Aktuelles

Lesen Sie hier aktuelle Meldungen des Verbands Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (VETK).

Gute Qualität zu leisten, obwohl nur knappe Ressourcen zur Verfügung stehen - das ist die Situation, der sich Kindertageseinrichtungen in Brandenburg stellen müssen. "Kitas im Spagat zwischen Kosten und Qualität" hieß daher auch der Fachtag, zu dem das Diakonische Werk gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz am 26. Juni nach Woltersdorf eingeladen hatte.
Die Diakonie zieht ein vorsichtig optimistisches Fazit aus dem Kita-Gipfel, zu dem Bildungssenatorin Scheeres am Freitag in Berlin eingeladen hatte. Um den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz erfüllen zu können, wurde ein Bündel von Maßnahmen beraten.
Zum internationalen Weltflüchtlingstag traf sich Direktorin Barbara Eschen mit Vertreterinnen vom VETK und Senat in einer Modellkita für Kinder mit Fluchterfahrung. Das integrative Konzept sieht hier vor, Kita aus herkömmlichen Familien und Kinder mit Fluchterfahrung gemeinsam zu betreuen.
In den Berliner Kindertagesstätten werden seit 2015 vermehrt Kinder aus geflüchteten Familien aufgenommen. Dies stellt viele Einrichtungen vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Sprachförderung, Eltern-Zusammenarbeit und der Austausch über unterschiedliche Erziehungskonzepte zählen dazu, ebenso wie das Wissen um die Wohn- und Lebenssituation von geflüchteten Familien, um den rechtlichen Status und mögliche Folgen traumatisierender Fluchterfahrungen.
Diakoniedirektorin Barbara Eschen übergab Ende Mai der Präsidentin des Brandenburger Landtags eine Unterschriftensammlung zur Finanzierung der Betreuungszeiten und Sicherung der Bildung in den Kitas.
Am 28. Mai konnte die Berliner Rahmenvereinbarung über die Finanzierung und Leistungssicherstellung der Tageseinrichtungen durch die Liga der freien Wohlfahrtspflege neu unterzeichnet werden.
Mit dem Appell „7,5 Stunden sind nicht genug“ fordern Brandenburger Kitaträger von der Landesregierung eine Änderung des Kitagesetzes (KitaG). Fachbereichsleiterin Astrid Engeln vertrat dabei das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg, Fachreferentin Svenja Gottschling unterstützte sie.
Wir brauchen mehr Kitaplätze und bessere Bezahlung der Fachkräfte in den Berliner Kitas. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz unterstützte die von einer Berliner Elterninitiative ( https://kitakriseberlin.org ) organisierte Demo am 26. Mai.
Mit der Einführung der Ehe für alle erreichte unsere Gesellschaft im vergangenen Jahr einen neuen Meilenstein der Toleranz und Vielfalt. Die Sexualität ist bereits im Kindesalter Teil eines jeden Menschen und stellt schon Erzieher*innen in Kindertageseinrichtungen oft vor große Herausforderungen. Eine Broschüre soll jetzt helfen. „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ lautet der Titel der Broschüre der Bildungsinitiative QUEERFORMAT. Sie soll nun Erzieher*innen ermöglichen den verschiedenen Lebensformen, Traditionen und Lebenseinstellungen der Familien und den Kindern gerecht zu werden.