Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Meldungen zu den Themenfeldern des Arbeitsbereiches.

Trotz der momentanen Einschränkungen und Herausforderungen ist die Registrierung für die Seminare von Demokratie gewinnt! In Brandenburg! nach wie vor möglich.
Unter dem Motto „Auf Augenhöhe verhandeln – WIR SIND BEREIT“ steht das DWBO dem internationalen Aktionstag Equal Pay Day auch in diesem Jahr bei. Am 17. März 2020 weist der Diakonie-Landesverband mit seinem weiblichen Doppelvorstand deutlich auf die Lohnlücke von 21% zwischen Männern und Frauen hin.
Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen und Zivilcourage zeigen? Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz unterstützt diese Aktion. Wer soll Ihrer Meinung nach in 2020 mit dem Band für Mut und Verständigung geehrt werden? Und wofür? Diakoniedirektorin Barbara Eschen bittet um ihre Vorschläge: "Hinsehen und sich einmischen. Dafür braucht man Zivilcourage. Zivilcourage ist unerlässlich für ein friedliches und demokratisches Miteinander und verdient Anerkennung. Jede und Jeder ist aufgerufen, zu überlegen, welche Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen sich vielleicht schon lange engagieren, Verantwortung übernehmen und für Vielfalt eintreten."
Knapp zwei Wochen nach der Nacht der Solidarität besuchten Diakonie-Direktorin Barbara Eschen, Bischof Dr. Christian Stäblein und Entertainer Frank Zander Gäste im Obdachlosencafé Krause in der St. Thomaskirche. Hier stellte Barbara Eschen deutlich klar: "Knapp 2.000 Menschen, die auf der Straße am 29. Januar gezählt wurden sind, sind 2.000 Menschen zu viel!"
Erstmals in Deutschland hat Berlin eine Nacht der Solidarität veranstaltet. Auf Initiative der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, soll so der erste Schritt zu einer Erfassung der wohnungslos auf der Straße lebenden Menschen in Berlin angestoßen werden. Seit Jahren fordert das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz eine Wohnungsnotfallstatistik, damit die Hilfsangebote verbessert und den Bedürfnissen der wohnungslosen Menschen angepasst werden können.
Wie geht man gut mit eskalierenden Situationen um? Was ist zu tun, wenn Menschen mit Pflegebedarf einen Schlafplatz im Nachtcafé suchen? Wie können Ehrenamtliche sich vor Überforderung schützen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden des Netzwerkes Kältehilfe des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement sind Eckpfeiler der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe in Berlin. Senatorin Elke Breitenbach ruft Ende Januar zu Deutschlands ersten "Nacht der Solidarität" auf. Hier werden von rund 3.700 Ehrenamtlichen die Menschen gezählt, die auf der Straße leben. Ziel ist es, die genauen Bedarfe zu erfahren, damit besser und zielgerichteter geholfen werden kann.
Am 20. Dezember war es wieder so weit: Im Hotel Estrel Berlin (Convention Center) fand das alljährliche Fest für und mit 2.800 obdachlosen und bedürftigen Menschen statt. Die Gäste konnten einen unvergesslichen Abend mit Gänsebraten und einer großartigen Musikshow erleben und ihre Sorgen vergessen.
Im Projekt IdeE können Geflüchtete Kontakte durch ein Ehrenamt in Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen knüpfen, um ihren Weg in die Gesellschaft zu finden und diese mitzugestalten. In einem selbstgedrehten Video kommen die Geflüchteten dabei zu Wort und erklären, warum sie sich ehrenamtlich in Deutschland engagieren und wollen damit Vorurteile aus dem Weg räumen.
In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 2020 findet erstmalig die Zählung obdachloser Menschen in Berlin statt. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz beteiligt sich daran, ruft seine Mitgliedsorganisationen zur Unterstützung auf und wirbt ausdrücklich für eine Beteiligung an der Zählung. "Seit langem fordern wir als Diakonie eine Obdachlosenstatistik, damit Hilfen passgenau entwickelt werden können. Die Zählung ist ein guter erster Schritt, um zu erfassen, wie viele Menschen auf der Straße Hilfe benötigen", so Diakoniedirektorin Barbara Eschen.