Corona-Hilfe weltweit

Die Diakonie, die Diakonie Katastrophenhilfe (DKH) und der evangelische Entwicklungsdienst Brot für die Welt (BfdW) bilden einen globalen Dreiklang, um dieser bedrohlichen weltweiten Pandemie entgegenzuwirken.

Mit großer Besorgnis blicken die Menschen rund um den Globus der nahen Zukunft entgegen. Das Coronavirus bestimmt aktuell den Alltag von Abermillionen Menschen. Auch Diakoniedirektorin Barbara Eschen schaut über die Landesgrenzen: „COVID-19 stellt uns in unserer Arbeit hier in Berlin und Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz vor große Herausforderungen. In vielen Ländern des Globalen Südens, gibt es kein stabiles Gesundheitssystem. In Flüchtlingscamps sind die Menschen dem Virus ohne Hygieneeinrichtungen ausgeliefert. Dort sind die Folgen der Pandemie kaum zu erfassen. Wasser- und Hygieneprojekte wie beispielweis im Tschad, aber auch die Angebote der diakonischen Einrichtungen in der EKBO zeigen, wie dringend notwendig die Arbeit der gelebten Ökumene und Nächstenliebe im In- und Ausland sind.“

Wie sieht die Hilfe vor Ort genau aus?

„Welches Ausmaß eine Ausbreitung des Virus in den Ländern des globalen Südens hätte, lässt sich momentan nur erahnen. Deshalb ist die Unterstützung der Projekte in dieser Zeit besonders wichtig!“, berichtet Diakoniedirektorin Barbara Eschen. Ohne internationale Unterstützung könnte aus der Corona-Pandemie schnell eine weltweite soziale Katastrophe resultieren. Die Partner von DKH und Brot für die Welt verstärken daher zurzeit ihre Hilfsangebote.

Diakonie Katastrophenhilfe: International im Einsatz in der Katastrophenvorsorge und in der Nothilfe zum Coronavirus

Die weitere Ausbreitung des Coronavirus bereitet aus humanitärer Sicht große Sorgen. Gerade in den ärmsten Ländern und Krisengebieten haben die Menschen kaum Mittel für ausreichende Schutzmaßnahmen. So sind Menschen in Flüchtlingscamps großen Risiken ausgesetzt, da die hygienischen Bedingungen schlecht sind und die medizinische Versorgung unzureichend ist. Die Diakonie Katastrophenhilfe (DKH) ist u.a. gemeinsam mit Partnerorganisationen in dem türkisch-griechischen Grenzgebiet im Einsatz, hier ist die Lage der Geflüchteten besonders brisant. Fast 3,5 Millionen Geflüchtete harren in den Lagern an der türkisch-griechischen Grenze unter schlimmsten Bedingungen aus. Es mangelt an Hygieneartikeln, Windeln, Nahrung und Trinkwasser. Die DKH versorgt vor Ort die Betroffenen mit Seife, Desinfektionsmittel, Müllbeuteln, Windeln, Toilettenpapier und Babynahrung.

Die Angst vor dem Coronavirus: Wie Diakonie national und international hilft

Die Angst vor dem Coronavirus: Wie Diakonie national und international hilft
Die Not nach Ärzten ist groß- auch im Krankenhaus Koyom im Süden des Landes.
Die Angst vor dem Coronavirus: Wie Diakonie national und international hilft
Dank der Unterstützung der DKH können die Gesundheitsstationen in der DR Kongo besser und schneller arbeiten.
Die Angst vor dem Coronavirus: Wie Diakonie national und international hilft
In Zeiten des „Social Distancing“ nehmen die Seelsorgeangebote eine wichtige Position ein.

Brot für die Welt warnt: Corona bedroht besonders schwache Gesundheitssysteme

Ein Beispiel aus dem Tschad. Während in Deutschland auf einen Arzt circa 238 Menschen kommen, sind es im Tschad über 20.000 Menschen pro Arzt. In nahezu allen Ländern Afrikas ist das Coronavirus inzwischen angekommen. Und auch wenn die Zahl von circa 47.000 registrierten Fällen uns Europäern vergleichsweise gering erscheint, ist das Virus dennoch eine reale Gefahr. Auch im Tschad, wo es  bisher lediglich 116 registrierte Fälle von Erkrankungen gibt (Stand 04.05.2020), ist die Angst vor einer Ausbreitung groß. Brot für die Welt unterstützt das Krankenhaus Koyom im Süden des Tschads. Ein wichtiger Bestandteil der Hilfe ist neben finanzieller Unterstützung auch die Aufklärungsarbeit vor Ort: Gründliches Händewaschen schützt die Bewohner*innen nicht nur vor dem Coronavirus, sondern auch vor vielen weiteren parasitären Erkrankungen. So stirbt noch immer jedes fünfte Kind im Tschad vor Vollendung des fünften Lebensjahres.  

Diakonie im Raum der Landeskirche EKBO

In der Region der Landkirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sind die Gegebenheiten andere als im Globalen Süden, aber auch hier stellt das Coronavirus selbst unser gut ausgebautes Gesundheitssystem, die diakonischen Einrichtungen und Sozialdienste vor extrem große Herausforderungen. „In Zeiten des „Social Distancing“ nehmen die Seelsorgeangebote eine sehr wichtige Position ein: unsere professionell ausgebildeten Seelsorger*innen helfen Menschen nun durch Gespräche und Kontaktmöglichkeiten in Zeiten schlimmster Verunsicherung, Ängste und sozialer Isolation“, beschreibt Barbara Eschen die verantwortungsvolle Arbeit.  

Was können Sie konkret tun?

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit- Seien Sie Teil vom  #TeamMenschheit

Mit Ihrer Spende helfen Sie Menschen durch die Corona Pandemie! Vor Ihrer Haustür, direkt in Ihrer Nachbarschaft, vor den geschlossenen Grenzen Griechenlands und im globalen Süden.

Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass international gemeinsam mit Projektpartnern Menschen in Flüchtlingslagern oder auch in den Ländern des globalen Südens Menschen vor Krankheiten geschützt werden. Auch hier in Deutschland benötigen viele diakonische Einrichtungen Ihre Hilfe, um auch nach der Corona-Pandemie weiter bestehen zu können.

Ob direkt vor Ihrer Haustür oder in den Ländern des Globalen Südens: Ihre Hilfe kommt direkt und ohne Umwege dort an, wo sie am nötigsten gebraucht wird.

Jede Spende kommt an. Auch geringe Beträge sind von großer Bedeutung, besonders für die Menschen des Globalen Südens: Lediglich 100 Euro bedarf es, um 30 Kinder im Tschad mit Medikamenten vor Wurmerkrankungen zu schützen und dutzende Menschen mit Flüssigseife zu versorgen. Mit 30 Euro helfen Sie Menschen in den Flüchtlingslagern mit Hygienepaketen. Mit 100 Euro unterstützen Sie unsere Seelsorger*innen in ihrer Arbeit, für die Bereitstellung der Telefonanlagen und Räume.

 

Spendenzweck: Corona-Hilfe

Spendenkonto Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

IBAN: DE18 1002 0500 0003 2019 00

IBAN: BIC: BFSWDE33BER

Bank für Sozialwirtschaft
 

Spendenkonto: Brot für die Welt

IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00

BIC: GENODED1KDB

Bank für Kirche und Diakonie

 

Spendenkonto: Diakonie Katastrophenhilfe

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

Evangelische Bank