Frage beantworten: Was ist eigentlich Inklusion?

Im Jahr 2006 hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) die so genannte UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet. Sie besagt, dass alle Menschen mit Behinderung über ihr Leben selbst entscheiden dürfen. Das betrifft den die Art der Schule, die sie besuchen, ebenso wie die Arbeitsstelle und den Wohnort. Seitdem diskutieren Fachleute und Betroffene darüber, wie Inklusion wirklich gelingen kann.

„Diese Broschüre stellt Beispiele vor, die Mut machen“, sagt Kahl-Passoth. Viele Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werks zeigen in ihrer täglichen Arbeit, wie Inklusion funktioniert: Etwa eine evangelische Kindertagesstätte, in der hörgeschädigte und hörende Kinder gemeinsam in Gebärdensprache betreut werden oder eine Biomolkerei, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten. Die Broschüre ist kostenfrei beim DWBO zu bestellen und steht
HIER

zum Download bereit.

Berlin, den 8.1.2013


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