"Sozialpsychiatrie und Pflege all inclusive? Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes auf die Schnittstelle Eingliederungshilfe & Pflege"

Eine Einführung in die Reform der Eingliederungshilfe vor dem Hintergrund der UN-BRK lieferte zunächst Herr Dr. Tomas Steffens von der Diakonie Deutschland. Schwerpunkt seiner Ausführungen waren der neue Teilhabebegriff sowie die Rolle der ICF im Kontext des SGB IX.

Frau Elisabeth Schütz, Referentin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, legte anschließend den Fokus auf die Gruppe der Menschen mit seelischer Behinderung und lotete in diesem Zusammenhang das Spannungsfeld an der Schnittstelle zur Pflege aus.

Rechtsanwalt Axel Foerster schließlich beleuchtete aktuelle Entwicklungen in der Pflege. Angesichts teilhabeorientierter Pflege und dem Neuen Begutachtungsassessment konnte Herr Foerster für mehr Klarheit sorgen in der schwierigen Frage der Abgrenzung zwischen Eingliederungshilfe und teilhaborientierter Pflege.

Intensiv genutzt wurde anschließend die Möglichkeit, mit den Referent*innen konkrete Fragen aus der Praxis sowie Überlegungen zur künftigen Angebotsgestaltung zu diskutieren.

 

Ein konkretes Beispiel aus der Praxis niedrigschwelliger Betreuungs-und Entlastungsangebote nach §45a SGB XI präsentierte abschließend Herr Markus Adam von der Caritas-Region Cottbus. Dieses unter den spezifischen Bedingungen in Brandenburg entwickelte Angebot zeigte zum Ende des Fachtages innovative Möglichkeiten des Umgangs mit der Schnittstelle Eingliederungshilfe - Pflege auf.

Die Präsentationen der Vorträge können Sie hier herunterladen: